Markt und Management

Die Redaktion weist auf einen Fehler in der Mai-Ausgabe von JUVE Rechtsmarkt hin.Irrtümlich wurde dort auf Seite 26 unter dem Titel „Wessing-Partner gründen Wirtschaftsboutique“ berichtet, Teresa Faust-Beyer sei bis zu ihrem Ausscheiden Partnerin des Frankfurter Büros von Wessing & Berenberg-Gossler gewesen. Frau Faust-Beyer war vielmehr als angestellte Anwältin tätig. Zu Missverständnissen führen könnte außerdem die Formulierung in der Meldung, ein weiterer Anwalt (es handelt sich um Stephan Schwilden) der neu gegründeten Kanzlei AC Tischendorf Faust & Partner komme ebenfalls „von Wessing“. Korrekt ist, dass Schwilden nicht als Anwalt, sondern als Referendar bei Wessing tätig war. Wir bitten diesen Irrtum zu entschuldigen.

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Seriöse Berichterstattung hat für die Arbeit der JUVE-Redaktion Priorität. Bei unseren Publikationen legen wir größten Wert auf genaue Recherche und angemessene Darstellung.Die Redaktion weist daher auf einen Fehler in der Mai-Ausgabe des JUVE-Rechtsmarkt hin. Irrtümlich wurde dort auf Seite 28 unter dem Titel „Dissmann Orth mit neuer Rechtsform“ berichtet, daß Dr. Robert Amann von Raupach & Wollert-Elmendorff zu Dissmann Orth gewechselt sei. Amann war jedoch nie bei Raupach & Wollert-Elmendorff tätig, vielmehr ist er Anfang 1998 von Oppenhoff & Rädler, wo er zeitweise in der Abteilung von Prof. Raupach gearbeitet hatte, zu Dissmann Orth & Partner gewechselt. Wir bitten, diesen Irrtum zu entschuldigen.

Das Kanzleinetzwerk Consulegis feierte Anfang Mai am Ort seiner Gründung in Berlin zehnjähriges Jubiläum und gehört damit zu den ältesten bestehenden Verbunden in der seit 1989 europaweit umgesetzten Rechtsform der Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigungen (EWIV). Zugleich wurden bei der Veranstaltung die Positionen des Beiratsvorsitzenden und des Geschäftsführers neu besetzt.Dr. Thomas Marx (Marx Rechtsanwälte, Hamburg), Consulegis-Initiator und von Beginn ihr an Vorsitzender, wurde abgelöst von Gerd Ziegenfeuter (Weisberg, Gaetjens & Ziegenfeuter, Nizza u.a.), deutsch-französischer Anwalt und Honorarkonsul von Deutschland in Nizza. Zum neuen Geschäftsführer wurde der Züricher Politologe Dr. Roland Ermini gewählt, zuvor in leitenden Positionen im internationalen Pharma-Geschäft tätig. Ermini löst den Hamburger Banker Peter Johannsen ab, der in seinen Beruf zurückkehrt.

Dres. Weinberger

Am 15. Mai eröffneten die Münchner ein Büro in Berlin. Seit dem gleichen Tag firmiert die Kanzlei Dres. Weinberger, Ulsenheimer & Koll. unter Ulsenheimer Rechtsanwälte.Die Kanzlei ist bundesweit für ihre Arbeit im Medizinrecht, besonders im Krankenhaus- und Arztrecht, bekannt. Prof. Dr. Dr. Klaus Ulsenheimer verleiht ihr den neuen Namen. Ulsenheimer ist zusammen mit Rolf-Werner Bock, der in die Berliner Niederlassung gewechselt ist, u.a. regelmäßig im Risk-Management für Krankenhäuser tätig. Dieses Gebiet wird zur Zeit im Markt stark nachgefragt.

Die für ihre Spezialisierung im Bau- und Immobilienrecht bekannte Kanzlei Kapellmann & Partner eröffnet zum 1. Juni ein Büro in München. Nach Mönchengladbach, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin ist dies der fünfte Standort der nunmehr aus 45 Berufsträgern bestehenden Kanzlei. Neben Dr. Frank Niebuhr, der auch im Vergaberecht tätig ist, werden Markus Krakowski und Andreas Zöpfl vor allem im Bereich des unter der Marke JurProM geführten Projektmanagements arbeiten. Hier sollen umfassende Beratungs- und Organisationsaufgaben bei der Entwicklung großer Bauvorhaben wahrgenommen werden.

Die bisherige überörtliche Sozietät Abrell Wendler Tremml besteht seit dem 1. April nicht mehr. Während das Münchner und Düsseldorfer Büro als Wendler Tremml zusammenbleiben, firmiert der bisherige Frankfurter Standort in neuer Sozietät künftig als Abrell Hinterhäuser Sgaravato.Beide Seiten verbinden mit diesem Schritt eine Intensivierung unterschiedlicher Ausrichtungen einschließlich der jeweiligen Auslandskontakte. Vorläufig zusammen genutzt wird aufgrund bestehender Verträge das 1999 gemeinsam eröffnete Brüsseler Büro. Eine baldige Änderung dieses Zustandes sei jedoch angestrebt, teilten Dr. Matthias Abrell (Frankfurt) und Dr. Michael Bihler (München) mit. Abrell äußerte die Hoffnung, bereits Ende Juni auf eine eigene Brüsseler Präsenz zurückgreifen zu können.

Zum 1. Juni haben Hecker, Werner & Himmelreich und die Wirtschaftsprüfer- und Steuerberatersozietät Nacken & Partner eine Partnerschaft errichtet und firmieren künftig gemeinsam als Hecker, Werner, Himmelreich & Nacken. Der Zusammenschluss erfolgte reibungslos. „Beide Sozietäten arbeiten schon seit geraumer Zeit regelmäßig zusammen“, erklärt die Kölner Partnerin Karen Lessing dazu. Nunmehr solle die gemeinsame Arbeit aber im Rahmen einer Partnerschaftsgesellschaft erfolgen und durch den gemeinsamen Namen auch nach außen kundgetan werden. Bis auf weiteres wird man aber in Köln aus Platzgründen weiterhin räumlich getrennt arbeiten.

Gleich zwei neue Standorte in Essen und Frankfurt hat die Kölner Kanzlei in diesem Jahr eingerichtet. Auslöser für die Eröffnung in Essen war die regelmäßige Tätigkeit von Rolf Weidmann als Insolvenzverwalter für die Insolvenzgerichte Essen und Siegburg, z.B. in den Verfahren Thermoplan-Gruppe oder ACE-Klinik für robotergesteuerte Operationen. Mittelfristig könnte die Arbeit nach gegenwärtigen Überlegungen aber auch auf andere wirtschaftsrechtliche Bereiche ausgedehnt werden.

Zum 1.Februar ist Dr. Carlo Heinrich Borggreve in die Dortmunder Sozietät Himmelmann Pohlmann eingetreten. Borggreve ist nach Tätigkeiten in der Finanzverwaltung und im Bundeswirtschaftsministerium seit 1984 Justiziar und Zentralbereichsleiter für Steuerfragen des Gesamtkonzerns der Ruhrkohle-AG (RAG) in Essen. Er ist Mitglied in Steuerrechtsausschüssen, u.a. des Europäischen Zentralverbandes der Öffentlichen Wirtschaft in Brüssel sowie des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin.

Dr. Götz Tobias Wiese und Thilo Rohde (beide vorher Clifford Chance, Frankfurt) sind zum 1.April in das Hamburger Büro von Haarmann, Hemmelrath & Partner gewechselt. Wiese und Rohde waren bei CC für die Beratung im Steuer- und Gesellschaftsrecht bei Unternehmenskäufen, Umstrukturierungen und Börseneinführungen zuständig.

In Frankfurt kommen ab Mai und Juni zwei neue Partner zu Baker & McKenzies M&A Team hinzu. Dr. Florian Kästle und Dr. Dirk Oberbracht waren beide sechs Jahre in Frankfurt bei Hengeler Mueller Weitzel Wirtz tätig, bevor sie nun innerhalb der Stadt zu Baker & McKenzie wechseln. Beide verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich der Begleitung hochkarätiger Unternehmenstransaktionen, Privatisierungen und Börseneinführungen.

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