Markt und Management

München

Das Münchner Büro von KPMG Law baut seine Praxis für Medien, Technologie und Telekommunikation (TMT) mit Dr. Jan Seevogel aus. Der 39-Jährige war zuvor bei der Medienrechtsboutique Lausen als Associate tätig. Bei KPMG Law steigt er als Senior Manager ein. Die Position entspricht einem Salary-Partner in anderen Kanzleien.

Streit bei Springer

Im Medienkonzern Axel Springer ist ein Streit über Pläne der Hauptgesellschafterin Friede Springer entbrannt. Die will nach ihrem Tod ihre Vertraute Karin Arnold im Unternehmen als Stiftungsvorstand mit großer Macht einsetzen lassen. Arnold ist Partnerin bei Morrison & Foerster, will sich nach JUVE-Informationen aber selbstständig machen. In Teilen der Springer-Führungsetage soll von einem Putschversuch Arnolds die Rede sein.

Steil aufwärts

Die deutschen Praxen von Hogan Lovells und White & Case haben das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 jeweils mit einem kräftigen Umsatzplus abgeschlossen. Beide legten prozentual zweistellig zu. Auch ihre Produktivität steigerten beide Kanzleien um mehr als zehn Prozent.

Berlin

Dentons hat in Berlin zum Februar die M&A-Anwältin Dr. Rebekka Hye-Knudsen als Partnerin dazu geholt. Die 38-Jährige war seit 2011 Counsel bei WilmerHale. Die deutsche Partnerzahl von Dentons hat sich seit Anfang 2015 deutlich vergrößert: Hye-Knudsen ist der zwölfte Zugang in diesem Zeitraum.

Aufbau in Düsseldorf

Nur gut zwei Wochen nach ihrer Büroeröffnung in Düsseldorf hat Pinsent Masons mit Dr. Torsten Bergau einen vierten Partner gewonnen. Der 47-Jährige bekannte M&A- und Corporate-Spezialist wechselte Mitte Februar von Hoffmann Liebs Fritsch & Partner, bei der er seit vielen Jahren arbeitete.

Umsätze 2015

White & Case hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem kräftigen Umsatzplus abgeschlossen: Rund 11,5 Prozent mehr als 2014 erwirtschafteten die fünf Büros hierzulande und kamen auf 126 Millionen Euro. Ihre Produktivität steigerte die deutsche Praxis sogar um 12,7 Prozent, jeder der 206 Vollzeit tätigen Berufsträger setzte rechnerisch 612.000 Euro um. Damit stellt die Kanzlei die bisherige Bestmarke beim Umsatz pro Berufsträger von 543.000 Euro aus dem Vorjahr deutlich in den Schatten.

München

Der ehemalige Steuerchef der HypoVereinsbank (HVB) Frank Tibo ist im Münchner Büro der multidisziplinären Einheit Schneider + Partner eingestiegen. Am Stammsitz der Gruppe ist er Teil eines Teams aus insgesamt 24 Mitarbeitern, davon zehn vor allem auf Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung spezialisierte Berufsträger um Namenspartner Klaus Schneider.

Köln

Der langjährige DLA Piper-Manager Dr. Ulrich Jüngst (62) hat zum Februar in Köln gemeinsam mit weiteren ehemaligen DLA-Anwälten eine Kanzlei gegründet. Zum Startteam von JP Jüngst & Partner, die ihren Schwerpunkt auf Corporate und M&A legt, gehören neben Jüngst selbst Abdul Aziz Al-Yaqout (42) und Dr. Jens-Peter Eickhoff (40). Zum März schließt sich ihnen zudem noch der Restrukturierungsexperte Mario Lindner (41) an, der derzeit noch Partner bei DLA in Köln ist.

Stiftungen

Der Stiftungsexperte Prof. Dr. Hans Fleisch (57) ist zum Februar als of Counsel im Berliner Büro von Flick Gocke Schaumburg eingestiegen. Er unterstützt die Kanzlei parallel zu seiner Arbeit als Geschäftsführer der Stiftung, die hinter dem Kosmetikanbieter Lipoid steht. Diesen Posten hat er erst zum Jahresbeginn übernommen, nachdem er zuvor zehn Jahre als Generalsekretär an der Spitze des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen gestanden hatte und Geschäftsführer der Deutschen StiftungsAkademie war.

Köln

Das Kölner Büro von DLA Piper bekommt prominente Unterstützung: Zum März steigt der frühere Oberbürgermeister der Stadt, Jürgen Roters (67), als of Counsel ein und wird vor allem für die Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zuständig sein.

Hogan Lovells

Die deutschen Hogan Lovells-Büros haben im abgelaufenen Geschäftsjahr den höchsten Umsatz seit der Fusion von Hogan & Hartson und Lovells 2010 eingefahren. Sie erwirtschafteten rund 160 Millionen Euro. Das sind gut 19 Millionen Euro und damit rund 13,6 Prozent mehr als 2014. Damit legte Hogan Lovells so deutlich zu wie bis dato keine andere Großkanzlei, deren Geschäftsjahr zum Kalenderjahr endet.