Markt und Management

Düsseldorf

Zum September haben auch die letzten drei Namenspartner der Düsseldorfer Immobilienkanzlei ESBP die Kanzlei verlassen. Dr. Michael Berghaus (51) wechselte als Partner zu SKW Schwarz. Horst Schmidt (53) und Dr. Christian Preetz (40) folgten ihrem früheren Kollegen Dr. Jürgen Einbeck zu Buse Heberer Fromm.Einbeck hatte sich zum April Buse angeschlossen (JUVE 05/09). Schon damals zeichnete sich ab, dass auch Schmidt und Preetz zu Buse wechseln würden. Schmidt, der bei ESBP auch gesellschaftsrechtlich beraten hat, gehört bei Buse der Praxisgruppe Corporate/M&A an, Preetz den Immobilienrechtlern.

Personalien

Personalien Icon
Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Köln

Dr. Daniel Kautenburger-Behr (38), bisher Leiter Recht bei der Vivacon AG, wechselt zum Oktober zu Ebner Stolz Mönning & Bachem. Der Gesellschafts- und Steuerrechtler wird im Kölner Büro als Partner tätig sein.Die MDP-Kanzlei war zum Jahresbeginn durch den Zusammenschluss der drei multidisziplinären Gesellschaften BFJM Bachem Fervers Janssen aus Köln, Ebner Stolz & Partner aus Stuttgart sowie Mönning & Partner aus Hamburg entstanden. Kautenburger-Behr kennt seine neue Kanzlei gut: Von 2001 bis 2007 war er schon einmal als Associate für BFJM Bachem tätig.

Berlin

Der renommierte Staats- und Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Dr. Ulrich Battis (65) verstärkt seit September Gleiss Lutz. Er hat sich als of Counsel dem Berliner Büro angeschlossen.Battis, einer der angesehensten deutschen Hochschulprofessoren im Fachbereich Jura, soll die Kanzlei vor allem durch seine langjährige Erfahrung im Öffentlichen Recht sowie seine Kontakte zu Verwaltungen und Behörden unterstützen. Er gilt als führender Experte im Bau- und Umweltrecht sowie für Öffentliches Dienstrecht und Verwaltungsreformen.

Entscheidung für die Boutique

Die Hamburger Latham & Watkins-Partnerin Dr. Andrea Jaeger-Lenz (45) wechselt Mitte September zur IP-Boutique Harte-Bavendamm Rechtsanwälte. Die renommierte Marken- und Wettbewerbsrechtlerin war über neun Jahre Partnerin im Hamburger Latham-Büro.Jaeger-Lenz war im Januar 2001 von Wessing (heute Taylor Wessing) zu der Latham-Vorgängerin Gaedertz gewechselt. Sie betreut Mandanten aus den Branchen Konsumgüter, Finanzdienstleistungen und Medien und ist im Markt vor allem aufgrund ihrer Prozesstätigkeit bekannt. Zu ihren regelmäßigen Mandanten gehört der Nestlé-Konzern, den sie zuletzt etwa in einem Verfahren zu einem Treuepunkteprogramm bis vor den BGH begleitete.

München

Die Münchner IP-Kanzlei rwzh verstärkt sich im Handels- und Vertriebsrecht. Zum Jahresende kommt die Rechtsanwältin Michaela Ferling (36) als Partnerin zu der Rechts- und Patentanwaltskanzlei.Ferling ist derzeit als Einzelanwältin tätig, arbeitete jedoch bis Ende 2007 in der deutsch-österreichischen Kanzlei Pflanzl & Köllner. Sie ist spezialisiert auf Fragen des Handels-, Handelsvertreter- und Vertriebsrechts. Hier hatte sie mit der Vertretung von Versicherungsmaklern gegen die Allianz um Provisionskürzungen auf sich aufmerksam gemacht. Zudem ist sie auf die Beratung im deutsch-österreichischen Rechtsverkehr spezialisiert.

München

Das Münchner Hammonds-Büro hat seine beiden zuletzt dort verbliebenen Gesellschaftsrechtler verloren. Zum Monatsbeginn gründeten Corporate-Partner Dr. Michael Hoffmann (43) und der bisherige Senior Associate Dr. Martin Böttger (34) eine eigene Boutique für Gesellschaftsrecht und M&A. Sie firmieren nun als Hoffmann Böttger Rechtsanwaltsgesellschaft.Hoffmann leitete bis zuletzt die kleine Münchner Gesellschaftsrechtspraxis und betreute dort vor allem mittelständische Unternehmen, aber auch Private-Equity- und Venture-Capital-Investoren. Zu seinen Mandanten zählten unter anderem der Elektronikzulieferer Muegge, den er beim Verkauf an das TecDax-Unternehmen Roth & Rau begleitete, und der Biopharmahersteller SuppreMol, der bei diversen Finanzierungsrunden auf Hammonds zurückgriff. Neben der Corporate-Beratung ist das allgemeine Wirtschaftsrecht ein weiterer Schwerpunkt der beiden Anwälte. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stehen im Fokus ihrer Arbeit. Ihren bisherigen Mandantenstamm wollen sie auch in der eigenen Kanzlei weiter betreuen, mit Hammonds gibt es entsprechende Vereinbarungen. Hoffmann und Böttger beabsichtigen mittelfristig zwei Associates einzustellen.

Patentrecht

Ende Juli hat Namenspartner Dr. Michael Huhn (47) die Patentanwaltskanzlei Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann Huhn verlassen. Der gelernte Chemiker ist seither als Einzelanwalt in Mannheim tätig.Isenbruck firmiert ab September unter Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann. Erst Anfang des Jahres hatte die Patentanwaltskanzlei mit Büros in Mannheim, München, Düsseldorf und Heidelberg in eine LLP umfirmiert.

Berlin

Arnecke Siebold hat ein Büro in Berlin eröffnet. Seit August ist Oliver Nissen, zuvor Associate im Frankfurter Stammsitz der Kanzlei, dauerhaft in der Bundeshauptstadt tätig. In der Anfangsphase unterstützen ihn die Partner Bernd Thalmann und Michael Siebold."Wir wollen den Standort behutsam mit bestehenden und neuen Mandanten aufbauen; deshalb haben wir klein begonnen", sagte Namenspartner Siebold. An ihrem neuen Standort berät Arnecke Siebold im Gesellschafts-, Transport- und Luftverkehrsrecht, im Medien- sowie im Vergabebereich und will damit nicht nur Mandanten aus der Berliner Region ansprechen. "Insbesondere unsere internationale Klientel hat immer wieder das Bedürfnis nach Vertretung auch aus der Hauptstadt heraus geäußert", so Siebold weiter. "Wir selbst haben ein gewisses Vakuum in Berlin für unsere Art der Dienstleistung ausgemacht."

Patentrecht

Nach fast 20 Jahren hat der Patentanwalt Alexander Kühn zum August die Münchner Sozietät TBK-Patent verlassen. Der 45-Jährige machte sich selbstständig und arbeitet nun eng mit der mittelgroßen Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Winter Brandl Fürniss Hübner Röss Kaiser Polte zusammen, die Büros in München und Freising unterhält. Kühn begann seine berufliche Laufbahn 1989 bei TBK-Patent, wo er auch seine Ausbildung zum Patentanwalt absolvierte. Seit knapp neun Jahren war er Partner der Sozietät. TBK-Patent zählt zu den Traditionsnamen unter den deutschen Patentanwaltskanzleien und legt einen starken Fokus auf die Betreuung asiatischer und inbesondere japanischer Mandanten.

Compliance

Ab sofort ist Dr. Werner Grebe neuer Chief Compliance Officer (CCO) der Deutschen Bahn. Der 49-Jährige kommt von KPMG, wo er Director im Bereich Forensic Services für den Bankensektor war.