Umsatz

Norton Rose knackt wieder deutlich die 30-Millionen-Euro-Marke

Für das Geschäftsjahr 2010 melden die deutschen Norton Rose-Büros unter Managing-Partner Alexander von Bergwelt eine Umsatzsteigerung um 7,6 Prozent auf 31,7 Millionen Euro. Nach einem Minus von 5,0 Prozent 2009 hat die Kanzlei damit die Trendwende geschafft.

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Alexander von Bergwelt
Alexander von Bergwelt

Wie schon im Vorjahr trugen die Bereiche Corporate sowie Banking und Finance jeweils rund 50 Prozent zum Umsatz bei. Die Kurve zeigt nicht nur beim Gesamtumsatz nach oben, sondern auch beim Umsatz pro Berufsträger (UBT). Diese Kennzahl war über die letzten beiden Jahre geschrumpft. 2010 stieg der UBT um 6,4 Prozent auf 336.876 Euro und liegt damit fast wieder auf Vorkrisenniveau. Hier wird deutlich, dass die Erholung nicht nur konjunkturelle, sondern auch strukturelle Ursachen hat. Verglichen mit in Deutschland ähnlich aufgestellten internationalen Kanzleien hat Norton Rose in puncto Produktivität allerdings noch einen großen Rückstand aufzuholen: Ashurst etwa setzte 2010 gut 455.000 Euro pro Berufsträger um, White & Case rund 500.000 Euro. Norton Rose liegt beim UBT nun etwas deutlicher als im vergangenen Jahr vor Luther, aber noch hinter Heisse Kursawe Eversheds.

Jüngste Veränderungen noch ohne Auswirkung

Die Folgen der aktuellen Umbrüche bei Norton Rose sind in den Zahlen des Ende April abgelaufenen Geschäftsjahres noch nicht enthalten. Zum Beispiel eröffnete die Kanzlei im Mai mit einem Großteil des bisherigen DLA Piper-Teams in der Hansestadt ihren dritten deutschen Standort (mehr…) und zum April war der führende Fonds- und Aufsichtsrechtsspezialist Frank Herring mit mehreren Associates zu Allen & Overy gewechselt. (mehr…).

Weltweit meldet die Norton Rose Group für 2010 einen Gesamtumsatz von 573,7 Millionen Euro, das sind 59,0 Prozent mehr, als Norton Rose LLP im Vorjahr erzielte. Dieses Ergebnis umfasst erstmals auch die australischen und südostasiatischen Büros der Kanzlei. Norton Rose hatte sich zum Jahreswechsel 2009/10 mit der australischen Sozietät Decaons zusammengetan. Durch diesen Schritt war die Kanzlei international um rund 500 Berufsträger gewachsen und hatte auch Präsenzen in Singapur und Jakarta dazugewonnen (mehr…). Die Expansion wurde seitdem noch weiter forciert: Zum Juni 2011 fusionierte die Kanzlei in Kanada mit Ogilvy Renault sowie in Südafrika mit Deneys Reitz und wuchs damit auf rund 2.500 Berufsträger (mehr…).

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