Geschäftsjahr 2021/22

Freshfields kehrt auf den Wachstumspfad zurück

Autor/en
  • Raphael Arnold

Freshfields Bruckhaus Deringer hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland und in Österreich gesteigert. Die deutsche Praxis legte um 5,6 Prozent zu und kommt damit auf einen Umsatz von 467,3 Millionen Euro.

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Weil die Zahl der Anwältinnen und Anwälte nahezu unverändert blieb, stieg auch der Umsatz pro Berufsträger. Das Umsatzplus geht vor allem auf ein starkes Transaktionsgeschäft zurück, das von politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen teilweise forciert wurde. Beispielhaft dafür ist die Arbeit der Kanzlei bei den milliardenschweren Rettungsfinanzierungen in der Energiebranche, etwa für Leag oder für die KfW bei der Finanzierung von Uniper. Tief involviert war die Kanzlei auch in den Start des Reisesicherungsfonds. Hinzu kam laut Dr. Markus Paul, Managing-Partner für Kontinentaleuropa, ein starkes Geschäft mit internationalen M&A-Deals. Hier sind die Beratung von Hella beim Zusammenschluss mit Faurecia oder von Goldman Sachs beim Kauf von NN Investment Partners zwei Beispiele. Das Geschäft in der Konfliktlösung lief überdies äußert erfolgreich weiter – weitgehend unbeeinflusst von volkswirtschaftlichen Krisen.  

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