Verfahren

  Juve Plus Vorwurf Datenschutzverstoß

Dem Koblenzer Versicherer Debeka und den Vorständen des Unternehmens drohen nach Recherchen der Wirtschaftstageszeitung 'Handelsblatt' wegen womöglich datenschutzwidriger Vertriebspraktiken Bußgelder in Millionenhöhe. Edgar Wagner, Datenschutzbeauftragter von Rheinland-Pfalz, hat demnach bereits im Dezember ein Verfahren gegen das Versicherungsunternehmen eingeleitet.

  Juve Plus Persönlichkeitsrecht

Der Ex-Präsident des Weltautomobilverbands FIA, Max Mosley, hat heute einen juristischen Teilerfolg gegen Google erzielt. Der IT-Konzern darf sechs Fotos von einer Party mit Prostituierten nicht mehr in den Suchergebnissen seiner Suchmaschine anzeigen. Ansonsten drohen Google 250.000 Euro Strafe. Das entschied heute das Landgericht Hamburg.

  Juve Plus Augenmittel-Streit

Die Kölner Firma Apozyt darf das Novartis-Augenmittel Lucentis nicht in kleinere und billigere Spritzen umfüllen und verkaufen. Dies entschied das Landgericht in Hamburg in der vergangenen Woche. Allerdings ist der Streit damit noch nicht beendet. Das Tochterunternehmen von Aposan kündigte bereits an, in Berufung zu gehen.

  Juve Plus Filmfonds

Der Fondsinitiator Hannover Leasing hat einen wichtigen Sieg errungen in einem jahrelangen Streit, der sich um die Anerkennung steuermindernder Verluste für einen Filmfonds dreht. Vor dem Finanzgericht München setzte sich das Fondshaus gegen das Finanzamt München durch (Az.: 1 K 2603/11).

  Juve Plus Namensstreit um Düsseldorfer Arena

Die Ratinger Modefirma Esprit wird voraussichtlich bis 2019 für die Namensrechte am Düsseldorfer Stadion zahlen müssen. Ein entsprechender Hinweis erging beim Prozessauftakt vor dem Landgericht Düsseldorf. Das Urteil soll am 7. März verkündet werden.

  Juve Plus Von früheren Vorständen

Das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) hat drei ehemalige Vorstände der Babcock Borsig AG zur gesamtschuldnerischen Zahlung von acht Millionen Euro verurteilt. Das Geld soll in die Insolvenzmasse von fünf Tochtergesellschaften fließen, allerdings steht den Beklagten noch der Weg einer Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof offen.

  Juve Plus Möbelhaus in Fußgängerzone

Die Baugenehmigung für das erste Ikea-Gebäude in einer Innenstadtlage bleibt vorerst bestehen. Die schwedische Einrichtungskette muss allerdings ihr Möbelhaus in Hamburg-Altona, das in diesem Sommer eröffnen soll, bereits um 19.30 Uhr schließen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Hamburg in einem Eilverfahren. Die Bonner Wohnbau, der ein Wohnkomplex in unmittelbarer Nachbarschaft gehört, wollte mit ihrem Antrag die Baugenehmigung aussetzen.

  Juve Plus Konzessionsvergabe

Der Energieversorger Bayernwerk (ehemals Eon Bayern) ist nicht verpflichtet, dem Regionalwerk Würmtal die örtlichen Stromverteilungsanlagen herauszugeben. Das Landgericht München erklärte in einem Urteil von Mitte Dezember die Verträge zwischen dem Regionalwerk und den den Würmtal-Gemeinden Gauting, Krailling und Planegg für ungültig. Der Streitwert wurde auf 16 Millionen Euro festgesetzt.

  Juve Plus Etappensieg im Breuninger-Streit

Im Streit um die Beteiligungsverhältnisse am Kaufhaus Breuninger hat Rechtsanwalt Wolfgang Blumers einen Teilerfolg erzielt: Das Stuttgarter Landgericht sprach ihm zehn Prozent an der Zwischenholding BSG zu, die mit 80 Prozent an Breuninger beteiligt ist. Dabei ließ das Gericht allerdings offen, ob und in welcher Höhe Blumers einen weitergehenden Anspruch auf Beteiligung an Gewinnen der Zwischenholding hat.

  Juve Plus Solarworld

Solarworld hat vergangene Woche eine wichtige Hürde seiner Restrukturierung genommen. Das Oberlandesgericht Köln (OLG) gab den Freigabeanträgen des Photovoltaikherstellers gegen verschiedene Klagen von Aktionären und Anleihegläubigern statt. Damit kann der im Vorjahr vereinbarte Schuldenschnitt umgesetzt werden.

  Juve Plus Kein Exklusivrecht auf Knopf im Ohr

Der Spielzeughersteller Margarete Steiff darf den Metallknopf im Ohr seiner Plüschtiere nicht als Gemeinschaftsmarke anmelden. Dies entschied nun das Gericht der Europäischen Union (EuG). Zuvor war das baden-württembergische Unternehmen bereits vor der zuständigen Behörde, dem Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM), gescheitert.