Deals

  Juve Plus Jaguar-Zulieferer

Der chinesische Investor Richina hat einen der weltgrößten Hersteller von Fahrzeugsitzbezügen gekauft. Das Familienunternehmen Coindu mit Hauptsitz in Portugal ging an das Investmentvehikel des chinesischen Milliardärs Richard Yan. Coindu, die sich 2016 die Mehrheit an dem oberfränkischen Lederwarenhersteller Hewa Leder gesichert hatte, setzte im vergangenen Jahr 350 Millionen Euro um.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Motorwelt

Burda produziert ab sofort das ADAC-Mitgliedermagazin Motorwelt. In einer Ausschreibung bekam der Münchner Medienkonzern den Zuschlag für die Produktion und Vermarktung. Die Chefredaktion verbleibt weiterhin beim ADAC und behält die inhaltliche Verantwortung.

  Juve Plus Autonomes Fahren

Volkswagen und Ford wollen künftig auch bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos die Kräfte bündeln. Das verkündeten VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett am Freitag in New York. Im Rahmen der erweiterten Allianz wird VW Milliarden in Fords Tochter Argo AI für selbstfahrende Autos stecken. Die Amerikaner wollen im Gegenzug Hunderttausende Fahrzeuge für den europäischen Markt auf der E-Auto-Plattform MEB von VW fertigen.

  Juve Plus Umgepackt

Die Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners erwirbt von Bosch die Fertigung von Verpackungsmaschinen. Die Robert Bosch Packaging Technology stand seit gut einem Jahr zum Verkauf und soll nun in einer neu gegründeten Gesellschaft des Private-Equity-Hauses CVC aufgehen. Kartellrechtliche Freigaben stehen noch aus.

  Juve Plus Autozulieferer gerettet

Der Automobilzulieferer IFA hat sich mit seinen Gläubigern und Geschäftspartnern auf eine Sanierungsvereinbarung geeinigt. IFA ist nicht nur am Stammsitz im sachsen-anhaltinischen Haldensleben, sondern auch in den USA, China und Polen mit wichtigen Werken vertreten. Die Gruppe beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei über 700 Millionen Euro.

  Juve Plus Private Equity

Der französische Finanzinvestor Ardian hat den Spielzeughersteller Schleich verkauft. Für einen nicht genannten Kaufpreis wechselte das schwäbische Unternehmen in die Hände der Schweizer Beteiligungsgesellschaft Partners Group. Schleich ist besonders bekannt für Hartgummitiere und -figuren wie die Schlümpfe.

  Juve Plus IT-Dienstleister

VR Equitypartner hat die Mehrheit an der österreichischen Landesgesellschaft des IT-Dienstleisters Signon erworben. Die Beteiligungsgesellschaft kaufte dem TÜV Süd einen 51-Prozent-Anteil an dem auf Mobilität, Infrastruktur und Digitalisierung spezialisierten Systemhaus aus Wien ab. Eine kartellrechtliche Freigabe ist für das 3. Quartal zu erwarten.

  Juve Plus Innogy Grid

RWE hat seine Anteile an Innogy Grid an den Mitgesellschafter der Holding, den australischen Infrastrukturinvestor Macquarie verkauft. Der Energiekonzern war erst im Februar bei Innogy Grid eingestiegen, die das größte Gasverteilnetz in Tschechien und damit ein milliardenschweres Geschäft betreibt. Nun verbuchte RWE mit der Weitergabe einen Verkaufserlös in Höhe von 1,8 Milliarden Euro.

  Juve Plus Mehr als 3 Milliarden für Licht

Sechs Jahre nach der Abspaltung von Siemens wird Osram voraussichtlich an US-Finanzinvestoren verkauft: Vorstand und Aufsichtsrat des Münchner Lichtkonzerns sprachen sich dafür aus, das Traditionsunternehmen für knapp 3,4 Milliarden Euro an die Investoren Bain Capital und Carlyle zu verkaufen. Die Aktionäre müssen noch zustimmen, die Frist läuft bis Ende September. Bedingung ist, dass die Eigentümer von 70 Prozent der Osram-Anteile zustimmen.

  Juve Plus Auf Dortmunds Spuren

19 Jahre nach Borussia Dortmund wagt mit der Spielvereinigung Unterhaching ein zweiter deutscher Fußballverein den Sprung an die Börse. Der aktuelle Drittligist, der von 1999 bis 2001 in der Bundesliga spielte, will sich mit dem Börsengang finanziell neu aufstellen und bis zum Jahr 2022 in die 2. Bundesliga zurückkehren.

  Juve Plus Gigantisches Projekt

Die eine Milliarde schwere Finanzierung des riesigen Immobilienprojektes ‚The Four‘ ist gesichert. Im Herzen Frankfurts auf dem ehemaligen Areal der Deutschen Bank sollen vier Hochhäuser enstehen, deren Bau jeweils eigenständig finanziert wird. Involviert sind derzeit rund 20 verschiedene Geldgeber, überwiegend nationale Finanzinstitute.