Deals

  Juve Plus Hanlo-Insolvenz

Die gesamte österreichische Gruppe des Fertighaus-Unternehmens Hanlo hat Anfang der Woche Insolvenz angemeldet. Den Auftakt hatte in der vergangenen Woche die Kerngesellschaft Hanlo-Fertighaus GmbH gemacht. Nun folgten die Holding Green Building Group, sowie die Schwesterunternehmen 'Bau mein Haus', Hanlo – Fertighaus GmbH & Co KG und Tuwe.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Restrukturierung

Die 2013 ausgegebene Ekotechnika-Schuldverschreibung mit einem Volumen von 60 Millionen Euro soll vollständig in Ekotechnika-Aktien eingetauscht werden. Auf einer Versammlung der Anleihegläubiger gab es eine große Mehrheit für den geplanten Debt-Equity-Swap, der nun in mehreren Schritten ablaufen wird.

  Juve Plus Kölnisch Wasser

Ein Joint Venture aus dem von Tristan Capital Partners verwalteten Fonds EPISO 3 und der Freo Group hat das Barthonia Forum in Köln erworben. Verkäufer ist ein Firmenkonsortium aus israelischen und zyprischen Gesellschaften rund um die Arazim Investment aus Tel Aviv. Der Kaufpreis liegt bei rund 110 Millionen Euro.

  Juve Plus Börsendebüts

Vergangene Woche sind gleich zwei Unternehmen an der Frankfurter Börse gestartet: der Online-Babyausstatter Windeln.de und die Auto-Leasinggesellschaft Sixt Leasing. Während der Versandhändler rund 211 Millionen Euro einsammelte, erlöste die Tochter des Autovermieters Sixt 247 Millionen Euro. 127 Millionen Euro beziehungsweise 112 Millionen Euro davon flossen an die Unternehmen selbst, der Rest ging an Altaktionäre.

  Juve Plus Sportrechteagenturen

Der französische Medienkonzern Lagardère hat über seine deutsche Tochter Lagardère Unlimited Germany die Sportrechteagentur UFA Sports von der RTL Group erworben. UFA Sports mit Hauptsitz in Hamburg war 2008 von RTL und ehemaligen Sportfive-Managern gegründet worden und vermarktet ein breites Spektrum an Sportarten. Am bekanntesten sind jedoch ihre Aktivitäten im Fußball.

  Juve Plus Aktienverkauf

Das Duisburger Familienunternehmen Haniel hat seinen Anteil an der Metro weiter verringert: Haniel platzierte 16,25 Millionen Stammaktien bei institutionellen Anlegern zu einem Preis von 30,37 Euro und strich damit rund 500 Millionen Euro ein. Die Beteiligung der Duisburger an dem Handelskonzern sinkt von gut 30 auf rund 25 Prozent.

  Juve Plus Nächster Investor

Der Londoner Finanzinvestor Alteri Investors hat vom Insolvenzverwalter der Puccini Germany die Versandhausgruppe Walz übernommen. Alteri hatte zuvor Kreditverbindlichkeiten der Puccini Holding, der ebenfalls seit März insolventen Mutter von Puccini Germany, in Höhe von 95 Millionen Euro übernommen. Verkäufer war ein Bankenkonsortium unter Federführung der UniCredit.

  Juve Plus Sporthändler

Die Mannheimer L&S Lauf- und Sport-Kette, die hierzulande vor allem unter dem Dachnamen 21sportsgroup operiert, hat eine weitere Finanzierungsrunde durchgeführt. Sie setzte sich zusammen aus einer Barkapitalerhöhung und Kreditverträgen mit etablierten Investoren. Dazu konnte sie nach JUVE-Recherchen unter anderem das Münchner Investmenthaus Cipio Partners als Unterstützer gewinnen.

  Juve Plus Bildung

Der Fonds Algebra Investments, der zur börsenotierten Luxempart gehört und auf mittelständische Unternehmen spezialisiert ist, hat die Mehrheit an dem Bildungsdienstleister Weidinger & Partner übernommen. Verkäufer waren der Private-Equity-Investor Lead Equities und die Privatstiftung Child in Time.

  Juve Plus Essens-Lieferdienst

Die Berliner Essensbestellplattform Delivery Hero hat ihre türkische Wettbewerberin Yemeksepeti übernommen. Der Transaktionswert von 529 Millionen Euro wird zum Teil in bar, zum Teil über einen Aktientausch beglichen. Neuaktionäre bei Delivery Hero werden auf diese Weise unter anderem das amerikanische Private-Equity-Haus General Atlantic sowie der Gründer von Yemeksepeti, Nevzat Aydin.

  Juve Plus Energy from Waste

Der Energieversorger E.on hat sich endgültig von seiner Müllverbrennungssparte getrennt: Der schwedische Investor EQT hat seinen Anteil an Energy from Waste auf 100 Prozent aufgestockt. 2012 hatte E.on bereits die 51-Prozent-Mehrheit an EQT abgegeben.