Deals

  Juve Plus Heiztechnik-Deal

Das Heiztechnikunternehmen Viessmann wird den insolventen Biogas-Anlagenbauer Schmack Biogas zum Jahresbeginn übernehmen. Ein entsprechendes Angebot liegt vor, der Gläubigerausschuss hat der Transaktion bereits zugestimmt.

  Juve Plus Österreich

Die österreichische Tochter der BayernLB, die Hypo Group Alpe Adria (HGAA), wird verstaatlicht. Darauf einigten sich die bisherigen Eigner mit dem Finanzministerium in Wien.

  Juve Plus Rekord-Verkauf

Der schwedische Private-Equity-Fonds EQT und GIC Special Investments GICSI, der Private-Equity-Arm des Singapur Staatsfonds GIC, übernehmen den Wissenschaftsverlag Springer Science + Business Media. EQT übernimmt 82 Prozent, GIC 18 Prozent von den bisherigen Eigentümern Candover und Cinven.

  Juve Plus Einkaufstour

Der Volkswagen-Konzern gibt auf seinem Expansionskurs weiter Gas: Erst Anfang der Woche war der Wolfsburger Autobauer wie schon länger angekündigt mit knapp 50 Prozent bei Porsche eingestiegen, unmittelbar danach gab VW eine Allianz mit dem japanischen Wettbewerber Suzuki bekannt.

  Juve Plus

Das Iserlohner Factoringunternehmen Die Skonto AG hat den auf Ankauf von Forderungen spezialisierten Frankfurter Finanzdienstleister Alpha Factoring übernommen. Alpha kam zuletzt auf einen jährlichen Forderungsumsatz von rund 300 Millionen Euro. Verkäufer war die Beteiligungsgruppe Silver Point. Die Skonto AG erschließt durch die Übernahme ein weiteres Kundenpotenzial von 4.000 Debitoren und erweitert ihr Leistungsspektrum über den Ankauf von Einzelforderungen hinaus auf eine umfassende Finanzierungspalette bis zum globalen Factoring, also der Übernahme des gesamten Forderungsbestandes.

  Juve Plus Geschäft mit Potenzial

Der Axa-Konzern hat sich im Bieterrennen um den Altlasten-Rückversicherer BF Rück durchgesetzt. Der französische Versicherer erwarb das Unternehmen über seine Tochter Axa Liabilities Managers von den Bundesländern Berlin und Brandenburg und zahlte dafür nach Presseberichten rund 18 Millionen Euro.

  Juve Plus

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat sein Kapital erhöht und sich durch die Ausgabe von rund 26,4 Millionen neuer Stammaktien knapp 690 Millionen Euro frisches Geld beschafft. Die Erlöse will das im Dax-30 notierte Kasseler Unternehmen vor allem nutzen, um Kredite für die größte Übernahme seiner Geschichte abzulösen, den gut eine Milliarde Euro teuren Kauf des US-Konzerns Morton Salt. Zudem belastete der zuletzt starke Ertragseinbruch die Finanzlage von K+S. Die Altaktionäre erhielten ein Bezugsrecht. Die beiden größten Anteilseigner, der Chemiekonzern BASF sowie der russische Investor Andrej Melnitschenko mit seiner Düngemittelfirma Eurochem beteiligten sich entsprechend ihrer Anteile an der Kapitalmaßnahme. Die Deutsche Bank und Morgan Stanley begleiteten die Transaktion. Vor K+S hatten betreits einige andere deutsche Konzerne das erholte Marktumfeld genutzt, um ihr Kapital aufzustocken, unter anderem HeidelbergCement, Infineon und Metro.

  Juve Plus

Die Commerzbank hat ein Kreditportfolio im Volumen von 1,6 Milliarden Euro verbrieft. Die Darlehen sind teilweise besichert und waren vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen begeben worden. Für die Transaktion nutzte die Commerzbank ihr eigenes Refinanzierungsregister.

  Juve Plus

Der Berliner Finanzinvestor Capiton hat einen neuen Fonds aufgelegt. Dessen Volumen liegt bei 350 Millionen Euro, investieren wird Capiton IV in mittelständische Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und Österreich, soweit sie profitable Umsätze zwischen 50 und 500 Millionen Euro erwirtschaften.

  Juve Plus

Das Hallenser Biotech-Unternehmen Probiodrug hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und darüber 36 Millionen Euro eingesammelt. Als neue Investoren engagierten sich BB Biotech, Edmond de Rothschild Investment Partners, Life Sciences Partners und der Venture Fonds von Biogen Idec.

  Juve Plus

Der ZDF-Fernsehrat hat ein Gutachten über die marktlichen Auswirkungen der Telemedienangebote der Sender ZDF, 3sat und Phoenix in Auftrag gegeben. Das Gremium wählte dafür eine Bietergemeinschaft aus der Berliner Medienagentur Goldmedia, deren Marktforschungssparte Goldmedia Custom Research sowie der Kanzlei Salans aus. Der Entscheidung vorausgegangen war ein europaweites Ausschreibungsverfahren. Die Kosten der gutachterlichen Bewertung werden nach Angaben des ZDF bei 493.850 Euro inklusive Mehrwertsteuer liegen. Hintergrund des Auftrags ist der Anfang Juni in Kraft getretene 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten dazu verpflichtet, neue, bestehende und veränderte Telemedien einem Drei-Stufen-Test zu unterziehen. Dafür muss ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen werden. Die Online-Angebote des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks hatten in der Branche für viel Streit zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunkveranstaltern beziehungsweise Verlagen gesorgt. Inzwischen haben zahlreiche Sendeanstalten ihre Gutachter festgelegt, eine Reihe von Gutachten sind bereits ausgearbeitet, an anderen wird noch gefeilt.