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Der britische Investor Change Capital hat den Münchner Damenmodespezialisten Hallhuber übernommen. Verkäufer war der italienische Modekonzern Gruppo Stefanel, der Hallhuber über seine deutsche Tochter gehalten hatte. Der Kaufpreis betrug 25 Millionen Euro. Laut Change Capital ist die Zahlung von bis zu weiteren vier Millionen Euro je nach zukünftigem Unternehmenserfolg vereinbart. Hallhuber betreibt bundesweit 60 Filialen, ein Großteil befinden finden sich als Konzessionärsflächen in Galeria Kaufhof-Häusern. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 58,1 Millionen Euro.

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Der Gründer und Gesellschafter des Lüneburger Outdoor-Möbelherstellers Dedon, Bobby Dekeyser, hat alle vom Private-Equity-Investor Summit Partners gehaltenen Anteile an Dedon zurückgekauft. Im Jahr 2006 hatte sich Summit Partners mit 49 Prozent an Dedon beteiligt. Bobby Dekeyser, ehemaliger Fußballtorhüter beim FC Bayern München, hatte Dedon 1990 gegründet. Das Unternehmen stellt luxuriöse Outdoor-Möbel aus Kunststoff her und beschäftigt weltweit rund 3.000 Mitarbeiter. (Silke Brünger)

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Der Finanzinvestor Elbe Partners Industries hat die TechnikService 24 GmbH (TS24) rückwirkend zum Juli erworben. TS24 ist auf technische Kundendienste für Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik spezialisiert und eine Tochter der Hermes Logistik Gruppe Deutschland, die wiederum Teil der Otto-Gruppe ist. An den Standorten Mettmann und Hamburg beschäftigt TS24 rund 380 Mitarbeiter. (Silke Brünger)

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Der englische Private-Equity-Investor Rutland Partners hat die CeDo-Gruppe von der Bad Homburger Delton AG erworben. CeDo stellt Folien und Haushaltsprodukte her, unter anderem Müllbeutel, Abfallsäcke, Frischhaltefolien sowie Gefrierbeutel und Backpapier. Das Unternehmen ist hauptsächlich in Deutschland, England, Frankreich und zunehmend in Osteuropa tätig und erzielte 2008 einen Umsatz von rund 240 Millionen Euro. (Silke Brünger)

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Die Düsseldorfer HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH, eine Tochter des Bauunternehmens BAM Deutschland, hat den Zuschlag für die Errichtung des neuen Mainzer Sportstadions Coface Arena bekommen.

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Die WKN Windkraft Nord AG hat ein Windanlagenprojekt von der Leipziger ETL Energietechnik gekauft. Dazu gehören insgesamt acht Windenergieanlagen in Kittlitz in der Oberlausitz, das Dealvolumen liegt bei über 30 Millionen Euro. (Silke Brünger)

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Der Greifswalder Segelyachtenhersteller HanseYachts hat Grundstücke, Betriebsvermögen und die Marke des insolventen Traditionsbootsbauers Dehler übernommen. Wie viele der 180 Mitarbeiter des Unternehmens im nordrhein-westfälischen Meschede-Freienohl weiterbeschäftigt werden, war nach Aussage des Insolvenzverwalters Dr. Axel Kampmann aber noch unklar. Die Produktion von mittelgroßen Yachten wurde allerdings bereits wieder aufgenommen. HanseYachts will den Standort Freienohl zu einem Wassersportzentrum umbauen und eine ständige Bootsausstellung einrichten. (Silke Brünger)

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Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat seine mittelfristige Finanzierung gesichert. Das Unternehmen erhielt bis 2012 einen Kreditrahmen von 1,4 Milliarden Euro. Vorangegangen waren langwierige Verhandlungen. Das dreiteilige Paket beinhaltet eine syndizierte Kreditlinie der Hausbanken von 550 Millionen Euro. Daneben stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Darlehen in Höhe von 300 Millionen Euro aus einem Sonderprogramm für große Unternehmen zur Verfügung. Von einem Konsortium aus der Deutschen Bank, der Commerzbank, Bank of America und der Landesbank Baden-Württemberg kommen 550 Millionen Euro, für die zu 90 Prozent der Bund und die Bundesländer Baden-Württemberg und Brandenburg bürgen.

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Die Stadtwerke München haben fünf Windparks in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gekauft. Verkäufer war die WPD Windpark Asset GmbH, eine Tochter der Bremer WPD AG. Die fünf Parks bestehen aus 25 Windkraftanlagen und erzeugen eine Gesamtleistung von 50 Megawatt. Damit sollen rund 100 Gigawattstunden Ökostrom erzeugt werden, was in etwa dem Jahresverbrauch von 40.000 Haushalten entspricht. WPD realisiert weltweit Projekte für alternative Energien und beschäftigt 300 Mitarbeiter.

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Die Investmentgesellschaft Fidelity International hat von der BHF-Bank das Geschäft mit der Verwahrung von Investmentfondsanteilen komplett übernommen. Die BHF-Tochter Frankfurter Fondsbank (FFB) verwaltet ein Vermögen von 13 Milliarden Euro in rund 750.000 Depots. Die BHF-Bank selbst ist eine Tochter von Sal. Oppenheim. Die Aufsichts- und Kartellbehörden müssen der Transaktion, die bis Ende 2009 abgeschlossen sein soll, noch zustimmen.