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Das Bundesverteidigungsministerium hat 405 Fahrzeuge des neuen Schützenpanzers 'Puma' im Gesamtwert von 3,1 Milliarden Euro bei der Projektgesellschaft PSM bestellt.PSM ist ein Joint Venture der Rüstungsunternehmen Rheinmetall Landsysteme und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und fungiert beim Projekt 'Puma' als Generalunternehmer. KMW ist im Gemeinschaftsbesitz des Siemens-Konzerns und der Familie Bode, die 51 Prozent kontrolliert. Auch der Technologiekonzern Jenoptik ist an dem Auftrag beteiligt und wird für den neuen Panzer Subsysteme und Komponenten, unter anderem die Bordnetzversorgung mit Starter und Generator im Wert von insgesamt rund 70 Millionen Euro beisteuern. Die ersten Panzer werden 2012 ausgeliefert und sollen das neue Standardgerät der Bundeswehr-Panzergrenadiere sein. (Markus Lembeck/Lars Hering)

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Der Hamburger Einkaufszentren-Investor Deutsche Euroshop hat über eine Kapitalerhöhung 67 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen gab 3,4 Millionen neue Aktien zum Preis von je 19,50 Euro aus.Über die Commerzbank und Goldman Sachs emittierte das Unternehmen die Anteilsscheine in einem beschleunigten Platzierungsverfahren unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre bei institutionellen Investoren. Das Geld aus der Kapitalerhöhung will die Deutsche Euroshop für weiteres Wachstums verwenden. Kurz zuvor hatte sie die Refinanzierung zweier Darlehen über 132,2 Millionen Euro bekannt gegeben. 2008 setzte das im MDax notierte Unternehmen 115 Millionen Euro um. Die Hamburger sind an 16 Einkaufszentren in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt.

  Juve Plus Hotel-Dynastie beendet

Die Familie Steigenberger hat ihre bekannte Hotelgruppe an den ägyptischen Touristikkonzern Travco verkauft. Travco übernahm 99,6 Prozent an dem nicht-börsennotierten Unternehmen, das nun nach fast 80 Jahren nicht mehr in Familienbesitz ist.Damit gehen 50 Steigenberger-Hotels sowie 31 Intercity-Hotels an die Familie um den Travco-Eigner Hamed El Chiaty, einem engen Geschäftspartner von Michael Frenzel, Chef des Reisekonzerns TUI.

  Juve Plus Ende der Flaute mit Kalle

Für 212,5 Millionen Euro hat der britische Private-Equity-Investor Silverfleet Capital den Wiesbadener Wursthüllenhersteller Kalle übernommen. Verkäufer war der ebenfalls britische Finanzinvestor Montagu. Mit der Transaktion ist der erste größere Leveraged-Buy-out seit der Pleite der US-Bank Lehman Brothers im September 2008 perfekt.

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Der Finanzdienstleister Copex Investment Partners entwickelt über seine Projektgesellschaft Terra Mundus Niederbayern den Solarpark Hengersberg mit einer Leistung von mehr als 1,5 Megawatt. Auf einem rund vier Hektar großen Gelände werden 8.580 monokristalline Hochleistungsmodule der Plattlinger Solea AG aufgebaut, die das Projekt realisiert. Das Finanzierungskonzept strukturierte Copex gemeinsam mit der Sparkasse Deggendorf.

  Juve Plus Kredit-Einigung

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich der hoch verschuldete Wälzlagerhersteller Schaeffler und seine Gläubigerbanken auf eine Verlängerung der Kreditlinien für das Unternehmen verständigt.Unter Federführung der größten Gläubigerin, der Commerzbank, haben die Hypo- und Vereinsbank (HVB), die Royal Bank of Scotland, die UBS sowie die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) dem Konzern mehr Zeit verschafft, seine Finanzlage langfristig in Ordnung zu bringen.

  Juve Plus Premiere

Als erste Bank möchte die angeschlagene WestLB die neue gesetzliche Möglichkeit zur Auslagerung riskanter Wertpapiere in eine sogenannte Bad Bank nutzen. Dafür hat die drittgrößte deutsche Landesbank beim staatlichen Rettungsfonds SoFFin einen Antrag zur Errichtung einer Zweckgesellschaft gestellt.In diese Gesellschaft will die WestLB bis Ende September strukturierte Wertpapiere in Höhe von 6,4 Milliarden Euro ausgliedern. Die Papiere - es soll dabei um zurzeit kaum handelbare Produkte gehen - sollen so von der Bilanz der Düsseldorfer Bank abgespalten werden und diese entlasten. Außerdem will die WestLB weitere 74 Milliarden Euro an Wertpapieren und nicht-strategischen Unternehmensteilen abgeben. Hierüber wollen sich die Düsseldorfer noch mit dem SoFFin, der Bundesbank und der Finanzaufsicht einigen. Seit Juli haben Banken nach dem sogenannten Bad-Bank-Gesetz die Möglichkeit, riskante Wertpapiere auszulagern, Landesbanken können sogar ganze Unternehmensteile ausgliedern. Ziel ist, dass die Banken ihre Verluste über Jahre strecken können und ihr Eigenkapital damit schonen. So sollen die Bilanzen entlastet werden, damit die Banken die Finanzkrise besser überstehen. Am Ende müssen sie die aus den ausgelagerten Wertpapieren entstehenden Verluste aber selber tragen. Wegen der aus ihrer Sicht ungünstigen Bedingungen haben bislang weder einige angeschlagene Landesbanken noch private Institute die neue Möglichkeit genutzt. Allerdings gelten insbesondere die HSH Nordbank sowie die Hypo Real Estate als weitere Kandidaten für eine Inanspruchnahme. (Lars Hering, René Bender)

  Juve Plus Finanzspritze

Die Gesellschafter der Hamburger Hapag Lloyd AG haben sich Mitte August über die finanzielle Stützung der fünfgrößten Reederei der Welt geeinigt. Vorausgegangen war ein wochenlanges Tauziehen innerhalb des sogenannten Hamburger Konsortiums Albert Ballin, dem mit insgesamt 57 Prozent größten Anteilseigner der Reederei (vor Tui). Vor allem der mit 15 Prozent an Hapag Lloyd beteiligte Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne sperrte sich offenbar lange gegen seine Beteiligung an einer Kapitalerhöhung. Auf diese haben sich die Gesellschafter, darunter neben Kühne die Beteiligungsgesellschaft der Stadt Hamburg (HGV) mit 23 Prozent, die Bank M.M. Warburg, die HSH Nordbank sowie die Versicherer Signal Iduna und HanseMerkur, letztlich doch geeinigt.

  Juve Plus Thüga-Kauf

Deutschlands größter Energiekonzern E.on verkauft seine Stadtwerke-Holding Thüga für 2,9 Milliarden an das kommunale Erwerberkonsortium Integra/Kom9. Das Bündnis aus 50 Stadtwerken erwirbt damit gut 100 Beteiligungen an kommunalen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen, es entsteht der fünftgrößte deutsche Versorger.

  Juve Plus Restrukturierung gescheitert

Trotz komplexer Finanzmanöver ist es dem Luxusmodekonzern Escada nicht gelungen, seine Insolvenz zu verhindern. Die ehemals größte Modemarke der Welt hat heute einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt. Der Vorstand und die Gebrüder Herz, Großaktionäre des Unternehmens, hatten zuvor ein umfangreiches Rettungspaket vorgeschlagen. Escada hatte ihre Anleihegläubiger Ende Juni um einen 60-prozentigen Forderungsverzicht gebeten und dafür eine besicherte Anleihe offeriert. Als Banken agierten die HVB/Unicredit Group und JP Morgan.

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Der größte deutsche Energiekonzern E.on hat mit dem französischen Wettbewerber GDF Suez den Tausch von Erzeugungskapazitäten in einer Größenordnung von rund 1.700 Megawatt vereinbart. Durchführen wird E.on den Tausch mit der GDF Suez-Tochter Eletrabel. E.on übernimmt von Electrabel das Kohle- und Biomasse-Kraftwerk im belgischen Langelo (556 Megawatt) und das niederländische Kraftwerk Vilvoorde ( 385 Megawatt sowie Strombezüge von 770 Megawatt).

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