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Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Quadriga Capital hat die niederrheinische Ipsen-Gruppe von der Elster Group, ehemals Ruhrgas Industries, mit Hauptsitz in Luxemburg erworben. Das Management bleibt an dem Unternehmen beteiligt. Die Ipsen-Gruppe stellt mit weltweit 900 Mitarbeitern automatisierte Wärmebehandlungsanlagen her und erwirtschaftete 2006 einen Umsatz von rund 170 Millionen Euro. Die Abnehmer stammen vor allem aus den Bereichen Medizintechnik, Windenergie sowie aus der Flugzeug- und Lebensmittelindustrie. Als finanzierende Bank trat die West LB auf.

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Rund ein Jahr nach der Ausgliederung aus dem RWE-Konzern hat die US-Beteiligungsgesellschaft Advent International die hessische SAG-Group an den schwedischen Finanzinvestor EQT weiterverkauft. Der Anbieter von energietechnischer Infrastruktur hat im vergangenen Jahr mit 5.900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 770 Millionen Euro erzielt. Neben EQT sollen Medienberichten zufolge auch die Investmentgesellschaft Pamplona Capital, deren Hauptkapitalgeber die russische Alfa Bank ist, und Axa Private Equity interessiert gewesen sein.

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Das norwegisch-amerikanische Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean Cruises hat mit der TUI ein Joint-Venture gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen TUI Cruises wird seinen Sitz in Hamburg haben und sich auf den deutschsprachigen Markt für Premium-Kreuzfahrten konzentrieren. Die Flotte soll 2009 ihren Dienst aufnehmen. Der Vertrag steht derzeit noch unter Gremien- und Kartellvorbehalt.

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Der Münchner Automobilzulieferer Knorr-Bremse hat mit dem russischen Lastwagenhersteller Kamaz ein Jointventure für die Produktion von Lastwagen-Bremssystemen für den russischen Markt vereinbart.Kamaz wird eine bestehende Produktion einbringen, Knorr-Bremse wird am selben Standort eine zusätzliche Produktion für weitere Komponenten aufbauen. Beide Unternehmen sind zur Hälfte an dem Jointventure beteiligt, die Unternehmensführung wird bei Knorr-Bremse liegen. Knorr-Bremse erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 mit 13.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro.

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Die Fresenius Kabi AG, ein Tochterunternehmen der Fresenius SE, hat von Nestlé die Novartis Nutrition S.A.S. erworben. Nestlé musste das Geschäft mit medizinischen Ernährungsprodukten in Frankreich und Spanien im Rahmen der Übernahme des weltweiten Geschäftsbereichs von der Novartis AG veräußern. Die EU-Kommission hatte dies zur Auflage gemacht. Der erwartete Umsatz von Novartis Nutrition in Frankreich und Spanien wird laut Presseberichten auf 55 Millionen Euro für das kommende Jahr geschätzt.

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Eine Tochtergesellschaft des Chemieunternehmens Johnson Matthey hat den Keramikhersteller Argillon übernommen.Verkäufer war die luxemburgische Demag Holding, die zu einem Großteil aus Kapitalbeteiligungsfonds besteht, die von dem Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) beraten werden. Der Kaufpreis beträgt 214 Millionen Euro. Argillon beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 160 Millionen Euro.

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Die Private-Equity-Häuser Permira und KKR übernehmen die zwölfprozentige Beteiligung des Axel-Springer-Verlages an der ProSiebenSat.1 Media AG. Der Kaufpreis beträgt rund 510 Millionen Euro.Damit zieht sich Springer vollständig aus der ProSiebenSat.1-Mediengruppe zurück, nachdem deren Übernahme Anfang 2006 aus kartellrechtlichen und regulatorischen Gründen gescheitert war. KKR und Permira hielten über die Beteiligungsgesellschaft Lavena Holding 4 GmbH bereits vor dem jetzigen Kauf 50,5 Prozent des Grundkapitals an dem TV-Konzern.

  Juve Plus Expansion in Großbritannien

Der Hamburger Bauer-Verlag hat für 1,6 Milliarden Euro die Publikumszeitschriften sowie 38 Radiosender der britischen Mediengruppe Emap übernommen. Mit dem Kauf steigt der Verlagsriese in Großbritannien zum zweitgrößten kommerziellen Radiobetreiber auf. Zu den übernommenen Zeitschriften gehören bekannte Titel wie das Männermagazin 'FHM' oder das Unterhaltungsblatt 'Grazia'. Bauer setzte sich in einem Bieterverfahren durch, weitere Interessenten waren unter anderem die Private-Equity-Häuser TPG und Quadrangle sowie das US-Verlagshaus Hearst. Emap hatte im Sommer zunächst sein komplettes Geschäft zum Verkauf gestellt, behält nun aber die Geschäftsbereiche Messen, Konferenzen und Fachmagazine.

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Patroffice, ein Jointventure der Patrizia Immobilien, der Stichting Pensionsfonds ABP und ATP Real Estate, hat vom Deutsche-Bank-Fonds RREEF Special Invest ein Immobilienportfolio mit 32 Objekten erworben. Manager des Jointventures ist Patrizia. Die Objekte verteilen sich auf 25 Städte in Deutschland und haben eine Nutzfläche von rund 110.000 Quadratmetern.

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Der Private-Equity-Investor Gilde Buy-out hat die baden-württembergische Hofmann Menü Gruppe erworben. Verkäufer ist der britische Finanzinvestor Hg Capital. Finanziert wurde der Kauf durch die HVB. Hofmann Menü ist Spezialist für Verpflegung in Seniorenheimen, Krankenhäusern und Schulen und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 600 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Der Verkauf muss noch kartellrechtlich abgesegnet werden.

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Die Burgwedeler Drogeriemarktkette Rossmann hat die Mehrheit an ihrem norddeutschen Konkurrenten Kloppenburg übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Melsdorf bei Kiel war bislang in den Händen der Familien Klaus und Peter Kisczio. Medienberichten zufolge behalten die bisherigen Familiengesellschafter durch die Minderheitsbeteiligung Mitspracherechte. Einer der vier Söhne aus den Familien soll in die Geschäftsführung der Kloppenburg-Zentrale bestellt werden, die erhalten bleiben soll. Kloppenburg hat rund 2.600 Beschäftigte in 160 Filialen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen und erzielte 2007 einen Umsatz von rund 290 Millionen Euro.