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Der Telekommunikationskonzern Global Crossing hat ein Darlehen von rund 350 Millionen Dollar aufgenommen. Darlehensgeber war ein Bankenkonsortium unter der Führung von Goldman Sachs. Mit der Darlehenssumme bedient Global Crossing Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Das weltweite Unternehmen bietet Dienstleistungen über ein integriertes Netzwerk an und zählt Netzbetreiber, Mobilfunk- wie Internetanbieter zu seinen Kunden.

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Die Deutsche Telekom AG hat sich von ihrer Tochtergesellschaft Vivento Technical Services getrennt. Käufer ist der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN), ein Jointventure, an dem Nokia und Siemens mit je 50 Prozent beteiligt sind. Daneben vereinbarte die Telekom mit NSN einen Servicevertrag über die Laufzeit von fünf Jahre mit einem Volumen von 300 Millionen Euro. Zusätzlich soll NSN Projekte mit einem Volumen von rund 150 Millionen Euro für T-Mobile-Töchter in Europa umsetzen. Vivento Technical Service beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter an mehreren deutschen Standorten. Der Dienstleister plant und realisiert Telekommunikationsnetze für die Muttergesellschaft und externe Kunden wie O2 und den regionalen Anbieter Netcologne.

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Die Warenhauskette Hertie hat einen umfangreichen Personalabbau angekündigt: Von den derzeit 4.800 Stellen im Unternehmen sollen 2008 rund 600 Arbeitsplätze abgebaut werden. Der mit den Arbeitnehmern vereinbarte freiwillige Sozialplan sieht unter anderem Stundenreduzierungen und altersbedingtes Ausscheiden vor, betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Hertie ist aus der Abspaltung von 74 kleineren Karstadt-Filialen entstanden und seit dem Erwerb durch Dawnay Day und Hilco im September 2005 eigenständig.

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Der an der Nasdaq gelistete Software-Hersteller Parametric Technology (PTC) hat das Sindelfinger Unternehmen Cocreate Software erworben. Cocreate gehörte bislang zum Portfolio des US-Investors HBK. Die Transaktionskosten liegen bei 250 Millionen US-Dollar. Laut Medienberichten will PTC 50 Millionen Dollar aus den eigenen Bargeldreserven investieren.Der restliche Betrag soll aus Kreditlinien stammen. PTC und Crocreate stellen jeweils Software für die CAD-basierte Produktentwicklung und das Product Lifecycle Management her. Cocreate erwirtschaftete 2006 mit 280 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 80 Millionen Dollar. PTC kam mit 3.750 Beschäftigten auf einen Umsatz von 850 Millionen Dollar.

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Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf drängt auf den chinesischen Markt: Über seine österreichische Tochtergesellschaft Beiersdorf CEE Holding übernahm das Hamburger Unternehmen 85 Prozent an dem chinesischen Haarpflegegeschäft der C-Bons Hair Care.Verkäufer sind der Mischkonzern C-Bons Holding und der Investor Global Source. Der Kaufpreis beträgt 269,45 Millionen Euro. Die restlichen 15 Prozent an C-Bons Hair Care verbleiben für mindestens zwei Jahre bei Global Source. Nach Ablauf dieser Frist besitzen sowohl Beiersdorf als auch der Investor die Möglichkeit, die restlichen Anteile für mindestens 47,55 Millionen Euro zu kaufen beziehungsweise zu veräußern.

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Der irische Investor Ballymore Properties hat das Berliner Ku'damm Karree für rund 155 Millionen Euro erworben. Verkäufer ist die zu Fortress zählende Fondsgesellschaft Eurocastle. Sie hatte das Objekt am Kurfürstendamm vor knapp einem Jahr von der DB Real Estate übernommen. Der Kauf der Gewerbeimmobilie mit 63.000 Quadratmeter Mietfläche ist die erste Investition von Ballymore in Deutschland. Der Erwerb wird zunächst über Eigenmittel finanziert, eine Refinanzierung ist geplant.

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Die Nordmilch AG hat ihre Finanzierungsstruktur neu ausgerichtet. Das Volumen der Refinanzierung beläuft sich auf 200 Millionen Euro. Sie besteht aus einem syndizierten Kredit über 160 Millionen Euro, der durch ein internationales Bankenkonsortium unter Federführung der Bookrunner Dresdner und DZ Bank gestellt wurde, sowie einem nachrangigen Mezzanine-Darlehen über 30 Millionen Euro, das durch die DAM Invest S.A.R.L. gewährt wurde. Weitere Bestandteile der neuen Finanzstruktur sind Genussrechtskapital aus dem genossenschaftlichen Umfeld und ein Mezzanine-Aval-Kredit der Rabobank International. Der Refinanzierung war eine erfolgreiche Restrukturierung von Deutschlands größtem milchverarbeitenden Unternehmen vorangegangen.

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Die Schwerter Pampus-Gruppe hat über die Luxemburger Beteiligungsgesellschaft Pampus Stahl S.a.r.l die niederländische Ovako Holding vollständig übernommen. Verkäufer waren die beiden niederländischen Finanzinvestoren Hombergh und De Pundert. Bereits zuvor besaß die Pampus Stahlbeteiligungsgesellschaft 50 Prozent an dem Unternehmen. Ovako hält im Bereich der Spezialstahlproduktion Unternehmensbeteiligungen in den Niederlanden, Schweden und Finnland. 2006 machte die Gruppe mit 4.300 Mitarbeitern etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz.

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Die Starnberger Beteiligungsgesellschaft Arques Industries hat den Telekommunikations-Großhändler NT Plus übernommen. Verkäufer waren United Internet, die Neue Medien Ulm Holding sowie drei kleinere Gesellschafter. Die Transaktion lief im Rahmen eines Auktionsverfahrens ab, Mitbieter waren eine US-amerikanische Gesellschaft und deutsche Finanzinvestoren. Presseberichten zufolge zahlte Arques einen Kaufpreis in zweistelliger Millionenhöhe. NT Plus setzte im Geschäftsjahr 2006 rund 450 Millionen Euro um. Zur Finanzierung der Transaktion wurde nichts bekannt.

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Die Deutsche Bank London hat im Oktober erneut ein Portfolio notleidender Kredite (NPL) von der Berlin Hyp erworben. Insgesamt wechselte ein Paket von 45 Immobilienfinanzierungen im Nominalwert von 162 Millionen Euro den Besitzer. Das Portfolio umfasst überwiegend Gewerbeobjekte mit regionalem Schwerpunkt in Berlin und den neuen Bundesländern. (Jörn Poppelbaum)

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Culinoma, ein Jointventure des schwedischen Küchenherstellers Nobia A/S und der niederländischen De Mandemakers Groep, hat die deutsche Asmo-Gruppe übernommen. Verkäufer ist die Tac Holding. Die Handelskette Asmo ist mit zwölf Küchenstudios im Großraum München tätig und erwirtschaftet einen Umsatz von circa 30 Millionen Euro. Der Asmo-Erwerb steht in einer Reihe von Zukäufen in Deutschland, mit denen sich die erst in diesem Jahr gebildete Holding Culinoma hierzulande eine eigene Vertriebsstruktur aufbaut. Für die Asmo-Gruppe, Plana Küchenland sowie die Marquardt-Gruppe gab Culinoma Brancheninformationen zufolge zuletzt mehr als 100 Millionen Euro aus.