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Der US-Finanzinvestor Lone Star hat den stillen Gesellschaftern der AHBR um die DZ Bank ihre Einlagen abgekauft. Damit ist nicht nur die drohende Pleite der AHBR abgewendet worden, sondern auch der Weg für ihre Sanierung frei. Lone Star war im vergangenen Herbst bei der in Schieflage geratenden gewerkschaftseigenen AHBR mit 88 Prozent der Anteile eingestiegen. Die stillen Gesellschafter hatten zuletzt aufgrund eines Streites um die Übernahme von AHBR-Verlusten mit der Blockade der Sanierung gedroht. Unter anderem stand dadurch der bereits abgeschlossene Verkauf der Auslandskredite an die Hypo Real Estate auf der Kippe.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der Halbleiterkonzern Infineon hat seine Speicherchiptochter Qimonda in New York an die Börse gebracht. Das Emmissionsvolumen belief sich auf 546 Millionen US-Dollar, Konsortialführer des IPOs waren Credit Suisse, Citigroup und JP Morgan. Ein Börsengang in Deutschland ist nach Unternehmensangaben derzeit nicht geplant. Qimonda ist ein Hersteller von Speicherprodukten und wurde Anfang Mai dieses Jahres von der Infineon-Technologie AG ausgegliedert. Qimonda beschäftigt rund 10.500 Mitarbeiter weltweit, davon 4.300 in Deutschland, und erzielte 2005 einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro.

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Das biopharmazeutische Unternehmen Emergent BioSolutions hat das Münchner Biotechnologie-Unternehmen Vivacs erworben. Im Rahmen der Transaktion erwirbt Emergent BioSolutions die weltweite Lizenz zur Verwertung des Impfstoffes MVA, das dem Bayerischen Gesundheitsministerium gehört, sowie die Nutzungsrechte einer Technologie-Plattform.

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Der Private-Equity-Investor Blackstone hat sieben Center Parcs erworben. Verkäufer der Anlagen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland waren neben Nomura weitere Equity-Geber. Betreiber ist Center Parcs Europe, eine Tochter der französischen Pierre & Vacances. Das Transaktionsvolumen lag Presseberichten zufolge bei 630 Millionen Euro, die durch Merrill Lynch finanziert wurden. Blackstone hatte bereits zu Jahresbeginn Center Parcs in Großbritannien erworben.

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Die Mannheimer MVV Energiedienstleistungen GmbH hat von der Clariant Produkte GmbH die Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH & Co. KG (IGS) in Augsburg erworben. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Die IGS war Anfang 2002 als Tochtergesellschaft von Clariant gegründet worden. Das Unternehmen betreibt den Industriepark Gersthofen als Komplettanbieter von Dienstleistungen für die Prozessindustrie. Ihr Umsatz betrug 2005 rund 56 Millionen Euro. MVV Energiedienstleistungen ist ein Tochterunternehmen der MVV Energie AG.

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Die niederländische Imtech-Gruppe hat das deutsche Softwarehaus Fritz & Macziol und deren Schwestergesellschaft Infoma übernommen. Die Übernahme erfolgt rückwirkend zum April und steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Fritz & Macziol und Infoma entwickeln und vertreiben Software- und Systemlösungen für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen, insbesondere in der Schüttgutindustrie. Die Unternehmensgruppe erzielte 2005/2006 einen Gesamtumsatz von rund 111 Millionen Euro.

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Der Telekommunikations-Anbieter QSC und die deutsche Tochter des Tele2-Konzerns haben ein Jointventure gegründet. Die beiden Unternehmen betreiben unter dem Dach der neuen Gesellschaft Plusnet ein bundesweites DSL-Netz. QSC hat 67,5 Prozent der Anteile übernommen und bringt ihr bundesweites DSL-Netz in das Gemeinschaftsunternehmen ein. Tele2 hält 32,5 Prozent und leistet eine Bareinlage von 50 Millionen Euro zur Finanzierung des weiteren Netzausbaus.

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Der Monheimer Spezialchemieanbieter Cognis hat seine weltweite IT-Infrastruktur an Computacenter ausgelagert. Der Outsourcing-Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren und sieht unter anderem die Übernahme von Arbeitnehmern sowie Teilen der Infrastruktur vor. Cognis beschäftigt 8.000 Mitarbeiter in 30 Ländern und erzielte 2005 einen Umsatz von rund 3,2 Milliarden Euro.

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Die WestLB AG hat rund 20 Prozent der Aktien an der Klenk Holz AG aus Oberrot übernommen. Verkäuferin war die Equita Beteiligungen Fonds 2 KG, die insgesamt 30 Prozent an dem Holzbearbeitungsunternehmen hielt. Zehn Prozent der Aktien übernimmt Klenk Holz selbst, die 2005 mit rund 1.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 400 Millionen Euro erzielte. Der Verkauf soll rückwirkend zum Januar erfolgen. Die Freigabe durch das Kartellamt liegt bereits vor.

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