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Das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg steigt bei seiner ersten Auslandsinvestition mit 25 Millionen Euro zu 25 Prozent bei der israelischen Mediengruppe Ha'aretz ein. Das Unternehmen mit Sitz in Tel Aviv gibt die gleichnamige, drittgrößte Tageszeitung des Landes heraus. Außerdem betreibt Ha'aretz mehrere Wochenzeitungen und ist an dem Interntportal Walla! beteiligt.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Merrill Lynch hat die Ausgabe fest und variabel verzinslicher so genannter CDO (Collateralised Debt Obligations) im Rahmen eines grenzüberschreitenden mittelständischen Anleiheprogramms arrangiert. Emittent der Wertpapiere ist die irische PULS CDO 2006-1 plc. Zur Besicherung erwarb der Emittent ein Portfolio von Schuldverschreibungen mittelständischer Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Volumen von 382 Millionen Euro. Portfolio-Manager ist die Capital Securities Group Ltd., Treuhänder die HSBC Trustee (C.I.) Limited, Recovery Manager die Advisum GmbH.

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Die niederländische Beteiligungsgesellschaft NPM Capital N.V. hat die Handelsgruppe für formgepresste Kunststoffverpackungen, Ten Cate Plasticum von der Royal Ten Cate N.V. erworben. Soweit bekannt wurde die Übernahme von der Van Lanschot Bankiers finanziert. Mit rund 200 Mitarbeitern in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden erwirtschaftete Ten Cate zuletzt einen Umsatz in Höhe von 36 Millionen Euro.

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Der Frankenthaler Fußbodenbelaghersteller Tarkett AG hat den Squeeze-out der verbliebenen freien Aktionäre abgeschlossen. Initiator des Verfahrens war der Mehrheitsaktionär Tarkett SA (früher: Sommer SA). Hinter der Zwischenholding steht die französische Unternehmerfamilie Deconinck (unter anderem Eigner von Allibert), die bereits Mitte der 1990er Jahre die Mehrheit an Tarkett von Doughty Hanson und Goldman Sachs übernommen hatte. Vor drei Jahren hatte die Familie dann in einem öffentlichen Angebotsverfahren die notwendige Mehrheit von 95 Prozent der Tarkett-Aktien zunächst knapp verfehlt.

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Der US-Verbindungstechnikhersteller Molex kauft den Wettbewerber Woodhead aus Illinois für rund 256 Millionen US-Dollar. Woodhead ist auf Infrastruktur- und Verbindungskomponenten für raue Industrieumgebungen spezialisiert. An 21 Standorten in zehn Ländern, darunter im baden-württembergischen Echterdingen, erzielte das Unternehmen 2005 einen Umsatz von 215 Millionen US-Dollar.

  Juve Plus TK-Bieterkampf

Der italienische Telekommunikationskonzern Telecom Italia hat für 675 Millionen Euro das Deutschlandgeschäft der Warner-Tochter AOL übernommen. Dabei handelt es sich ausschließlich um das Geschäft mit breitbandigen Internetanschlüssen in Deutschland, das rund 1,3 Millionen DSL-Kunden umfasst. Am Portalgeschäft will AOL dagegen festhalten. Neben Telecom Italia hatten sich in einem Bieterverfahren auch Freenet, United Internet, KPN sowie die Apax-Tochter Versatel Deutschland um AOL bemüht.

  Juve Plus Scania-Übernahmeangebot

Der Münchner Konzern MAN AG hat am 18. September ein Übernahmeangebot für den schwedischen Konkurrenten Scania AB vorgelegt. Demnach würde MAN 9,6 Milliarden Euro für Scania zahlen, die Aktionäre würden ein gutes Drittel mehr für ihre Aktien bekommen als der Kurs der letzten drei Monate bezifferte. Das Scania-Management sowie die Großaktionäre Investor, eine Holding der schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg (insgesamt rund 30 Prozent) und Volkswagen (34 Prozent) lehnten das MAN-Angebot allerdings ab. Nun könnte es zu einem Übernahmekampf kommen. Der französische Renault-Konzern hat derweil angekündigt, sich von seinen fünf Prozent an Scania trennen zu wollen.

  Juve Plus Licht aus, Spot an

Der französische Medienkonzern Vivendi hat das Rennen um die Musikverlage der Bertelsmann AG gewonnen. Vivendi erwirbt über seine Tochtergesellschaft Universal Music die BMG Music Publishing Group für 1,63 Milliarden Euro. Der französische Konzern hatte sich in der Schlussrunde des Bieterverfahrens mit dem höchsten Angebot gegen sechs Konkurrenten durchgesetzt. Die Transaktion wurde bereits von den Aufsichtsräten beider Unternehmen genehmigt.

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Das österreichische Biotechnologieunternehmen Intercell AG hat bei einer Kapitalerhöhung über ein öffentliches Angebot rund 4,7 Millionen neue und 3 Millionen alte Aktien an der Wiener Börse platziert. Konsortialführer Merrill Lynch International übte dabei die Mehrzuteilungsoption, die von verkaufenden Aktionären eingeräumt worden war, voll aus. Danach beträgt das Gesamtvolumen aus Kapitalerhöhung und Platzierung von Altaktien insgesamt 110,6 Millionen Euro. Zu Intercells Hauptaktionären zählen nun Apax Partners (11,6 Prozent), Temasek Holdings (8,1 Prozent), Novartis (6,1 Prozent), TVM Capital (6,0 Prozent) und die Kapital & Wert Gruppe (5,7 Prozent).