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Der Münchner Druckfarbenhersteller Hubergroup (MHM Holding GmbH) erwirbt für 265 Millionen Dollar bis zu 70,5 Prozent der in Indien börsennotierten Micro Inks Ltd. Die Hälfte der Micro Inks-Aktien kauft die Hubergroup von der indischen Bilakhia-Gruppe, die mit mindestens 4,5 Prozent an Micro Inks beteiligt bleibt. Weitere bis zu 20 Prozent wollen die Münchner im Rahmen eines Pflichtübernahmeangebots aus dem Streubesitz erwerben. Den Erwerb finanziert ein Bankenkonsortium aus Dresdner Bank AG und ihrer Investment-Tochter Dresdner Kleinwort Wasserstein sowie der HVB. Die Transaktion soll Anfang 2006 abgeschlossen sein.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Fondsgesellschaft Macquarie International Infrastructure Fund Limited (MIIFL) hat das Tanklager- und Hafenanlagengeschäft (TSB) von der Lehnkering GmbH und deren Anteilseigner Triton Managers übernommen. TSB ist spezialisiert auf die Tanklagerung von Öl und Chemikalien und gilt mit ihren zehn Binnen- und Seehafenterminals als größter unabhängiger Lagerhalter in Deutschland. Finanziert wurde die Transaktion von Calyon.

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Der schottische Versicherer Standard Life will sich in eine Aktiengesellschaft umwandeln und anschließend an die Londoner Börse gehen. Der auch auf dem deutschen Markt mit Lebens- und Rentenversicherungen aktive Finanzdienstleister ist der letzte große britische Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, der seinen neuen Versicherungsnehmer allerdings schon seit Oktober keine Mitgliedsrechte mehr einräumt. Die Zustimmung zu den Plänen soll Mitte des Jahres bei allen stimmberechtigten Mitglieder eingeholt werden.

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In einer Islamic Finance Transaktion hat der US-Investor Centuria Real Estate Management eine Immobilie in der Kölner Innenstadt erworben. Veräußerer sind der Morgan Stanley Real Estate Funds sowie die Corpus-Immobiliengruppe. Der Kaufpreis für die von der Deutschen Telekom angemietete Immobilie mit 37.500 qm Büroraum lag bei 85 Millionen Euro. Finanziert wurde die Transaktion durch die Société Générale. (René Bender)

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Das Land Schleswig-Holstein hat zwei forensische Landeskliniken privatisiert. Die Ameos Gruppe erwarb die Psychatrium Gruppe im holsteinischen Neustadt. Die Fachklinik Schleswig ging an ein Konsortium aus der Damp Holding AG und der Martin-Luther-Krankenhaus Schleswig GmbH. Das Transaktionsvolumen lag insgesamt bei rund 50 Millionen Euro. Beide Häuser wurden vor ihrer Veräußerung von Anstalten des Öffentlichen Rechts in GmbHen ungewandelt. Investmentbank war war M.M. Warburg & Co.

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Die in Wien notierte Conwert Immobilien Invest AG hat von der Baugenossenschaft Leipzig 294 Immobilien mit mehr als 2.200 Wohnungen erworben. Das Transaktionsvolumen beträgt inklusive Renovierung und Modernisierung 82,5 Millionen Euro. Conwert hat ihren Geschäftsschwerpunkt in der Vermietung und Entwicklung von Wohn-Altbauten und verfügt jetzt in Deutschland über ein Portfolio im Gesamtwert von mehr als 200 Millionen Euro.

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Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat ihren Aktienanteil an der österreichischen Energieversorgung Niederösterreich AG (EVN) auf knapp 30 Prozent erhöht. Zuvor betrug der Anteil 13,2 Prozent. Die Transaktion ist bereits von den deutschen und österreichischen Kartellbehörden genehmigt worden. EVN machte zuletzt einen Umsatz in Höhe von 1,2 Milliarden Euro und beschäftigt rund 2.600 Mitarbeiter.

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Die E.on Kraftwerke GmbH hat mit Siemens Verträge über den Bau von zwei Kraftwerken geschlossen. Beide Projekte besitzen ein Volumen von jeweils mehreren Hundert Millionen Euro, es handelt es um Generalunternehmerverträge zur schlüsselfertigen Errichtung der Anlage. Hinzu kommten mehrjährige Serviceverträge für die zwei Gas-und Dampf-Anlagen. Eine davon wird im bayrischen Irsching errichtet, die andere in der Nähe von Turin.

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Die US-Finanzinvestoren Alpha und HarbourVest haben von den Gesellschaftern des Medientechnologie-Anbieters Nero AG eine Minderheitsbeteiligung von 26 Prozent erworben. Nero produziert Softwareanwendungen, darunter auch die bekannte Brenner-Software Nero 7. Die zuständigen Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Die STADA Arzneimittel AG hat über mehrere Töchter einen Großteil des Geschäfts mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln vom japanischen Pharmakonzern Daiichi Sankyo Healthcare Co. Ltd. erworden. Das Gesamtvolumen der Transaktion betrug 82 Millionen Euro. Die veräußerte Produktpalette umfasst elf Marken, darunter das bekannte Präparat Mobilat, und generierte zuletzt einen Umsatz von ca. 38 Millionen Euro.