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Die DyStar Textilfarben GmbH wird innerhalb von zwei Jahren rund 40 Prozent der 1.900 Arbeitsstellen in Deutschland abbauen. Betroffen sind die Standorte Frankfurt, Ludwigshafen und Leverkusen. Ein Großteil der insgesamt 750 Stellen wird nach Asien verlagert. Für die vom Personalabbau betroffenen Mitarbeiter werden Transfergesellschaften installiert. DyStar, ein ehemaliges Jointventure der Textilfarbensparten von Bayer, BASF und Hoechst, war im August 2004 an den amerikanischen Finanzinvestor Platinum Equity aus Los Angeles verkauft worden. Weltweit beschäftigt der Konzern rund 3.900 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2003 erzielte es einen Umsatz von rund 791 Millionen Euro.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Unter dem Namen Davis-Standard LLC sind das US-börsennotierte Unternehmen Crompton Corporation und die Private-Equity-Firma Hamilton Robinson LLC ein Jointventure im Bereich der Extrusionstechnik eingegangen. Crompton brachte ihre Tochtergesellschaft Davis-Standard mit 660 Mitarbeitern in den USA, Deutschland, England und Frankreich in das neue Unternehmen ein, Hamilton die Black Clawson Converting Machinery Company mit 150 Beschäftigten. Der erwartete jährliche Umsatz des Extrusionsanlagen- und Equipmentherstellers liegt bei 170 Millionen Euro. (René Bender)

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Die Apollo-Optik GmbH & Co. KG, Schwabach, hat den Geschäftsbetrieb der Hamburger Synoptik GmbH übernommen. Kernstück der Transaktion waren 48 bundesweite Filialen, die bisher von Synoptik betrieben wurden. Die Synoptik GmbH war bislang Teil der dänischen Optiker-Gruppe Synoptik. Die Apollo-Optik GmbH, die zur niederländischen Pearle-Gruppe gehört, unterhält damit deutschlandweit über 400 Eigen- und Franchise-Filialen.

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Die US-amerikanische Autodesk Inc. hat von der Mensch und Maschine Software AG die Compass-Systems GmbH erworben. Compass-Systems entwickelt und implementiert Lösungen für die Datenverwaltung und ergänzt das Portfolio des US-Softwareunternehmens. Autodesk übernahm auch die 22-köpfige Belegschaft einschließlich der Gründer.

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Der Nasdaq-notierte Konzern Digi International aus Minneapolis hat die deutsche FS Forth-Systeme GmbH und die spanische Sistemas Embebidos SA erworben. Verkäufer ist die Holding-Gesellschaft Embedded Solutions AG. Der Kaufpreis umfasst eine Erstzahlung von 4,4 Millionen Dollar zuzüglich weiterer Zahlungen in den folgenden zwei Jahren, die aber abhängig vom Erreichen definierter Ergebnisziele durch FS und Sistemas Embebidos sind. Die beiden Hersteller von Netzwerkmodulen sollen rechtlich selbstständig bleiben, jedoch im Konzernabschluss von Digi enthalten sein.

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Die Private-Equity-Gesellschaft Capiton hat die Mehrheit an dem bayrischen Automobilzulieferer MT Misslbeck Technologies GmbH erworben. Vorausgegangen war eine Restrukturierung und Umwandlung von einer Aktiengesellschaft in eine GmbH. Die bisherigen Inhaber Sepp und Michael Misslbeck bleiben als Geschäftsführer in dem Unternehmen, das zuletzt einen Jahresumsatz von 45 Millionen Euro erzielt hatte.

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Die zu dem Düsseldorfer Familienunternehmen Schmolz+Bickenbach-Gruppe gehörende Swiss Steel AG hat von der ThyssenKrupp Steel AG die Edelstahl Witten Krefeld GmbH (EWK) erworben. ThyssenKrupp hat mit dem Verkauf sein Produktportfolio auf Kohlenstoff- und Edel-Flachstähle konzentriert. EWK hat mit weltweit 2.600 Mitarbeitern an den Produktionsstandorten Witten und Krefeld sowie weiteren Niederlassungen zuletzt 643 Millionen Euro umgesetzt. Die Kartellfreigabe wird für Anfang Mai erwartet.

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3i hat gemeinsam mit dem vierköpfigen Managementteam der Wendt GmbH einen Management-Buy-out durchgeführt. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf 86 Millionen Euro. Die Finanzierung hat die IKB Deutsche Industriebank AG übernommen. Die Wendt GmbH mit Sitz in Meerbusch stellt Schleiftechnologien und Fertigungszellen für die Werkzeug-, Automobil- und Luftfahrtindustrie her. Weltweit beschäftigt Wendt 850 Mitarbeiter. Das Bundeskartellamt muss der Transaktion noch zustimmen.

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Der amerikanische Halbleiterhersteller Standard Microsystems Corporation (SMSC) hat Ende März sämtliche Aktien der Oasis Silicon Systems Holding übernommen. Verkäufer waren neben dem Vorstandsvorsitzenden und Hauptaktionär auch die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft (DEWB), die 17,5 Prozent der Aktien hielt. Der Kaufpreis betrug rund 94 Millionen US-Dollar. Er setzt sich zusammen aus einem Baranteil von rund 62 Prozent und SMSC-Aktien. Weitere 20 Millionen Dollar werden 2007 bei Erreichen festgelegter Umsatz- und Ergebniszahlen fällig.

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Die Heristo-Tochter ConSup convenient supplies GmbH hat rückwirkend zum Jahreswechsel 51 Prozent an der Hamburger Verwaltungsgesellschaft Paulsen mbH und der Peter Paulsen Import-Export GmbH & Co. Handels-KG übernommen. Verkäufer war der Fleischkonzern A. Moksel, der zur niederländischen Vion b.v. gehört. Das Handelshaus Paulsen erwirtschaftete im Jahr 2004 mit der Ein- und Ausfuhr aller Arten von Fleisch und anderer Agrargüter einen Umsatz von rund 220 Millionen Euro. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

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Der Versicherungskonzern Gerling hat Teile seiner IT ausgelagert. Zukünftig betreibt Siemens Business Services (SBS) die IT-Infrastruktur in Deutschland und weiten Teilen Europas. Betroffen davon sind unter anderem Rechenzentren, PCs und Laptops, Telefone und Netze. Der IT-Dienstleister übernimmt gleichzeitig sämtliche Anteile an der Gerling Gesellschaft für Informationsmanagement und Organisation, der zentralen IT-Gesellschaft des Konzerns mit rund 280 Mitarbeitern. Die Gesellschaft wird künftig unter dem Namen SBI-IS Insurance Services firmieren.