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Das Private Equity-Haus Apax Partners hat 49 Prozent des nordrhein-westfälischen LR International Cosmetic & Marketing GmbH erworben. Verkäufer war Gründer Joachim Hickmann, der 33 Prozent der Anteile am Unternehmen besaß. Sein Gründungspartner Helmut Spikker veräußerte weitere 16 Prozent, bleibt jedoch mit 51 Prozent Hauptgesellschafter. Die Transaktion wurde durch Dresdner Kleinwort Wasserstein begleitet, Merrill Lynch agierte als exklusiver M&A Berater. LR International ist ein Direktvertrieb für Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das Wiener Biotech-Unternehmen Eucodis Forschungs- und Entwicklungs- GmbH hat im November 2004 die erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Damit ist die Finanzierung des Unternehmens für die kommenden drei Jahre gesichert. Investoren sind die TecNet Equity Technologiebeteiligungs-Invest AG und gcp gamma capital partners.

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Die Casinos Austria Gruppe hat das Bieterverfahren um die Spielbanken Niedersachsen GmbH (SNG) gewonnen. Das österreichische Glücksspielunternehmen wird vom Land Niedersachsen sämtliche Geschäftsanteile für 90,6 Millionen Euro erwerben. Als Alleineigentümerin hatte Niedersachsen bislang ihre SNG-Anteile über die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH gehalten. Der Niedersächsiche Landtag hat der Veräußerung am 14.12.2004 zugestimmt. Die Zustimmung der niedersächsischen Spielbankenaufsicht und des niedersächsischen Finanzministeriums steht noch aus.

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Mit Hilfe der Hypo Real Estate Bank hat das Factory Outlet Center Wertheim Village seine Finanzierung umstrukturiert. Die Bank stellte dem durch Value Retail betreuten FOC einen Kredit in Höhe von 54,4 Millionen Euro.

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Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat erneut Aktien der Deutschen Post am Markt platziert. Insgesamt wurden Papiere im Wert von 1,15 Milliarden Euro vor allem an institutionelle Investoren (einschließlich aus den USA) verkauft. Aufgrund der hohen Nachfrage konnten mehr Aktien als vorgesehen platziert werden. Als Konsortialbanken agierten Deutsche Bank und Morgan Stanley.

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Das Regierungspräsidium Leipzig hat Anfang November den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Start- und Landebahn Süd des Flughafens Leipzig/Halle unterschrieben. Allerdings hat die Behörde den Antrag mit Auflagen und Einschränkungen versehen, die insbesondere die Lärmbelastung der Bürger minimieren sowie den Schutz von Natur und Umwelt sicherstellen sollen. Durch das Vorhaben wird die südliche Start- und Landebahn des Flughafens in Parallellage zur Nordbahn gedreht und auf 3.600 Meter verlängert werden. Das Verfahren für die Planfeststellung hatte lediglich ein Jahr und einen Tag gedauert.

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Der US-Opportunityfonds Cerberus hat von der GBH Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover ein Portfolio von 2.400 Wohnungen erworben. Die GBH gehört der Landeshauptstadt Hannover und der Sparkasse Hannover.

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Der Schweizer Logistik-Konzern Kühne + Nagel hat seinen deutschen Wettbewerber Häring Service Company AG übernommen. Das mittelständische Transportunternehmen Häring erzielte im vergangenen Jahr mit 1.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 170 Millionen Euro. Zu den Kunden des Kontraktlogistikers gehören namhafte Unternehmen der Automobil- und Elektrobranche. (Ulrike Hümmer)

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Siemens Business Services hat den IT-Dienstleister RAG Informatik sowie dessen Tochterfirma Saardata übernommen. Bislang war das Unternehmen eine 100-prozentige Tochter der RAG AG. Die beiden Firmenstandorte Gelsenkirchen und Saarbrücken sollen erhalten bleiben und die Mitarbeiter übernommen werden. Die Parteien haben darüber hinaus einen Vertrag über den Bezug von IT-Leistungen mit einer Laufzeit von sieben Jahren und einem Volumen von rund 500 Millionen Euro abgeschlossen. (Ulrike Hümmer)

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Die Österreichische Industrieholding AG (ÖIAG) hat durch einen Aktienverkauf ihren Anteil an der Telekom Austria von rund 47 auf etwa 30 Prozent verringert. Die ÖIAG ist die Beteiligungs- und Privatisierungsagentur der Republik Österreich. Die Teilprivatisierung der Telekom Austria wurde im beschleunigten Bookbuilding-Verfahren durchgeführt. Das Volumen belief sich auf 1,1 Milliarden Euro und ist damit die größte Transaktion, die je auf dem österreichischen Kapitalmarkt getätigt wurde. 85 Millionen Aktien wurden in vier Stunden platziert. Verantwortlich für die Transaktion waren JP Morgan Securities Ltd. und Goldman Sachs International.