Deals

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Die drei Venture Capital-Gesellschaften Wellington Partners, 3i und Target Partners haben sich mit insgesamt bis zu 20 Millionen Euro an dem Münchner Home-Shopping-Fernsehsender 1-2-3.TV GmbH beteiligt. Der von Dr. Andreas Büchelhofer und Henning Schnepper gegründete Sender erreicht seit Oktober per Stra-Satellit rund 14,5 Millionen Haushalte. Neu an dem Konzept ist, dass erstmalig in Deutschland TV-Homeshopping und Auktionen kombiniert werden: Die Zuschauer bestimmen damit den Preis jedes Artikels selbst. Berater Finanzinvestoren (3i, Wellington, Target)

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Villeroy & Boch hat die letzten 18 Niederlassungen des Fliesengroßhandels Boch Frères an den zur Saint-Gobain-Gruppe zählenden französischen Baustoffhandel Point P. veräußert. Damit hat sich Villeroy & Boch in den vergangenen sechs Monaten von allen 33 Filialen des Fliesengroßhandels getrennt. Boch Frères erreichte 2003 mit 326 Mitarbeitern insgesamt 77 Millionen Euro Umsatz - davon ein Drittel mit der Marke Villeroy & Boch. Berater Saint Gobain

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Nachdem die Mehrheitsaktionärin der Etienne Aigner AG, Evi Brandl, im Mai 2004 den Minderheitsaktionären den Kauf ihrer Anteile angeboten hatte, wird sich der Markenartikler voraussichtlich zum 30. Dezember von der Börse zurückziehen. Bis jetzt wurden die Aigner-Aktien an den Börsen in München, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf gehandelt.

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18.600.000 Aktien der mobilcom AG mit einem Marktwert von rund 230 Millionen Euro sind Ende Oktober am geregelten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen worden. Die Aktien werden bis jetzt von Wirefree Services Belgium S.A., einer Tochtergesellschaft der France Télécom, gehalten. Berater mobilcom

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Die Mannheimer Brauerei-Gruppe Actris AG hat mehr als 75 Prozent der insolventen Park & Bellheimer Brauerei übernommen. Mit Hilfe eines Insolvenzplans soll nun das Unternehmen aus der Insolvenz geführt werden. Dieser sieht neben einer Kapitalmaßnahme von mindestens zwei Millionen Euro die Übertragung des Anlagevermögens auf die Muttergesellschaft vor. Die beiden Pfälzer Standorte sollen erhalten bleiben, zudem wurde ein Sozialplan mit Namensliste verhandelt. Actris ist in Süddeutschland bereits mit der größten baden-württembergischen Brauerei Eichbaum vertreten. Außerdem gehört das Freiberger Brauhaus in Sachsen sowie die jeweils den Brauereien angeschlossenen Mineralbrunnen zum Konzern. Berater Actris

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Die Bayer-Chemikalien-Tochter Lanxess AG verlagert die Produktionskapazitäten zur Herstellung der Zwischenchemikalie Hydrazinhydrat aus ihrem Werk im texanischen Baytown nach China. Das Leverkusener Unternehmen hat dort eine Kooperation mit der Weifang Yaxing Chemical Company vereinbart. Lanxess wird 55 Prozent der Anteile halten. Mitte des Jahres wurde Lanxess als selbstständige Einheit mit dem Großteil des Chemiegeschäfts aus dem Bayer-Konzern ausgegliedert und soll Anfang 2005 an die Börse gehen. Berater Lanxess

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In der Typologie der Transaktionen finden sich heute die unterschiedlichsten Varianten: Vom Deal, den jeder kennt, über den Deal im geheimen Kämmerchen, und sogar dem Deal, der keiner ist, bis hin zum Deal, den jeder will – über den allerdings auch keiner spricht. Na, sagen wir mal, jedenfalls nicht bevor die Tinte unter dem Vertrag getrocknet ist. Die Wirtschaftspresse hingegen ließ es sich bisher nicht nehmen, ausgiebig über eine der wohl wichtigsten Transaktionen des Jahres zu berichten: Den ins Haus stehenden Kauf der ING BHF-Bank AG durch die Kölner Traditionsbank Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA. Durch die Übernahme entstünde die größte Privatbank Europas. Nach Informationen der ‚Financial Times Deutschland’ sollen die Verträge mit der Verkäuferin, dem holländischen Finanzriesen ING Groep N.V., Anfang Dezember in Frankfurt unterzeichnet werden. Die wirtschaftliche Übernahme soll dann zum Januar 2005 erfolgen. Der Preis soll bei 600 Millionen Euro liegen. Sal. Oppenheim will die BHF-Bank als eigenständige Beratungs-, Service- und Handelsbank fortführen mit den Schwerpunkten Asset Management, Privatkundengeschäft, Financial Markets und ausgewähltes Firmenkundengeschäft. Diese BHF-Teile sollen in eine eigene Aktiengesellschaft ausgegründet werden. Die Frankfurter Bank wird künftig als eigenständiges Institut und Marke auftreten. Nicht Teil der Transaktion waren dagegen die Deutsche Hypothekenbank, der Londoner Bereich der ING BHF-Bank sowie Teile ihres Kredit- und Firmenkundengeschäfts, insbesondere das Kredit- und Firmenkundengeschäft der Abteilung Institutional Restructuring Unit. „Der zu verkaufende Teil der BHF-Bank ist das Ergebnis eines komplexen Ausgliederungsprozesses“, erklärte dazu Linklaters-Partner Hans-Ulrich Wilsing, der die Transaktion auf Seiten der ING BHF-Bank begleitete. Und weiter: „Die Ausgliederung gleicht einer Organtransplantation, bei der beide Teile lebensfähig bleiben müssen.“ Anwälte bestätigten, dass die Herausforderung des Deals nicht so sehr in den Verhandlungen, sondern eher in der Komplexität der Transaktionsstruktur liegt. Für die ING Groep wurde ein Freshfields-Team um die beiden Partner Dr. Wolfgang Hauser und Dr. Thomas Schmuck tätig. Die Beziehung hat Geschichte: Noch zu Bruckhaus Westrick-Zeiten beriet die Kanzlei ING beim öffentlichen Kaufangebot an die Aktionäre der BHF-Bank (JUVE 10/99). Dass die Zielgesellschaft BHF von einer anderen Kanzlei begleitet wird, mag zunächst wenig verwundern. Insbesondere bei Übernahmen von AGen ist dies angesichts potenzieller Interessenskonflikte von Mutter- und Tochtergesellschaft durchaus nicht unüblich. Und so liegt es wohl auch hier: Laut ‚FTD’ waren im Sommer Verhandlungen der niederländischen Mutter mit der Commerzbank nicht zuletzt am Widerstand von Management und Belegschaft der BHF-Bank gescheitert. Wahrscheinlich schweigt man auch aus diesem Grund jetzt lieber, bis der Deal in absolut trockenen Tüchern ist. Sal. Oppenheim jedenfalls dürfte als neue Eigentümerin sehr viel willkommener sein. Wie es der Zufall will, passt man auch in Bezug auf die Rechtsberater gut zusammen. Denn die Kölner setzen nicht nur mit Shearman & Sterling auf eine bewährte Konstellation, sondern finden mit Linklaters auch alte Bekannte auf der Seite des Übernahmekandidaten: Bereits 1999 beriet ein Oppenhoff & Rädler-Team das Bankhaus im Rahmen des milliardenschweren Verkaufs von e-plus (JUVE 11/99). (CA)

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Knapp ein Jahr nachdem die WestLB ihre Rechen- und Druckzentren an T-Systems ausgelagert hat, trennt sich die Bank nun von einem weiteren Teil ihrer IT: Sie lagert ihre komplette IT-Infrastruktur und Teile der Anwendungsentwicklung an Dienstleister Hewlett Packard (HP) aus. Entsprechend betreut HP zukünftig unter anderem die Desktops inklusive Mail-Systemen, Arbeitsplatztechnik und Telefonsystem und liefert auch den Support für die Handelsbereiche und das Management. Der Outsourcing-Vertrag ist auf fünf Jahre angelegt und hat ein Volumen von umgerechnet rund 400 Millionen Euro. Gleichzeitig übernimmt HP weltweit rund 450 Mitarbeiter von WestLB Systems. Berater WestLB

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Die Immobilienbank Hypo Real Estate hat erneut ein gemischtes Portfolio von Problemkrediten und nicht-leistungsgestörten Finanzierungen veräußert. Das Paket mit einem Volumen von insgesamt rund 394 Millionen Euro ist an ein Bankenkonsortium aus Morgan Stanley Real Estate Funds und der Citigroup gegangen. Erst Mitte September hatte die Bank ein Portfolio in Höhe von 3,6 Milliarden Euro an die US-amerikanisch Investmentgesellschaft Lone Star ausplatziert. Berater Citigroup, Morgan Stanley

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Die MVV Energie AG lässt in Leuna eine Müllverbrennungsanlage errichten. Das Investitionsvolumen beträgt 94 Millionen Euro. Das Vorhaben wird durch eine kombinierte Projekt- und Leasingfinanzierung realisiert. Darlehensgeber ist ein Konsortium aus Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und KfW IPEX-Bank. Das Geld erhält eine Tochter der Hannover Leasing GmbH & Co. KG. Sie wird die Anlage errichten und anschließend an die MVV-Projektgesellschaft MVV TREA Leuna vermieten. MVV hat nach Auslaufen des Leasingvertrages die Möglichkeit, die Anlage zu erwerben. Berater MVV

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Das bislang größte PPP-Projekt im Schulhochbau die Sanierung, Instandhaltung und Bewirtschaftung von insgesamt 89 Schulen im Kreis Offenbach hat einen privaten Partner für das zweite und nun zuletzt vergebene "Los Ost" gefunden. Der deutsche Baukonzern Hochtief hat Anfang Oktober den Zuschlag für das Kooperationsprojekt zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand bekommen. Das Auftragsvolumen für die Sanierung und Bewirtschaftung von 48 Schulen beträgt 411 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Dem Auftraggeber zufolge würden die Dienstleistungen in Eigenerledigung etwa 500 Millionen Euro kosten. Finanziert wurde die Transaktion von einem Bankenkonsortium aus Westdeutsche ImmobilienBank und Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale. Berater Kreis Offenbach