Deals

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Die Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG in Wiesbaden hat die Sektmarke Kupferberg sowie die Weinbrandmarke Scharlachberg gekauft. Beide waren zuvor im Besitz der in Bingen ansässigen Racke GmbH & Co., die sich mit dem Verkauf von ihrer Sekt- und Spirituosensparte löst und auf das Weingeschäft konzentriert. Die Übertragung der Marken steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden, soll jedoch bis Anfang Oktober vollzogen sein. Im Geschäftsjahr 2003/2004 haben die beiden Marken ein Umsatzvolumen von rund 45 Millionen Euro erreicht. Henkell & Söhnlein hat als Tochter des Bielefelder Lebensmittelkonzerns Dr. Oetker im vergangenen Geschäftsjahr rund 474 Millionen Euro umgesetzt. Berater Henkell & Söhnlein (Oetker)

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die niederländische VMI Epe Holland BV hat von der bayrischen A-Z Formen- und Maschinenbau GmbH den Geschäftsbereich Maschinenbau erworben. VMI gehört zu der niederländischen Technologiegruppe N.V. Twentsche Kabel Holding. In dem bisherigen A-Z-Bereich Maschinenbau werden vor allem Kunststoff verarbeitende Maschinen für die Reifenproduktion hergestellt. Die Aktivitäten werden unter der Firmierung VMI-AZ Extrusion GmbH weitergeführt, die Standorte Runding (Produktion), München und Akron/Ohio (beide Vertrieb und Service) bleiben bestehen. Berater VMI

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Die T-Online International AG und die Twentieth Century Fox Telecommunications International, Inc. kooperieren bei der Online-Vermarktung von Filmen. Zwischen den beiden Unternehmen wurde ein Filmlizenzvertrag geschlossen. Nach diesem erwirbt T-Online die Video-on-Demand Rechte an Kinospielfilmen von Fox für ihr Angebot "T-Vision", wo mittels DSL-Leitung die Filme über PC und TV angeschaut werden können. Berater T-Online

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Der börsennotierte kalifornische Ski- und Sportartikelhersteller K2 Inc. hat im Juli drei Wettbewerber aus Deutschland und den USA erworben. Für umgerechnet 102 Millionen Euro kaufte K2 mit den Skiproduzenten Völkl Sports Holding AG und der Marker-Gruppe, die vor allem Skibindungen herstellt, zwei bayrische Traditionsunternehmen. Beide Unternehmen waren rechtlich getrennt, gehörten aber derselben Muttergesellschaft im Eigentum des italienischen Skischuhherstellers Tecnica und der Schweizer Privatpersonen Hans-Dieter Cleven und Gregor Furrer. Völkl ist im Ski-Geschäft in den USA marktführend nach Umsatz, K2 nach verkaufter Stückzahl. Für weitere 69 Millionen Euro übernahm K2 den Outdoor-Ausrüster Marmot Mountain Ltd. Bereits im Juni hatte K2 ebenfalls in den USA den Outdoor-Spezialisten Ex Officio erworben. Beim Erwerb von Völkl/Marker und Marmot bezahlt K2 jeweils in eigenen Aktien und Bartransfer, zum Kaufpreis hinzu kommt in beiden Transaktionen eine Schuldenübernahme. K2 erwartet von den Akquisitionen die Hebung produktbezogener Synergien. Die Zustimmung der Kartellbehörden zu der Transaktion steht noch aus. Berater K2

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Mit Carl Zeiss und Schott sind seit Juli zwei deutsche Traditionsnamen aus Stiftungsunternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt. Damit ist nach drei Jahren die Restrukturierung der Carl-Zeiss-Stiftung abgeschlossen, die dabei auch ein neues Statut erhalten hat. Der Umwandlung vorausgegangen war im Rahmen langwieriger Verhandlungen auch ein Rechtsstreit um die Zulässigkeit der Stiftungsreform. Dieser Prozess war erst Anfang des Jahres vom BGH zugunsten der Carl-Zeiss-Stiftung entschieden worden. Bis zu ihrer Umwandlung war die 1896 gegründete Stiftung als einzige noch unmittelbar unternehmenstragend. Die beiden Stiftungsunternehmen Carl Zeiss und Schott - bisher Schott Glas - haben mit Hinblick auf ihre wirtschaftliche Größe und weltweite Aktivität zum ersten Mal eigenständige Rechtsformen erhalten. Der bisherige Stiftungskommissar Tilman Todenhöfer ist Aufsichtsratsvorsitzender der Schott AG und der Carl Zeiss AG. Berater Carl-Zeiss-Stiftung

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T-Systems und die Slovak Telecom haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass die Slovaken zukünftig in das Telekom Global Network mit eingebunden werden und so eigenen Kunden internationale Telekommunikations-Leistungen anbieten können. Im Gegenzug wird T-Systems in die Lage versetzt, multinationalen Unternehmen, die nach Osteuropa expandieren, Verbindungen zu ihren Niederlassungen vor Ort bereitzustellen. Berater T-Systems

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Das so genannte Zürich-Areal an der Frankfurter Oper ist verkauft. Die Zürich-Versicherung veräußerte das Gelände an ein Jointventure aus Tishman Speyer und Lehman Brothers. Finanziert wurde die Transaktion, bei der insbesondere der Durchführungsvertrag zwischen der Stadt Frankfurt und den Käufern zu berücksichtigen war, durch die Eurohypo. Berater Tishman Speyer/Lehman Brothers

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Die Vereinigte Postversicherung VVaG hat sich eine neue gesellschaftsrechtliche Struktur gegeben. Durch eine Bestandsübertragung ging das operative Lebensversicherungsgeschäft mit einem Volumen von 7,5 Milliarden Euro auf die VPV Lebensversicherungs AG über. An dieser ist der VVaG nunmehr mit 40 Prozent beteiligt. Die übrigen 60 Prozent hält die als Zwischenholding eingerichtete VPV Holding AG. Der Versicherungsverein selbst bleibt Konzernobergesellschaft, was dadurch ermöglicht wird, dass er weiterhin in geringem Umfang das Lebensversicherungsgeschäft mit zeichnet. Berater VPV Versicherungen

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Die kuwaitische Petrochemical Industries Company (K.S.C), eine Tochter der Kuwait Petroleum Corporation hat zwei Jointventures mit dem US-amerikanischen Konzern The Dow Chemical Company gegründet. An den beiden Jointventures MEGlobal und Equipolymers in Kanada und Europa sind die beiden Chemiekonzerne jeweils zu 50 Prozent beteiligt. Durch die Gründungen bauen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Berater Petrochemical Industries

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Die Zurich Financial Services hat ihre globale IT-Anwendungen an den Dienstleister CSC ausgelagert. Der Vertrag läuft über sieben Jahre und umfasst die Entwicklung und Pflege der Anwendungen in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den USA. Betroffen davon sind weltweit rund 1.600 Mitarbeiter bei Zurich Financial Services, unter anderem 370 in Deutschland, die zu CSC wechseln werden. Der Wert der Transaktion beläuft sich, wenn alle Optionen eingelöst werden, auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Berater Zurich Financial Services

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Bereits im Juni hat das Münchner Satellitenkartografie-Unternehmen Rapid Eye AG durch eine Projektfinanzierung mit einem internationalen Bankenkonsortium seine Gesamtfinanzierung abgeschlossen. Dem von der KfW geführten Konsortium gehörten außerdem die Commerzbank und die kanadische Export Development Canada (EDC) an. Ziel von Rapid Eye ist der Bau eines Erdbeobachtungssystems, bestehend aus fünf Satelliten, einer Kontrollstation und einer Prozessierungskette zur Bildverarbeitung. Generalunternehmer für die Erstellung des Systems ist das kanadische Satelliten-Unternehmen MacDonald Dettwiler & Associates Ltd. , wichtige Unterauftragnehmer sind die britische Surrey Satellite Technology Inc. und die deutsche Jenoptik-Tochter Jena Optronik GmbH. Mit Hilfe des konzipierten Satellitensystems will Rapid Eye ab 2007 Geo-Informationsprodukte vor allem für den Agrarsektor und die Kartografie entwickeln und vermarkten. Künftiger Unternehmenssitz von Rapid Eye wird Brandenburg sein. (CT)Berater Rapid Eye