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In einem kombinierten Angebot aus Hochtief-Aktien und einer Umtauschanleihe hat der RWE-Konzern seine 56,1 Prozent Anteile an Hochtief veräußert. Knapp 40 Millionen Aktien wurden bei institutionellen Investoren in Europa und den USA platziert, der Verkaufserlös liegt bei rund 750 Millionen Euro. 6,7 Millionen Aktien wurden für die Bedienung der dreijährigen Umtauschanleihe (200 Millionen Euro) reserviert. Während sich RWE mit dem Verkauf weiter auf das Kerngeschäft zurückzieht, wird Hochtief künftig mit einer völlig veränderten und wesentlich breiteren Beteiligungsstruktur umgehen müssen.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Commerzbank hat den Filialbankbereich von der Schmidt-Bank übernommen. Die so genannte 'Bad Bank', in der schlechte Kredite gebündelt sind, verbleibt bei der Schmidt-Bank. Zum Kaufpreis machte die Käuferin keine Angaben, Medien- und Bankkreise schätzen ihn jedoch auf rund 60 Millionen Euro.Die Veräußerung schließt 70 Filialen mit einem Kreditvolumen von rund zwei Milliarden Euro sowie gut 360.000 Privatkunden ein. Die Existenz der Schmidt-Bank war 2001 durch eine Auffanggesellschaft der Commerzbank, Deutschen Bank, Dresdner Bank und HypoVereinsbank über den Einlagensicherungsfonds im Bundesverband deutscher Banken (BdB) unter Beteiligung der Bayerischen Landesbank gesichert worden. Eine mittelfristige Änderung dieser Trägerstruktur wurde bereits im gleichen Jahr angekündigt. Innerhalb der Umstrukturierungen wird die Schmidt-Bank AG nun in eine GmbH umgewandelt - wobei nach dem Verkauf lediglich die Abwicklungsbank übrig bleibt. Der verkaufte Filialbankbereich wird in eine Kommanditgesellschaft ausgegliedert. Das Immobilienvermögen wurde bereits auf eine Personengesellschaft übertragen, der Squeeze-out der Minderheitsaktionäre abgeschlossen.

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Die Esslinger Schefenacker AG, Hersteller von Autorückspiegeln, hat eine umfassende Refinanzierung durchgeführt.Das Finanzpaket bestand aus einer Unternehmensanleihe von 200 Millionen Euro und einem Konsortialkredit in Höhe von 150 Millionen Euro. Begleitet wurde die Transaktion von der Citigroup und der Deutschen Bank.

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Der indische Automobilzulieferer Bharat Forge Limited hat den Geschäftsbetrieb des insolventen Automobil- und Eisenbahnzulieferers Carl Dan. Peddinghaus GmbH & Co. KG erworben. Das deutsche Traditionsunternehmen aus Ennepetal bei Düsseldorf - mit einem weiteren Standort in Daun - war im Dezember 2002 in die Insolvenz gegangen.Bharat Forge tätigt mit dem Kauf die erste Akquisition außerhalb Indiens. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 50 Millionen Euro.

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Die hanseatische Verlegerfamilie Jahr hat über ihre Gesellschaft Jahr Grundstücksgesellschaft ein Bürohaus am Herrengraben in Hamburg veräußert. Käufer war die WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds, die das Gebäude in den offenen Fonds WestInvest InterSelect einbrachte.

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Die Maschinenbaugruppe Ingersoll International, die im April 2003 Insolvenz anmelden musste, hat ihre deutsche Tochtergesellschaft Ingersoll Maschinen und Werkzeuge GmbH an die Siegener Maschinenfabrik Herkules verkauft.Die Transaktion erfolgte im Rahmen einer Auktion, der Kaufpreis belief sich auf 36 Millionen Euro. Durch den Zusammenschluss entsteht einer der wichtigsten Hersteller von Walzenbearbeitungs- und Großfräsmaschinen mit etwa 1.800 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 200 Millionen Euro. (Ulrike Hümmer)

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Die Lorenz Kunststofftechnik GmbH hat das Polyesterharz-Formmassen-Geschäft der Süd-West-Chemie GmbH, einer Tochtergesellschaft der Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH, übernommen.Lorenz ist einer der bedeutendsten Hersteller von Formmassen auf dem europäischen Markt. Mit der Transaktion hat er das gesamte Anlage- und Umlaufvermögen des Geschäftsbereichs von der Süd-West-Chemie erworben.

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Das US-amerikanische Softwarehaus Agilisys International Inc. hat mit mehr als 85 Prozent die Aktienmehrheit an der saarländischen Software-Beratungsfirma infor business solutions AG übernommen.Verkäufer von rund 50 Prozent waren die Familie des Aufsichtsratsvorsitzenden Hubert Becker und der Vorstandsvorsitzende Prof. Joachim Hertel. Weitere 35 Prozent befanden sich in Streubesitz. Der Kaufpreis betrug rund 34,5 Millionen Euro.

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Cottbus hat 28,9 Prozent seiner Wasserversorgung an Eurawasser, einer Tochter des französischen Suez-Konzerns, verkauft. Das Unternehmen zahlte für die Beteiligung an der kommunalen Lausitzer Wasser GmbH & Co KG (LWG) rund 14,4 Millionen Euro.Bislang befand sich die Gesellschaft zu 79 Prozent im Besitz der Stadt. Die restlichen Anteile gehören Umlandgemeinden und Zweckverbänden.

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Die Finanzierung des Hamburger Messe-Ausbaus steht: Die Bietergemeinschaft Molita (CommerzLeasing und Immobilien, Strabag und Aug. Prien) wird die Erweiterung und Modernisierung mit einem Gesamtvolumen von rund 330 Millionen Euro übernehmen.CommerzLeasing stellte die Finanzierung nach einem Leasingmodell bereit, dahinter steht ein Bankenkonsortium unter Führung der Bayerischen Landesbank, die Beteiligung der Stadt sorgte dabei für günstige Kreditkonditionen.

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Die Deutsche Lufthansa AG hat rund 13 Prozent ihrer Beteiligung an dem Buchungssystem-Unternehmen Amadeus Global Travel Distribution S.A. veräußert. Das Gesamtvolumen der Transaktion umfasste 394 Millionen Euro.