Karriere

Wettrüsten

Im immer härter werdenden Kampf um Spitzenabsolventen legt Milbank Tweed Hadley & McCloy kräftig vor. Berufseinsteiger erhalten von der US-Kanzlei nun ein Jahresgehalt von pauschal 125.000 Euro. Im zweiten Berufsjahr steigt die Summe auf 140.000 Euro, im dritten Jahr auf 155.000 Euro. Boni werden künftig erst ab dem vierten Jahr bezahlt.

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Tendenz steigend

Die Gehälter für Berufseinsteiger im Wirtschaftsrecht legen weiter zu. Als bislang letzte Kanzlei kündigte Allen & Overy an, ihr Einstiegsgehalt zum Mai von derzeit 95.000 auf einheitlich 105.000 Euro zu erhöhen. Ab Juli bietet auch Taylor Wessing Berufseinsteigern pauschal 90.000 statt mindestens 80.000 Euro.

Linklaters

Linklaters hebt das Einstiegsgehalt für Nachwuchsjuristen zum Mai von 95.000 Euro auf die 100.000-Euro-Marke an. Damit schließt die Kanzlei zu einer Gruppe von 17 Sozietäten auf, die Juristen beim Berufseinstieg in Deutschland Spitzengehälter von 100.000 Euro und mehr zahlen.

Aufgetaut

Der Winter war lang und kalt, die Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden. Ungeachtet dessen haben die ersten Kanzleien in Deutschland angekündigt, die eingefrorenen Associategehälter mit Beginn des neuen Geschäftsjahres wieder aufzutauen.

azur-Liste 2010

Zum vierten Mal hat das JUVE-Karrieremagazin azur die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands für junge Juristen ermittelt. Erstmals belegt Lovells Platz 1 und erhält dafür den neu vergebenen azur Award. In Teilbereichen werden zudem die Hypovereinsbank - Unicredit Group, Hengeler Mueller und P+P Pöllath + Partners ausgezeichnet.

Kago-Insolvenz

Das Amtsgericht Nürnberg hat Volker Böhm von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter des Ofenbauers Kago ernannt. Drohende Zahlungsunfähigkeit soll den Antrag des Unternehmens ausgelöst haben, dessen Geschäftsführung neben dem Firmengründer Karl-Heinz Kago auch der Stiefsohn Rechtsanwalt Dr. Pierre Kago angehört.

Freshfields

Die nun veröffentlichten Ergebniszahlen von Freshfields Bruckhaus Deringer können sich sehen lassen: Die in britischen Pfund bilanzierende Kanzlei vermeldete für das Ende April 2009 abgelaufene Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,29 Milliarden Pfund.

Die azur-Liste 2009

Zum dritten Mal hat die Redaktion des JUVE-Karrieremagazins azur die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands für junge Juristen ermittelt. Freshfields Bruckhaus Deringer belegt wie schon im Vorjahr Platz 1 der azur-Liste. Auf dieser Liste befinden sich 138 Kanzleien, Rechtsabteilungen, Behörden und Beratungsgesellschaften - bewertet nach ihrer Attraktivität für Studenten, Referendare und Bewerber.Die ersten 19 Plätze der azur-Liste 2009 gingen allesamt an Großkanzleien. Clifford Chance, Hengeler Mueller und Lovells folgen Freshfields auf den Rängen 2 bis 4. Bestplatziertes Unternehmen ist BMW, deren Rechtsabteilung auf Platz 20 landete. Vier Ränge dahinter folgt Porsche. Daimler belegt Platz 25. Trotz Krisenstimmung in der Automobilbranche besitzen die großen Marken weiterhin die höchste Attraktivität als Arbeitgeber unter den Unternehmen.

Linklaters hebt zum November die Grundgehälter ihrer Mitarbeiter an. Zukünftig erhalten Associates im ersten Berufsjahr ein Fixum von 95.000 statt bisher 85.000 Euro. Danach steigt das Grundgehalt jährlich um jeweils 10.000 Euro. Allerdings entfällt künftig für die Mitarbeiter unterhalb der Managing-Associate-Ebene der Bonus.Fixum und Bonus zusammengezählt konnten Associates im ersten Berufsjahr bislang ebenfalls 95.000 Euro verdienen, vorausgesetzt, sie erhielten die höhere von zwei Bonus-Stufen. Nach Angaben der Kanzlei kamen nur wenige Associates in den Genuss des vollen Betrags. Auch für die folgenden Associate-Stufen bis zur Wahl zum Managing Associate (frühestens ab dem vierten Berufsjahr) wurden Fixum und Bonus zusammengelegt.

Einstiegsgehälter

Renzenbrink Raschke von Knobelsdorff Heiser hat ihr Einstiegsgehalt auf 100.000 Euro angehoben. Ab dem zweiten Berufsjahr erhalten Associates zusätzlich einen leistungsabhängigen Bonus. Noch nicht entschieden hat die junge Hamburger Corporate-Boutique, ob die Fixgehälter der Associates ab dem zweiten Berufsjahr mehr als 100.000 Euro betragen werden.

Deutsche Bank

Arne Wittig, bislang Chefsyndikus der Deutschen Bank für Deutschland, Zentral- und Osteueropa, übernimmt ab März auch die Funktion des General Counsel to the Management Board. Der 44-Jährige folgt damit Dr. Hans-Dirk Krekeler nach, der nach mehr als 30 Jahren bei der Bank in den Ruhestand geht. Zugleich wird Dr. Mathias Otto, der bislang in der Abteilung von Krekeler tätig war, zum stellvertretenden Chefsyndikus für Deutschland, Zentral- und Osteuropa ernannt. Damit führt die Bank die beiden bisher getrennten Bereiche zusammen.

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