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Eversheds statt Görg: Doppelwechsel im Kartellrecht

Der Kartellrechtspartner Dr. Maxim Kleine verlässt Görg und schließt sich zum April Eversheds Sutherland als Partner an. Mit ihm wechselt auch die Salary-Partnerin Katja Weiß. Für die Kartellrechtspraxis von Görg bedeutet der Wechsel eine erhebliche Schwächung.

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Kleine (51) und Weiß (42), die beide aus dem Hamburger Görg-Büro kommen, verstärken bei Eversheds das Team um Daniel von Brevern. Dieser ist seit 2021 als Salary-Partner für die Kanzlei tätig und war zuvor bei McDermott Will & Emery, Linklaters sowie Hogan Lovells.

Maxim Kleine

Für Görg bedeutet der Doppel-Weggang einen spürbaren Verlust in der Kartellrechtspraxis. Nach dem Wechsel verbleiben mit Christian Bürger und Metehan Uzunçakmak in Köln nur noch zwei Salary-Partner in dem Rechtsgebiet.

Aufbauarbeit bei mehreren Kanzleien

Kleine hatte seine Karriere 2006 bei White & Case begonnen, bevor er 2008 zu Oppenhoff & Partner nach Köln wechselte. 2014 schloss er sich als Equity-Partner Norton Rose Fulbright in Hamburg an und trieb dort maßgeblich den Aufbau eines deutschen Kartellrechtsteams voran. Von dort wechselte er schließlich als Equity-Partner zu Görg.

Katja Weiß

Katja Weiß, die mit ihm von Norton Rose zu Görg kam, stieg dort zur Assoziierten Partnerin auf, bei Eversheds steigt sie als Principal Associate ein. Für sie ist es eine Rückkehr zu den beruflichen Wurzeln: 2016 hatte sie dort ihre Karriere begonnen und bereits mit Martin Bechtold zusammengearbeitet. Der damalige Partner ist nach wie vor als of Counsel bei Eversheds.

Ein zentrales Mandat, das Kleine über mehrere Kanzleiwechsel hinweg begleitet hat, ist die Vertretung der Balfour Beatty-Tochter Schreck-Mieves im Zusammenhang mit dem Schienenkartell. In dem Komplex führte er diverse Schadensersatzprozesse.

Hamburger Praxis von Görg geschwächt

Mit dem Weggang von Kleine verliert Görg den einzigen Equity-Partner in der Kartellrechtspraxis. Die Hamburger Präsenz der Praxis, die Kleine und Weiß aufgebaut hatten, wird damit aufgelöst. Das verbleibende Geschäft konzentriert sich nun auf den Kölner Standort um Partner Bürger, der vor allem in der Fusionskontrolle tätig ist.

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