Markt und Management

Die Sozietät mit Stammsitz Köln hat durch eine Fusion mit der Berliner Kanzlei Schütze & Partner nun auch einen Standort in Berlin. Außerdem konnten im Rahmen der IUROPE EWIV mit einem internationalen Team grenzüberschreitende Mandate betreut werden. Durch die Fusion hat Leinen & Derichs, die nun über 40 Anwälte an vier Standorten verfügt, ihre Kompetenz im Immobilienrecht verstärkt. Schütze & Partner bringt neben zwei Notaren auch gewachsene Mandatsbeziehungen im Berliner Wohnungsbaumarkt in die Sozietät ein. Die insgesamt sieben Anwälte in Berlin werden mit dem bereits länger bestehenden, ebenfalls siebenköpfigen Büro in Potsdam eng zusammenarbeiten, das unter der Leitung von Dr. Matthias Dombert einen Schwerpunkt im öffentlichen Recht hat. Ein Hauptstadtbüro ist für die Kanzlei auch deshalb von Bedeutung, weil man – bislang in Bonn – im Auftrage von Mandanten Lobbydienste und interfraktionelle Gespräche zu aktuellen Problembereichen vermittelt.

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

Zwei Partner wechseln von Andersen Luther ins Düsseldorfer Büro von Nörr Stiefenhofer Lutz; Bankrechtler Dr. Joachim Preußner tritt als Partner ins Berliner Büro der Sozietät ein.Seit Jahresbeginn hat das Düsseldorfer Büro von Nörr Stiefenhofer Lutz Verstärkung durch Stephan Heitmann und Marc André Gimmy erhalten, die beide von Andersen Luther zum neugegründeten Büro der Bayern in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wechselten. Ein Schwerpunkt von Nörr in Düsseldorf, wo inzwischen zwölf Berufsträger tätig sind, liegt im Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrecht. Gesellschaftsrechtler Heitmann und Stock-Option-Spezialist und Fachanwalt für Arbeitsrecht Gimmy konzentrieren sich vor allem auf den Venture-Capital-Markt und die High-Tech-Branche – Gebiete, bei denen die Sozietät noch erhebliches Nachfragepotenzial für spezialisierte Rechtsberatung sieht.

Sozietät beruft Dr. Martin Diller (37) zum neuen Managing-Partner.Ende Februar hat die Partnerversammlung von Gleiss Lutz Hootz Hirsch über eine neue Management-Struktur entschieden. Dr. Martin Diller aus dem Stuttgarter Büro übernimmt ab sofort die Position eines Managing-Partners und wird zukünftig nicht nur organisatorische, technische und kommunikative Aufgaben übernehmen, sondern auch für die strategische Ausrichtung der Kanzlei zuständig sein. Gleiss Lutz Hootz Hirsch ist eine der wenigen deutschen Großkanzleien, die sich für einen Weg kontinuierlichen Wachstums aus eigener Kraft entschieden hat und bisher ohne Fusion auf 157 Rechtsanwälte an drei deutschen (Berlin, Frankfurt/M., Stuttgart) und vier internationalen Standorten (Brüssel, Schanghai, Prag, Warschau) angewachsen ist. Der Erfolgsfaktor der Sozietät beruht Diller zufolge in erster Linie auf der hohen fachlichen Qualifikation der Anwälte, die neben ihren anwaltlichen Verpflichtungen vielfach akademisch und publizistisch tätig sind. In der Zukunft, so der neue Managing-Partner, werde die Kanzlei insbesondere ihr internationales Geschäft weiter ausbauen.

Bereits zu Beginn des Jahres hat sich das ehemalige Berliner Büro der auf privates Baurecht spezialisierten Kanzlei Mütze & Partner selbständig gemacht und firmiert an der Spree seither unter dem Namen Leinemann & Partner. Zusammen mit dem Partner Dr. Ralf Leinemann verließen sechs Mitarbeiter die Kanzlei. Erst im Sommer vergangenen Jahres war Mütze & Partner in der überörtlichen Anwaltsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Veltins aufgegangen. Am Markt ist diese Fusion seinerzeit als erster notwendiger Schritt von seiten der Baurechtler gewertet worden, in die juristische Beratung des Projektentwicklungsgeschäfts einzusteigen. Mit umso größerer Überraschung wurde der Schritt von Leinemann in der Öffentlichkeit aufgenommen, der selbst zu einem Kommentar nicht zu Verfügung stand. Nach Aussage seines früheren Partners Dr. Michael Mütze (Düsseldorf) habe für Leinemann der Wunsch im Vordergrund gestanden, wieder in einer mittelständischen Struktur zu arbeiten. Die Trennung sei sauber und einvernehmlich erfolgt. Nach wie vor verfügt PwC Veltins über ein Berliner Büro, da die WP-Sozietät schon vor der Fusion mit Mütze & Partner mit eigenen Anwälten in der Hauptstadt vertreten war.

M&A-Spezialist Hölters & Elsing, zur Zeit mit Büros in Düsseldorf, Berlin und Leipzig, hat jetzt die Eröffnung ihres neuen Büros in Frankfurt angekündigt. Partner Jürgen van Kann, Dr. Christoph Wetzlar und Dr. Benedikt Burger sind ab sofort in Frankfurt tätig. Namenspartner Dr. Wolfgang Hölters kommentiert den Grund für die Expansion: „Wir sind sehr stark im M&A- und aktienrechtlichen Bereich. Es wird immer wichtiger, einen Fuß dort zu haben, wo sich die bedeutenden Investment-Banken konzentrieren.“

Zum 1. April wechselt ein Team Düsseldorfer Anwälte von Heuking Kühn Lüer Heussen Wojtek zu PwC Veltins. Die drei Partner werden gemeinsam mit vier weiteren Anwälten künftig bei PwC Veltins die Bereiche Telekommunikation, Medien und gewerblicher Rechtsschutz auf- bzw. ausbauen.Michael Schmittmann, der bei PwC Veltins Leiter des Fachbereichs Technology, Info and Communication, Entertainment (TICE) wird, hat in seiner etwa zehnjährigen Tätigkeit bei Heuking dort den Medienbereich maßgeblich mit aufgebaut und gehört in Deutschland zu den bekannten Namen in der Medien- und Telekommunikationsbranche. Seinen Wechsel begründet Schmittmann, der sich beeindruckt zeigt von der Struktur und Organisation seiner neuen Kanzlei, mit der globalen Ausrichtung von PwC Veltins: „Ich bin davon überzeugt, dass auf meinem Gebiet die integrierte Arbeit in einer großen, internationalen Beratergruppe wichtig ist.“

Gerd Lenga, Gesellschaftsrechts-Spezialist bei Bruckhaus Westrick Heller Löber und bisher Leiter des Büros in Moskau, ist am selben Ort zu Haarmann, Hemmelrath & Partner gewechselt. Zusammen mit dem vorher in Berlin und Bukarest tätigen Haarmann-Partner Ulrich Schröder und derzeit sieben Associates baut Lenga das neue Moskauer Büro auf. Lenga hatte vor seiner Tätigkeit bei Bruckhaus schon den Standort Moskau für Pünder eröffnet. Michael Müller, der bisher bei Clifford Chance Pünder Partner in Moskau war, wird jetzt stattdessen das Bruckhaus-Team verstärken.

Ein Jahr nach der Eröffnung im Mai 1999 hat sich das Freshfields-Büro in Amsterdam auf 45 Anwälte, davon 13 Partner, vergrößert. Jüngster Neuzugang ist Winfred Knibbeler, der bislang als Partner bei Nauta Dutilh, einer der zahlenmäßig größten niederländischen Kanzleien, vor allem kartell- und vergaberechtliche Mandate aus den Branchen Energie und Telekommunikation betreute. Bei Freshfields wird er im größeren Rahmen auch im europäischen Kartellrecht arbeiten.

In das Frankfurter Büro von Graf von Westphalen Fritze & Modest wechselte Bettina Komarnicki, wo sie ab dem 1.1.2000 den Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes verstärkt und unter anderem ein international führendes Softwarehaus vertritt. Komarnicki war zuvor bei Clifford Chance tätig. Aus der Rechtsabteilung der Lufthansa Systems GmbH stieß Alexander Eichler, Spezialist für Fragen der Telekommunikation und Neue Medien, ins Münchner Büro von Graf von Westphalen.

Wolfgang P. Peterhoff trat am 1. Januar als Partner ins Düsseldorfer Büro der kürzlich fusionierten Sozietät Sernetz Schäfer ein. Peterhoff, der zuvor Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Börse und danach ein Jahr lang in der Rechtsabteilung der Deutschen Bank tätig war, ist am OLG Düsseldorf zugelassen und wird die Kanzlei im Aktienrecht sowie im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützen.

Die Münchner Steuer- und Gesellschaftsrechtsboutique Honert Funke Maute Neumayer hat zum 15. März als Quereinsteiger Jörg Schwichtenberg gewonnen, der zuvor im Münchner Pünder-Büro tätig war. Schwichtenberg wird vor allem Gesellschaftsgründungen vorbereiten, Verhandlungen beim Einstieg von Venture-Capital-Unternehmen führen und zur Einführung von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen wie etwa Stock-Options-Plänen beraten. Honert Funke baut mit dem Neuzugang ihre Praxis in dem besonders in München dynamisch wachsenden Beratungsmarkt der Start-up-Unternehmen auf. Gemeinsam mit weiteren renommierten Münchner Kanzleien ist man unter anderem auch im Förderkreis Neue Technologien aktiv. „Die Kanzlei will sich in den nächsten Monaten mit weiteren Rechtsanwälten für die Bereiche Gesellschaftsrecht und Steuerrecht verstärken und durch einen Umzug auch räumlich expandieren“, teilte Namenspartner Dr. Jochen Neumayer zu den weiteren Planungen mit. Die vier mehrfachqualifizierten Namenspartner von Honert Funke Maute Neumayer gründeten die Kanzlei 1998 als Spin-off aus der Steuer- und Rechtsabteilung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WEDIT/Deloitte Touche Tohmatsu, Neumayer kam aus dem Düsseldorfer Bruckhaus-Büro hinzu.

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