Österreich

JUVE-Rankings

Streitige Auseinandersetzungen, großvolumige Finanzierungen und die Digitalisierung in der Bankenszene – dies waren die herausragenden Themen, die Bank- und Finanzrechtler im österreichischen Markt im vergangenen Jahr beschäftigten. Daneben prägten personelle Veränderungen den Beratermarkt.

Jetzt auch in Österreich

Wenige Wochen nach der Insolvenz in Deutschland ist die Restaurantkette Vapiano nun auch in Österreich zahlungsunfähig. Sie ist mit knapp 27 Millionen Euro überschuldet. Zum Masseverwalter des Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung bestellte das Handelsgericht Wien den bekannten Insolvenzrechtler Dr. Stephan Riel.

Corona-Folgen

Massive Umsatzeinbrüche infolge der Corona-Krise haben zwei Firmen des Kaffee-Konzerns Schärf aus Neusiedl am See in die Insolvenz getrieben. Über die Alexander Schärf und Söhne GmbH und die Schärf The Art Of Coffee GmbH eröffnete das Landesgericht Eisenstadt je ein Konkursverfahren. Die Passiva beider Firmen belaufen sich zusammen auf knapp 20 Millionen Euro. 86 Beschäftigte und 250 Gläubiger sind betroffen.

  Juve Plus Vom Patt zur Politik

Im Streit um einstweilige Verfügungen setzten sich zuletzt die Fahrtenvermittler Uber und Bolt durch, politisch bleibt die Zukunft des Taxi- und Mietwagengewerbes brisant. Denn die Novelle des Gelegenheitsverkehrsgesetzes fasst ab September beide zum ‚Personenbeförderungsgewerbe mit Pkw' zusammen und legt das Fundament für einheitliche Taxitarife. Verfassungsrechtlich ist das aber umstritten.

Im Gespräch

Bei der Wiener Kanzlei Brandl & Talos zieht sich der Gründungspartner Dr. Ernst Brandl zum Jahresende aus der Gesellschafterriege zurück, Nicholas Aquilina und Markus Arzt sollen zeitgleich Partner werden. Im Gespräch mit JUVE erläutert der Experte für Bank- und Kapitalmarktrecht seine Beweggründe und weiteren Pläne.

JUVE Magazin

Das JUVE Magazin Österreich widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem Wiederaufbau des Wiener Büros von Baker & McKenzie. Sie sitzen im Homeoffice und Ihr Heft kommt ins Büro geflattert? Kein Problem: Damit Sie das Magazin auch während der Corona-Krise lesen können, stellen wir die aktuelle Ausgabe hier kostenlos online zur Verfügung – und das nicht nur für Abonnenten, sondern für alle.

  Juve Plus Kitzventure

Die Aufarbeitung der Geschäftspraktiken von Kitzventure gerät ins Stocken: Drei Verantwortliche des umstrittenen Investmentvehikels aus Kitzbühel sollten demnächst in einem Strafverfahren in Innsbruck vor Gericht stehen. Doch wegen der Präventionsmaßnahmen gegen das Corona-Virus sind die Termine im April abgesagt. Gleichzeitig zerrt Kitzventure ihre frühere Beraterin vor den Kadi, die angesehene Tiroler Kanzlei Greiter Pegger Kofler.

Partnerkarussell

2020 hält ein kleines Personalkarussell unter Wiener Arbeitsrechtlern bereit: Doralt Seits Csoklich holt zum Mai die Arbeitsrechts-Partnerin Dr. Natalie Hahn von Schima Mayer Starlinger. Hahn folgt bei DSC auf Dr. Ingrid Korenjak, die ihre langjährige Wirkungsstätte im Jänner verlassen hatte und mit Dr. Wolfgang Kinner die Arbeitsrechtsboutique Kinner Korenjak ins Leben rief

Corona-Warnsystem

Ein Team von 80 Leuten um den österreichischen BWL-Studenten und Gründer Michael Kowatschew arbeitet an der Entwicklung eines Corona-Warnsystems. Damit sollen Infektionsketten erkannt und unterbrochen werden. Die Smartphone-App namens Novid20 soll bis Ende März 2020 verfügbar sein. Vorbild sind Tracking-Apps aus Asien. Allerdings wird die österreichische Lösung hohen Datenschutzstandards entsprechen.

Unfall mit Folgen

Die steirische Rohrleitungsbaufirma Dirninger hat beim Landesgericht Leoben ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Passiva belaufen sich auf rund 19 Millionen Euro. Betroffen sind 83 Beschäftigte und rund 190 Gläubiger. Es handelt sich um ein Hauptverfahren im Sinne der Europäischen Insolvenzverordnung.

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