Verfahren

  Juve Plus Conergy-Prozess

Der Prozess gegen das ehemalige Conergy-Management ist heute mit Freisprüchen, Geldstrafen und Geldbußen zu Ende gegangen. Das Landgericht Hamburg verhängte für den Unternehmensgründer Hans-Martin Rüter und die zwei Ex-Vorstände P. und K. Geldbußen und -strafen zwischen 10.000 und 650.000 Euro, von vielen Vorwürfen wurden sie freigesprochen. Die Anklage hatte ihnen Bilanzfälschung, Marktmanipulation und Insiderhandel vorgeworfen.

  Juve Plus Urteil kassiert

Der Kunsthändler Helge Achenbach muss erst einmal keinen millionenschweren Schadensersatz an die Aldi-Unternehmerfamilie Albrecht zahlen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hob ein Urteil des Landgerichts aus dem vergangenen Jahr auf und verwies das Verfahren dorthin zurück. Das Landgericht hatte Achenbach zur Zahlung von 19,4 Millionen Euro verurteilt. Er soll beim Verkauf von Kunst und Oldtimern den Aldi Nord-Erben Berthold Albrecht betrogen haben.

  Juve Plus Atomausstieg

Rund 261 Millionen Euro Schadensersatz forderte EnBW vom Bund und vom Land Baden-Württemberg, weil diese 2011 nach der Atomkatastrophe von Fukushima von heute auf morgen zwei Atomkraftwerke abschalten ließen. Doch das Landgericht Bonn macht dem Energiekonzern erst mal einen Strich durch die Rechnung.

  Juve Plus Nach 15 Jahren

Computerhersteller und Verwertungsgesellschaften haben sich nach 15 Jahren Rechtsstreit außergerichtlich über Abgaben für PCs geeinigt: Zwischen 2 und 3,50 Euro pro Computer müssen die Hersteller nachträglich für die Jahre 2001 bis 2007 an die Mitglieder der Verwertungsgesellschaft VG Wort abgeben. Schätzungen zufolge könnte es sich um eine Gesamtsumme in Höhe von rund 100 Millionen Euro handeln.

  Juve Plus Bremen

Die Bremer Modegruppe Zero hat am Freitag ein Insolvenzverfahren beantragt. Sie beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Amtsgericht Bremen bestellte gleich zwei vorläufige Insolvenzverwalter aus unterschiedlichen Kanzleien für die wesentlichen deutschen Gesellschaften. Für die Zero-Töchter in Österreich und der Schweiz wurde bislang kein Insolvenzverfahren beantragt.

  Juve Plus Teures Kirch-Interview

900 Millionen Euro hat ein Vergleich mit den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch die Deutsche Bank vor knapp zwei Jahren gekostet. 3,2 Millionen Euro holt sie sich nun von ihrem früheren Vorstandschef Rolf Breuer zurück. Weitere 90 Millionen bekommt die Bank von der Versicherung.

  Juve Plus Bausparen

Die Bausparkasse Wüstenrot hätte den zuteilungsreifen aber nicht voll besparten Bausparvertrag einer Kundin nicht kündigen dürfen. Das hat das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden (AZ U 171/15) und damit im Rahmen von zahlreichen ähnlich gelagerten Streitigkeiten um Altverträge als erste höhere Instanz zugunsten eines Kunden geurteilt.

  Juve Plus Neue Runde im Streit um geplatzten Deal

Die russische Firma Rustenburg des Oligarchen Leonid Lebedew wirft dem Ex-RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann Prozessbetrug vor. Nach einer Anzeige des Unternehmens ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Hamburg. Der Streit um den geplatzten Kauf des Stromversorgers TGK-2 aus dem März 2008 bekommt dadurch eine weitere Facette – nachdem er bereits ein Londoner Schiedsgericht beschäftigt und sich auch das Landgericht Essen seit einem knappen Jahr damit auseinandersetzt.

  Juve Plus Na dann Prost

Kurz vor Ende der katholischen Fastenzeit hat das Oberlandesgericht München Urteile in zwei Verfahren gefällt, die sich um Biernamen drehten. Das Ergebnis: Das Chiemgauer Brauhaus darf für sein Bier nicht mehr den Namen 'Chiemseer' verwenden. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale, die sich an dem Namen störte, weil das Bier in Rosenheim gebraut wird. In dem zweiten Prozess musste das Tegernseer Brauhaus eine Schlappe im Namensstreit mit Wildbräu Grafing einstecken.

  Juve Plus Lkw-Maut

Der Betrieb des deutschen Lkw-Mautsystems für die Zeit ab Sommer 2018 muss neu ausgeschrieben werden. Mehrere Kanzleien haben sich darum beworben, das Bundeswirtschaftsministerium bei der Vergabe des Großauftrags zu begleiten. Am Ende machte ein gemischtes Team von PricewaterhouseCoopers Legal und der österreichischen Vergaberechtskanzlei Schramm Öhler das Rennen. In prominenten Rollen: zwei frühere Freshfields Bruckhaus Deringer-Partner.

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