Verfahren

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Öffentliche Auftraggeber dürfen ihre Tochterunternehmen nicht mehr direkt beauftragen, wenn es sich dabei um eine Aktiengesellschaft handelt.Dies entschied überraschend der BGH. In dem eigentlich vorausgegangenen Rechtsstreit vor dem LG und dem OLG Köln hatte die Provincial Rheinland den Wettbewerber GVV Kommunalversicherung verklagt, weil diese Versicherungsverträge mit öffentlichen Auftraggebern ohne vorherige Ausschreibung abgeschlossen hatte.

  Juve Plus Arzneimittel-Rabattschlacht geht weiter

Innerhalb der deutschen Pharmaindustrie spitzt sich der Kampf um Rabattverträge mit Krankenkassen zu. Nachdem bereits verschiedene deutsche Generikahersteller solche Verträge angefochten hatten, gehen nun auch Originalhersteller gegen die Vergabe von Rabattverträgen für patentgeschützte Arzneimittel durch die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) vor.Im konkreten Fall wehrt sich der US-Biotechkonzern Amgen gegen den Abschluss von zwei Verträgen zwischen Roche und der AOK Baden-Württemberg für Epo-Produkte zur Behandlung von Nierenkrankheiten. Amgen wirft der AOK vor, sie hätte die Rabattverträge europaweit ausschreiben müssen, unabhängig davon, ob die betroffenen Präparate patentgeschützt sind oder nicht.

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Zwei Jahr nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland wurden auch die europäischen Gemeinschaftsmarken der Fifa gelöscht. Die Beschwerdekammer des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante gab damit dem Löschungsantrag von Ferrero nach.

  Juve Plus Das erste Mal

"Nein, als Exoten haben wir uns nicht gefühlt - und wir haben unser Branchenwissen sehr gut einbringen können," sagt Dr. Andreas Lubberger von der IP-Kanzlei Lubberger Lehment in Berlin. Doch Exoten waren er und sein Kanzleipartner Dr. Cornelis Lehment durchaus: Als hoch angesehene Kenner der Kosmetikbranche vertraten die IP-Spezialisten Clarins und Coty Prestige Lancaster vor dem Bundeskartellamt und bewegten sich dabei auf ungewohntem Terrain. Es ging um die so genannte Schlossrunde, für deren Mitgliedschaft das Bundeskartellamt im Juli gegen neun Hersteller von Luxuskosmetika Bußgelder von mehr als zehn Millionen Euro verhängte.

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Nestlé darf ein Treuepunkteprogramm für ihre Schokoriegel weiter betreiben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Gezielte Werbeaktionen können nur dann untersagt werden, wenn sie die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen ausnutzen. In dem konkreten Fall hatte die Verbraucherschutzzentrale gegen das Sammelpunkteprogramm von Nestlé geklagt. Für jeden gekauften Schokoriegel erhielt der Kunde einen Punkt. Bei 25 Punkten gab es einen Fünf-Euro-Gutschein, einzulösen beim Internet-Händler Amazon.

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Das Rabattsystem Payback verstößt mit seiner bislang gängigen Praxis zum Umgang mit Kundendaten in weiten Teilen nicht gegen Datenschutzbestimmungen. Das hat der Bundesgerichtshof Mitte Juli festgestellt.Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände (VZBV), der sich in drei Punkten gegen Einwilligungsklauseln von Payback wandte. So forderten die Verbraucherschützer eine gesonderte Einwilligung der Kunden hinsichtlich der Datennutzung.

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Über eine bereits 2006 ausgesprochene Rüge wegen des Verstoßes gegen die journalistische Sorgfaltspflicht der Zeitschrift Öko-Test darf der Deutsche Presserat wieder berichten. Aus Sicht des OLG Frankfurt ist die Rüge als Meinungsäußerung zu sehen und nicht als Tatsachenbehauptung. Die Richter hoben damit eine erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Frankfurt auf. Im Juni 2006 hatte der Presserat die Publikation wegen eines Tests gerügt, in dem es um Neurodermitis-Cremes für Kinder ging.

  Juve Plus Erfolg vor Landgericht

Der Autoimporteur China Automobile Deutschland darf die Automarke CEO des chinesischen Herstellers Shuanghuan hierzulande nicht vertreiben. Das entschied Ende Juni das Landgericht München und gab damit der Klage der BMW AG statt.

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Die Veolia-Tochter NordWestBahn wird ab 2010 das S-Bahn-Netz in Bremen und Niedersachsen betreiben. Der Bremer Senat und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) haben dem privaten Unternehmen den Zuschlag für den Auftrag erteilt, der ein Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro hat. Zuvor hatte die DB Regio als unterlegener Bieter ihren Antrag auf Nachprüfung der Vergabe nach der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Celle zurückgezogen. Das Unternehmen hatte die Entscheidung der LNVG und des Landes Bremen zugunsten der NordWestBahn Ende März angegriffen. Denn im Vergabeverfahren hatte der Auftraggeber von den Bietern eine Tariftreueerklärung gefordert.

  Juve Plus Schlappe für Leica

Der Beschluss der Leica-Hauptversammlung über den Zwangsausschluss der 15 Leica-Minderheitsaktionäre ist wegen formaler Mängel nichtig. Dies stellte das Landgericht Frankfurt am Dienstag in einem Urteil fest.

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