Verfahren

  Juve Plus Insolvenz

Nach dem Lausitzer Transport-Ballonbauer Cargolifter Anfang Juni ist ein weiteres Vorzeigeprojekt der brandenburgischen Landesregierung in die Pleite geschliddert. Die Betreiber- und Besitzunternehmen des Lausitzrings mussten Insolvenz anmelden, nachdem sich kein Investor für eine Übernahme der Rennstrecke fand. Gescheitert sein sollen Übernahmen unter anderem an der komplexen Eigentümerstruktur. An der Betreibergesellschaft Lausitzring Betriebs- und Managementgesellschaft mbH sind die zur Bankgesellschaft Berlin gehörende IBG und der ADAC Berlin-Brandenburg beteiligt. An der Besitzgesellschaft Lausitzring GmbH & Co. KG sind neben der IBG der technische Überwachungsverein Dekra und der Kreis Oberspreewald-Lausitz engagiert. Es wird nun am vom Amtsgericht Cottbus bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter Udo Feser von der Berliner Kanzlei Feser & Spliedt liegen, klare Strukturen zu schaffen.

  Juve Plus Insolvenz

Mit in den Pleitestrudel gerissen wurde die Photo-Porst-Mutter PixelNet AG. Sie kaufte Porst im Februar 2001 für den symbolischen Preis von einer Mark und plante durch die Einrichtung digitaler Annahmestationen in den Filialen, eine Verbindung zwischen herkömmlichem und Online-Fotogeschäft zu schaffen. Dieser Versuch kostete PixelNet offensichtlich viel – die Rede ist von rund 15 Millionen Euro, die das im sachsen-anhaltinischen Wolfen angesiedelte Unternehmen an Porst überwiesen habe. Das war zu viel: Ungefähr eine Woche nach der Tochter zog mit Dr. Volkhard Frenzel aus der halleschen Insolvenzkanzlei Frenzel & Partner auch bei PixelNet der vorläufige Verwalter ein. Zudem musste die andere Pixelnet-Tochter ORWO Media beim Amtsgericht Dessau ebenfalls Insolvenz beantragen. Hier agiert der Frenzel-Partner Nikolaus Schmidt als vorläufiger Verwalter.

  Juve Plus Insolvenz

Hier muss der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Siegfried Beck (Dr. Beck & Partner) das retten, was zu retten ist. In dem Unternehmen mit etwa 2000 Filialen sind rund 1200 Arbeitsplätze bedroht. Ende Juni hieß es, es gebe drei bis vier mögliche Investoren für Photo Porst. Die Bestellung von Beck ist keine Überraschung. Der Rechtsanwalt gilt seit Jahren als der führende Nürnberger Verwalter.

  Juve Plus Insolvenzticker

In den vergangenen Wochen dominierte wieder einmal eine Großinsolvenz die Schlagzeilen. Der Oberhausener Maschinenbauer Babcock Borsig ist pleite. Daneben traf es weitere bekannte Unternehmen, allen voran den traditionsreichen Nürnberger Foto-Filialisten Photo Porst.

  Juve Plus Insolvenz

Eine große Pleite hat im Juni 2002 den Südwesten der Republik heimgesucht. Mit dem Hersteller für Leiterplatten von Servern, der Sindelfinger STP Elektronische Systeme GmbH, musste ein Unternehmen Insolvenz beantragen, in dem bereits seit März vergangenen Jahres 800 Mitarbeiter kurzarbeiteten. In die Tochtergesellschaft des schwäbischen Familienunternehmens Mayer & Cie schickte das Stuttgarter Amtsgericht den Anwalt Dr. Volker Viniol von der Stuttgarter Insolvenzkanzlei Dr. Viniol, Rek + Partner.

  Juve Plus

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht zur Ruhe. In den Gazetten heißt es fast täglich “Die Verhandlungen zwischen Banken und Unternehmen sind gescheitert, so dass ein Insolvenzantrag unvermeidbar war.”

  Juve Plus

++++ Die erste Folgeinsolvenz der Pleite der Philipp Holzmann AG ist Anfang April eingetreten. Es hat die Imbau Industrielles Bauen GmbH mit rund 1800 Mitarbeitern getroffen. Als vorläufige Insolvenzverwalterin der zahlungsunfähig gewordenen Tochter des Baukonzerns wurde die Kronberger Rechtsanwältin Angelika Amend (Amend & Collegen) eingesetzt. Zeitungsberichten zufolge lehnte der Holzmann-Verwalter Ottmar Hermann (Hermann, Bähr, Michl, Lenhard, Fiedler) das Amt zuvor wegen möglicher Interessenkonflikte ab. ++++ ++++ Angelika Amend (Amend & Collegen) ist daneben zur vorläufigen Verwalterin des Bad Nauheimer IT-Dienstleisters Heyde AG bestellt worden. In dem Unternehmen, das insgesamt 1000 Arbeitnehmer beschäftigt, wurde noch Wochen vor der Insolvenz an einer Restrukturierung gefeilt. Jedoch stellten die Banken während der laufenden Gespräche die Zahlungen ein. Trotzdem hoffe man auf den Einstieg strategischer Investoren, hieß es. ++++ ++++ Die Tochter des Musical-Anbieters Stella AG, die Broadway Managment GmbH (BMM), hat Anfang Mai Insolvenzantrag gestellt. Die bereits 1999 in Konkurs gegangene Stella AG wurde vor zwei Jahren nur durch den Verkauf an die Deutsche Entertainment AG vor dem endgültigen Aus bewahrt (Artikel in diesem Heft). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter der BMM wurde nun Hinnerk-Joachim Müller ernannt, die Tochtergesellschaften der BMM werden vorläufig von Reinhard Titz verwaltet. Beide Rechtsanwälte stammen aus der Hamburger Kanzlei Schwermer Müller Titz Tötter Breutigam Herdt Krause. In der BMM sind die einzelnen Stella-Musicals zusammengefasst. Nur einen Tag vor der Antragsstellung wurde das Engagement “Oh! What a Night” im Hamburger Operettenhaus an den niederländischen Theaterbetreiber Stage Holding International verkauft. Beobachter werten dies als ungewöhnlich und problematisch. Zudem verwundere es, dass zwar die Tochtergesellschaft mit dem Kern des Musical-Betriebs pleite sei, die Mutter Stella aber gesund sein solle. ++++ ++++ Der Paderborner Möbelproduzent Welle Möbel GmbH hat ebenfalls Anfang Mai Insolvenz anmelden müssen. Vom Konkurs des Herstellers von Büro-, Baby- und Jugendmöbeln sind rund 1000 Beschäftigte in vier Werken betroffen. Zum vorläufigen Verwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus (Kebekus & Zimmermann Rechtsanwälte) bestellt. ++++ ++++ Dr. Thomas Hoffmann hat die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG bei der Gewährung des Massekredits an die Herlitz AG beraten. Der Berliner Partner von Nörr Stiefenhofer Lutz wurde dabei unterstützt von Dr. Wilhelm Bellut und Christian Kirchner. Die Bank ist Konsortialführerin der insgesamt elf beteiligten Kreditinstitute, die dem seit Anfang April insolventen Schreibwarenhersteller 35 Millionen Euro gewährten. ++++

  Juve Plus

Die letzten Wochen waren geprägt durch die auffällige Häufung von Großinsolvenzen deutscher Traditionsunternehmen. Den Anfang machte bereits Ende Januar der bayrische Technologiekonzern Schneider (JUVE Rechtsmarkt 3/02 und 4/02), bei dem der Münchner Anwalt Dr. Michael Jaffé (Jaffé & Kollegen) zum vorläufigen Verwalter bestellt wurde. Nachdem die Philipp Holzmann AG abermals in die Knie ging (siehe Bericht in diesem Heft), überschlugen sich die Ereignisse: Mit der Mühl AG traf es ein weiteres großes Bauunternehmen, mit Fairchild Dornier einen bedeutenden Flugzeugbauer, mit Herlitz einen der letzten großen Berliner Betriebe des produzierenden Gewerbes. Und last but not least bescherte die Kirch-Pleite den Deutschen die finanziell größte Insolvenz der Nachkriegszeit – und dem vorläufigen Verwalter Michael Jaffé das zweite Großverfahren innerhalb kürzester Zeit. ++++ Jaffé wird bei Kirch jedoch als Sachwalter agieren und damit die neue Geschäftsführung um Wolfgang van Betteray (Metzeler van Betteray Buchalik) und Hans-Joachim Ziems (Grasberger, Ziems & Partner) überwachen. Beide waren bereits seit mehreren Wochen als von der Kirch-Gruppe engagierte Sanierer an der Konzerngeschäftsführung beteiligt (JUVE Rechtsmarkt 04/02). Dass sie die Geschäfte auch im Konkurs (weiter-)führen können, ist dem in der Insolvenzordnung angelegten Instrument der Eigenverwaltung zu verdanken ++++

  Juve Plus

++++ Über die am Neuen Markt notierte Lobster Network Storage AG ist mit Wirkung zum 01. Februar das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Im Umfeld von Insolvenzverwalter Peter Leonhart (Leonhardt & Partner) ist man jedoch überzeugt, dass das Anlagevermögen des Berliner Computerhändlers für eine Sanierung genug Anreiz bieten wird ++++ Im insolventen Technikunternehmen Schneider AG sind zwei Insolvenzverwalter aktiv. Wie bereits im JUVE Rechtsmarkt 03/02 gemeldet ist für die Mutterfirma Schneider Technologies der Münchner Anwalt Dr. Michael Jaffé (Jaffé & Kollegen) vom Amtsgericht Memmingen zum vorläufigen Verwalter bestellt worden. Jaffé ist auch für die Tochter Schneider Electronics, ehemals Schneider Rundfunk, zuständig. Das zweite Tochterunternehmen Schneider Laser Technologies aus Gera wird von Dr. Bruno Kübler (Kübler Rechtsanwälte) vorläufig verwaltet. Dieser hält in “seiner” Gesellschaft einige Hoffnungswerte und möchte ein von ihm eingeleitetes internationales Bieterverfahren bis Mitte des Jahres abschließen. Sollte es zwischen Jaffé und Kübler partiell zu einer Zusammenarbeit kommen, wäre dies das erste Mal, dass die beiden sich in einem Verfahren begegnen. Man sei sich aber kollegial verbunden, hieß es ++++ Dr. Bruno Kübler agiert als vorläufiger Verwalter des Hofer Bauunternehmens Augsten & Scheuerlein, dessen Holding und 13 Tochterunternehmen von der Pleite betroffen sind. Kübler und sein ortsansässiger Kollege Gunther Neef sind optimistisch, dass Altaufträge gerettet und neue entgegen genommen werden können. Zögen die Hausbanken mit, könnte die Mitarbeiterzahl nach der saisonal bedingten Winterpause in der Branche sogar wieder erhöht werden ++++ Einer der spektakulärsten Konkurse des Februars war der des Aachener High-Tech-Unternehmen Elsa AG. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter des überschuldeten Herstellers von Computergrafiken und Internetzugangslösungen ist der Aachener Anwalt Thomas Georg (Mönning & Georg) bestimmt worden ++++ Der in Bayern, Baden-Würtemberg, Sachsen und Niedersachsen vertretene Möbelhandler Krügel hat Mitte Februar Insolvenzantrag gestellt. Als vorläufiger Verwalter wurde der Emskirchener Rechtsanwalt Hans Raab (Raab, Heer, Fichtner & Kollegen) eingesetzt. Aus dessen Büro hieß es, in der Krügel-Gruppe sei die bilanzielle Überschuldung so rechtzeitig erkannt worden, dass das Unternehmen nach dem Verkauf einiger Filialen wahrscheinlich weitergeführt werden könne ++++ In die Pleite ist das Frankfurter Internet-Unternehmen Flatfox geraten. Die Gesellschaft mit derzeit 21 Beschäftigten habe sich bei den Anlaufkosten verkalkuliert und stecke durch die allgemeinen Schwierigkeiten am Neuen Markt und die Folgen des 11. September in einem finanziellen Engpass, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Schmitt aus dem Frankfurter Büro von Schultze & Braun mit ++++ In Darmstadt hat die im Baubereich tätige Unternehmensgruppe Weber Ende Februar Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter der drei Weber-Gesellschaften und der ebenfalls zum Konzern gehörenden Süma Rohrtechnik wurde der Darmstädter Anwalt Ulrich Bert (Reuss & Partner) bestellt ++++

  Juve Plus

++++ „Finanzhof kippt Steuerprivileg für Anwälte“, titelte das Handelsblatt Ende Januar. Ein bislang noch nicht veröffentlichtes Urteil des Bundesfinanzhofs ordnet Sozietäten, die überwiegend Insolvenzverwaltung betreiben, als Gewerbebetriebe ein. Dies hätte zur Folge, dass eine Vielzahl der rund 1300 deutschen Insolvenzanwälte zukünftig Gewerbesteuer zahlen müssten. Aus Anwaltskreisen erfuhr das Wirtschaftsblatt, dass betroffene Anwälte planen, hiergegen Verfassungsbeschwerde einzulegen ++++ Horst Piepenburg (Piepenburg Rechtsanwälte) hat die auf Datentransfer durch Richtfunk spezialisierte und in Insolvenz geratene WinStar Communications Deutschland GmbH saniert. Das Amtsgericht Düsseldorf bestätigte am 08. Januar die Annahme des von Piepenburg vorgelegten Insolvenzplans ++++ Der Hamburger Modekonzern Wünsche AG ( u.a. Joop und Cinque) hat ihren Insolvenzantrag beim Hamburger Amtsgericht nach erfolgreichen Verhandlungen eines Sanierungskonzepts zurückgezogen. Als Insolvenzverwalter war vorläufig Dr. Hans Ulrich Hildebrandt (Johlke, Niethammer & Partner) bestellt worden ++++ Bereits im Dezember hat der schwer angeschlagene Kaufring Konzern Insolvenz angemeldet, nachdem ein Sanierungskonzept in letzter Minute scheiterte. Das Amtsgericht Düsseldorf bestellte Friedrich-Wilhelm Metzeler (Metzeler, van Betteray, Buchalik) zum Verwalter ++++ „Kaufmännisches Chaos“ soll die Wendlinger Aluminiumgießerei Ritter Aluminium (Kreis Esslingen) in die Insolvenz geführt haben. Am 16. Januar hat die Geschäftsführung Insolvenz beantragt. Manfred Dobler (Stuttgart) ist als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden. Johannes Filzek (Filzek & Gatzky / Reutlingen) ist als Anwalt vom Betriebsrat der Firma eingeschaltet worden ++++ Der Hamburger Baskettballclub BCJ Tigers (2. Bundesliga Nord) ist von der Insolvenz bedroht. Nicht nur vom vorläufigen Insolvenzverwalter Karsten Tötter (Schwemer, Müller, Titz, Tötter, Breutigam, Töpperwien / Hamburg), sondern auch vom angestrebten Aufstieg in die 1. Bundesliga hängt das Überleben des Vereins ab ++++ Das 1889 gegründete bayrische Traditionsunternehmen Schneider Technologies AG ist in Insolvenz geraten. Als Insolvenzverwalter wurde der Münchner Anwalt Dr. Michael Jaffé (Jaffé & Kollegen) bestellt. Das Bayrische Wirtschaftsministerium und die Förderbank Bayern (LfA) boten zwischenzeitlich Hilfe für den angeschlagenen Hersteller von Unterhaltungselektronik und Lasertechnik an ++++ Mit der Biodata AG ist ein weiteres Unternehmen des Neuen Marktes ins Straucheln geraten. Der im November 2001 bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzte Dr. Fritz Westhelle (Dithmar Westhelle Assenmacher Zwingmann) fungiert auch seit Eröffnung des regulären Verfahrens im Februar als Verwalter ++++ Über die Zukunft der Kinowelt Medien AG wird voraussichtlich in der zweiten Märzhälfte entschieden. Dr. Wolfgang Ott (Ott & Kollegen), der im Dezember 2001 zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde (JUVE Rechtsmarkt 02/02), gibt sich optistisch, dass die Firma etwa durch den Verkauf der Kinokette Kinopolis gerettet werden kann ++++ Die erst im April 2001 von der Münchner Verlagsgruppe Langenscheid zu 60% erworbene Kölner Könemann Verlagsgesellschaft bestätigte überraschend im vergangenen Dezember ihre Zahlungsunfähigkeit. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Kölner Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Paul J. Groß bestellt ++++ Durch die Könemann-Insolvenz geriet die Oldenbuger Großdruckerei Stalling GmbH & CoKG ebenfalls in Insolvenz. Verwalter ist hier Wolf-Dieter H. Weber (Edewecht) ++++ Mit der Esslinger Rodo Tech GmbH ist das erste Unternehmen im Bereich Krebsforschung insolvent geworden. Als Verwalter führt nun Werner Maier aus der Stuttgarter Kanzlei Hägele & Dobler die Geschäfte fort ++++

  Juve Plus

++++ der überschuldete Softwarehersteller Brokat hat am 23. November 2001 beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz angemeldet. Als Insolvenzverwalter des börsennorierten Unternehmens wurde der Stuttgarter Anwalt Dr. Volker Grub (Wellensiek Grub & Partner) bestellt ++++ Auch der Musiksoftwarespezialist Ejay musste beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenz beantragen. Das Neue-Markt-Unternehmen wird von Dr. Tibor Braun, Namenspartner der Stuttgarter Kanzlei Illig Braun Kirschnek, vorläufig im Insolvenzverfahren begleitet ++++ Wie von dpa gemeldet, hat der Frankfurter Chiphersteller Megaxess, eine Tochter des gleichnamigen Unternehmens aus Maryland (USA), Insolvenz angemeldet. Verwalter des Verfahrens, von dem etwa 140 Mitarbeiter betroffen sind, ist Dr. Kristof Biehl, Rechtsanwalt im Potsdamer Büro von Heuking Kühn Lüer Wojtek ++++ Linklaters Oppenhoff & Rädler beraten die Verwalter, vier Londoner PwC-Partner, des in Insolvenz geratenenEnergiekonzerns Enron Europe Ltd. Der Kölner Juniorpartner Dr. Bernd Meyer-Löwy betreut dabei die deutschen Tochtergesellschaften. Ein Londoner Linklaters-Team wird von Richard Holden, Tony Bugg und Alan Walls geleitet ++++ Die Victoria Quartier Entwicklungsgesellschaft, eine gemeinsame, mittelbare Tochter von E.ON und der Deutschen Bank, ist insolvent. Die Baustelle im Victoria Quartier, dem ehemaligen Gelände der Schlutheiss-Brauerei in Berlin-Kreuzberg ist stillgelegt. Als Insolvenzverwalter des etwa DM 300 Mio. großen Projekts wurde Peter Leonhardt (Leonhardt & Partner, Berlin) bestellt. Rechtlicher Vertreter der ausführenden Bauunternehmen als Hauptgläubiger ist Pietschmann Rechtsanwälte (Berlin) ++++ m+s Elektronik AG, einer der größten IT-Dienstleister in Deutschland, hat am 14. Dezember vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Werner Schreiber aus der Kanzlei Wellensiek Grub & Partner bestellt. Die Restrukturierung des Unternehmens soll auf Basis eines von Roland Berger & Partner entwickelten Konzepts erfolgen ++++ Dr. Wolfgang Ott (Dr. Ott & Kollegen) ist kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres vom Amtsgericht München als vorläufiger Insolvenzverwalter für die zahlungsunfähigen Unternehmen Kinowelt Medien AG und die Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH bestellt worden. Zusammen mit den Geschäftsführungen beider Unternehmen wird er ein Fortführungskonzept erarbeiten ++++ Dr. Sven-Holger Undritz, Hamburger Partner bei White & Case, Feddersen, sanierte als Insolvenzverwalter die 100%-ige Popnet-Tochter Popnet Kommunikation GmbH, ebenso wie DD Synergy eSolutions GmbH, eine weitere Popnet-Tochter. Zum Jahresbeginn übernahm BBDO den Kundenstamm und 100 Mitarbeiter von Popnet Kommunikation. Die Mehrzahl der 130 DD Synergy- Mitarbeiter sowie deren Kunden wurden im Rahmen eines Management Buyouts zum 1. Dezember 2001 unter dem Dach der Nextevolution AG zusammengefasst ++++ (MK)