Verfahren

  Juve Plus Prozessauftakt

Heute beginnt der Strafprozess gegen mehrere ehemalige Manager und Ingenieure von Volkswagen. Die Vorwürfe wiegen schwer: Es geht um gewerbs- und bandenmäßigen Betrug mit manipulierter Software in Millionen Autos. Der frühere Konzernchef Martin Winterkorn wird zum Prozessauftakt nicht erscheinen müssen.

  Juve Plus EuGH

Der Europäische Gerichtshof hat der bisherigen Arbeitsweise der Übernahmekommission eine Absage erteilt. Die Luxemburger Richter erklärten Teile des österreichischen Übernahmegesetzes für europarechtswidrig. Nun ist der Gesetzgeber gezwungen nachzubessern und Betroffenen ein Mittel an die Hand zu geben, sich gegen Entscheidungen der Aufsichtsbehörde zu wehren.

  Juve Plus Schleichwerbung vorm BGH

Influencerinnen und Influencer dürfen bei Fotos, auf denen Produkte von Firmen zu sehen sind, ohne einen Hinweis auf Werbung auf die Firmen verweisen – wenn es nicht zu werblich wird. Das entschied der Bundesgerichtshof in drei Verfahren. Das betrifft zum Beispiel sogenannte Tap Tags bei Fotos auf Instagram, über die Nutzer auf die Profile von Herstellern oder Marken weitergeleitet werden.

  Juve Plus Computer gegen Anwalt

Der juristische Fachverlag Wolters Kluwer darf seinen Vertragsgenerator Smartlaw weiter anbieten. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden und damit die Tür für computerbasierte Legal-Tech-Dienste weiter aufgestoßen. Wie weit genau, das werden die schriftlichen Urteilsgründe zeigen. Sie liegen noch nicht vor.

  Juve Plus Kann ein Kölsch denn Sünde sein

Allen Klüngel-Klischees zum Trotz: Es hat kein Kölsch-Kartell gegeben! Davon jedenfalls ist das Oberlandesgericht Düsseldorf überzeugt. Sieben Jahre nachdem das Bundeskartellamt Bußgelder gegen drei Kölsch-Brauereien und zwei ihrer Manager verhängt hatte, gibt es Freisprüche erster Klasse, ein Novum.

  Juve Plus Betriebsratsgehälter

Das Landgericht Braunschweig hat am Dienstag den Strafprozess gegen drei frühere und einen amtierenden Personalmanager von Volkswagen wegen mutmaßlicher Untreue bei der Bestimmung von Betriebsratsgehältern gestartet. Es geht um Bezüge und Boni für leitende Belegschaftsvertreter wie Ex-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh.

  Juve Plus Nürburgring-Verkauf

Die EU-Kommission muss den Verkauf des Nürburgrings 2014 erneut unter die Lupe nehmen. Sie prüfte nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) nicht ausreichend, ob die einst staatliche Anlage zu Unrecht günstiger als möglich an Capricorn verkauft wurde. Auch das damit verbundene Verkaufsverfahren war möglicherweise nicht rechtmäßig.

  Juve Plus EuGH zur Bundesnetzagentur

Seit Monaten fiebert die Energiebranche der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs entgegen. Nun erklärt der EuGH mit ihr weite Teile des deutschen Energierechts für EU-rechtswidrig. JUVE hat führende Regulierungsrechtler um ihre Einschätzung gebeten. Erste Reaktionen zeigen, wie drastisch sich die Rolle der Bundesnetzagentur und das deutsche Regulierungssystem ändern könnten.

  Juve Plus Schadensersatzklage

Watson Farley & Williams muss sich am Hamburger Landgericht einer Schadensersatzforderung stellen. Hamburg Trust, eine ehemalige Mandantin, wirft der Kanzlei vor, sie habe bei der Beratung zu Fondsprospekten Fehler gemacht. Aufgrund dieser Fehler habe Hamburg Trust mehrere Anlegerklagen verloren. Mindestens 824.000 Euro soll Watson Farley deshalb bezahlen. Es könnte noch deutlich mehr werden. Wieviel mehr, hängt auch vom Bundesgerichtshof ab.

  Juve Plus Streit um Abfallentsorgungskosten

Das Entsorgungsunternehmen Heinrich Becker Logistik muss der Stadt Gelsenkirchen bessere Informationen über Abfälle geben, die seit einiger Zeit im Hafen Grimberg lagern. Das hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in einem Streit entschieden, in dem es um die Kosten der Entsorgung von rund 600.000 Tonnen Bauschutt und Rostasche geht. Der Stadt Gelsenkirchen drohen dabei Entsorgungskosten, die laut Medienberichten bis zu 20 Millionen Euro betragen können.

  Juve Plus Bankenpleite

Am Dienstag wurde das Konkursverfahren über das Vermögen der Wiener Autobank am Handelsgericht Wien eröffnet. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hatte der Bank bereits Ende Juli die Fortführung ihrer Geschäfte untersagt und am 17. August die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Dieses erfolgt nun ohne Eigenverwaltung.

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