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  Juve Plus Pharma-Milliardendeal

Das spanische Pharmaunternehmen Almirall verkauft sein Geschäft mit Arzneimitteln für Atemwegserkrankungen. Erwerberin ist die schwedisch-britische Wettbewerberin AstraZeneca, die für die Sparte 875 Millionen US-Dollar bietet. Hinzu könnten bei Eintritt bestimmter Geschäftserfolge künftig bis zu 1,22 Milliarden US-Dollar als Meilenstein-Zahlung an Almirall fließen.

  Juve Plus Investition in Schokolade

Der bekannte Zwiebackhersteller Brandt hat die Mehrheit an dem westfälischen Unternehmen Schoko-Dragee übernommen. Darauf haben sich die Gesellschafter beider Unternehmen geeinigt. Das Management von Schoko-Dragee bleibt mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Thomas Mangels und Bodo Kamps unverändert.

  Juve Plus Berggruen steigt aus

Der österreichische Investor René Benko übernimmt Karstadt über seine Unternehmensgruppe Signa komplett. Der bisherige Eigentümer Nicolas Berggruen soll Benko zuvor gebeten haben, ihn als Gesellschafter abzulösen. Der Kaufpreis beträgt einen Euro, so Berggruen Holdings. Signa will sich nun auf die Sanierung des 17.000 Mitarbeiter starken Unternehmens konzentrieren. Das Kartellamt gab grünes Licht.

  Juve Plus Immobilien-Management

Für 210 Millionen Euro wechselt der Kölner Immobiliendienstleister Corpus Sireo in die Hände des Schweizer Lebensversicherungskonzerns Swiss Life. Bisher gehörte Corpus Sireo zur Hälfte der Sparkasse KölnBonn, jeweils ein Viertel hielten die Stadtsparkasse Düsseldorf und die Frankfurter Sparkasse. Stimmen die Kartellbehörden zu, soll das unter dem Namen 'Venus' laufende Verkaufsprojekt bis zum Jahresende über die Bühne gehen.

  Juve Plus Abschied von Vietnam

Der Dax-Konzern Metro hat sein Handelsgeschäft in Vietnam für 655 Millionen Euro an das thailändische Unternehmen Berli Jucker verkauft. Die Düsseldorfer waren seit 2002 auf dem vietnamesischen Markt engagiert, zuletzt erzielten sie dort mit 3.600 Mitarbeitern einen Umsatz von 516 Millionen Euro.

  Juve Plus Düsseldorf

Die Frankfurter IVG Institutional Funds hat die Metro-Konzernzentrale in Düsseldorf erworben. Das Transaktionsvolumen lag Presseberichten zufolge bei mehr als 200 Millionen Euro. Verkäuferin des Objekts war die zur Metro-Gruppe gehörende GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 6. Objekt KG.

  Juve Plus Neuer Investor

Der Telekommunikationskonzern Philippine Long Distance Telephone Company (PLDT) steigt bei Rocket Internet ein. Über eine Kapitalerhöhung im Vorfeld des geplanten IPO investiert er 333 Millionen Euro in die Internet-Beteiligungsfirma und erhält zehn Prozent der Anteile. Rocket Internet wird dadurch mit 3,3 Milliarden Euro bewertet, der philippinische Telekommunikationskonzern betritt den europäischen Markt.

  Juve Plus US-Konzern kauft zu

Die in Dubai ansässige Aurea Software übernimmt die Mehrheit der Wiener Update Software AG. Die zum texanischen Trilogy-Konzern gehörende Aurea hatte bereits Ende Mai den Großaktionären von Update Software – die in Frankfurt börsegelistet ist – ein Übernahmeangebot unterbreitet.

  Juve Plus Krankenhaus-IT

Siemens Healthcare will sein Geschäft mit Krankenhaus-IT an Cerner verkaufen. Das US-Unternehmen ist bereits Experte auf diesem Feld und will umgerechnet knapp eine Milliarde Euro in bar zahlen. Zeitgleich mit dem Verkauf planen Siemens Healthcare und Cerner eine strategische Partnerschaft in IT-Fragen des Gesundheitssektors.

  Juve Plus Schiffsbauer

Das Papenburger Familienunternehmen Meyer übernimmt die Mehrheit an der Kreuzfahrtwerft STX Finland in Turku. Finnland wird über den Staatsfonds Finnish Industry Investment künftig die restlichen Anteile halten. Verkäuferin ist STX Europe, hinter der einer größten südkoreanischen Mischkonzerne steht. Dieser gilt als finanziell angeschlagen und muss sich von Beteiligungen in Europa trennen.

  Juve Plus Online-Broker

Die französische Großbank BNP Paribas will die DAB übernehmen, die Direktbank-Tochter der HypoVereinsbank (HVB). Für deren Anteil von 81 Prozent am zweitgrößten deutschen Online-Anbieter zahlt die BNP 354 Millionen Euro. Sollten Kartellbehörden und BaFin grünes Licht geben, erhalten die Kleinaktionäre der DAB ein Übernahmeangebot. Insgesamt könnte der Zukauf die BNP dann bis zu 435 Millionen Euro kosten.