Deals

  Juve Plus

Die Hamburgische Immobilienhandlung (HIH) hat das Columbus Haus des Hanseatic Trade Centers (HTC) für einen institutionellen Spezialfonds von Warburg-Henderson (WH) gekauft. HIH gehört zur Investmentgruppe Warburg Henderson und agiert als Asset-Manager für deren Fonds. Verkäufer des Bürogebäudes war der Projektenwickler Tishman Speyer. Das Columbus Haus gilt als eines der markantesten Hamburger Bürohäuser. Der 20-stöckige Turm hat mit seinem Sockelbau eine Fläche von 18.000 Quadratmetern und liegt am Sandtorkai in der Hamburger Hafen City.

  Juve Plus

Der britische IT-Dienstleister Experian hat den kleineren deutschen Konkurrenten United Mailsolutions übernommen. United Mailsolutions mit Sitz in Düsseldorf betreibt E-Mail-Marketing und betreut mit Niederlassungen in Großbritannien und Spanien 150 Kunden. Dazu gehören unter anderem der Discounter Lidl, der Mobilfunkdienstleister Simyo und der Automobilkonzern Volvo. Bei Experian wird United Mailsolutions im E-Mail-Marketing-Firmenzweig Cheetahmail aufgehen. (lh)

  Juve Plus Gescheitert

Die Rettungsbemühungen für das die Insolvenz gerutschte Versandhaus Quelle waren vergebens, das traditionsreiche Fürther Unternehmen wird abgewickelt. Der Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg erklärte den Verkauf der Sparte Primondo als Ganzes Anfang der Woche für endgültig gescheitert.

  Juve Plus Anleihe

Der Stuttgarter Pharmagroßhändler Celesio hat eine Wandelanleihe begeben und darüber 350 Millionen Euro eingesammelt. Damit zählt das Papier hierzulande zu den größten Wandelanleihen in den vergangenen zwei Jahren.

  Juve Plus Premiere

Die JP Morgan-Tochter One Equity Partners (OEP) hat für gut 429 Millionen Euro eine Zwei-Drittel-Mehrheit an dem österreichischen Verpackungskonzern Constantia Packaging übernommen. Nach eigenen Angaben finanziert OEP die Übernahme vollständig mit Eigenkapital. Der Verkäufer, die niederländische Holdinggesellschaft Constantia Packaging im Eigentum der Herbert Turnauer-Stiftung, will über eine indirekte Erwerbsgesellschaft mit bis zu 25 Prozent an Constantia Packaging beteiligt bleiben. OEP will für die restlichen Anteile ein öffentliches Angebot von 38,67 Euro pro Aktie unterbreiten.

  Juve Plus Zuschlag

Der spanische Automobilzulieferer Gestamp Automoción übernimmt den Geschäftsbereich Karosserieprodukte des insolventen deutschen Wettbewerbers Edscha. Presseberichten zufolge soll der Kaufpreis, den Gestamp für die Karosseriesparte zu zahlen bereit ist, bei über 100 Millionen Euro liegen.

  Juve Plus Energie-Deal

Deutschlands größter Energiekonzern E.on tauscht mit dem französischen Wettbewerber EDF Electricité de France und dessen Beteiligung EnBW Energie Baden-Württemberg Stromerzeugungskapazitäten. EnBW bezieht künftig Strom im Volumen von 800 Megawatt aus deutschen Kernkraftwerken. Im Gegenzug erhält E.on etwa die gleiche Menge Produktionskapazitäten aus zwei französischen Kernkraftwerken. Zusätzlich übernimmt EnBW von E.on deren 50,4-prozentige Beteiligung am Kohlekraftwerk Rostock und erhält Strombezüge aus dem Kohlekraftwerk Buschhaus. E.on wiederum übernimmt von EDF und Charbonnage de France deren Anteil in Höhe von 35 Prozent an dem französischen Energieerzeuger SNET und wird damit dessen alleiniger Eigentümer.

  Juve Plus ThyssenKrupp-Tochter verkauft

Der Frankfurter Gebäudedienstleister Wisag hat den Montage-Dienstleister TK Industrieservice erworben, eine Tochter des Stahlkonzerns ThyssenKrupp. TK Industrieservice leistet mit 12.500 Beschäftigten unter anderem Vormontage-und Instandsetzungsarbeiten für die Autobranche, Maschinenbauer sowie die Lebensmittelindustrie und setzte zuletzt 300 Millionen Euro um.

  Juve Plus Bionade verkauft

Radeberger, eine Tochter des Bielefelder Nahrungsmittelkonzerns Dr. August Oetker ist als Mehrheitsgesellschafterin beim Softdrinkhersteller Bionade eingestiegen. Die Brauerei übernahm sowohl die 51 Prozent, die die nordhessische Egon Schindel Holding (ESH) seit 2002 hielt, als auch Anteile der beiden anderen Gesellschafter, der Bionade-Gründer Peter und Stephan Kowalsky.Die Brüder bleiben jedoch Teil der Geschäftsführung. Presseberichten zufolge soll der Preis für die ESH-Anteile bei rund 20 Millionen Euro liegen. Die ESH, zu der unter anderem die Mineralbrunnen Rhönsprudel, Bad Liebenwerda und Spreequell gehören, hatte schon vor einiger Zeit die Privatbank Sal. Oppenheim mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Lange galt die Bitburger Brauerei als der - vor allem von den Kowalsky-Brüdern - favorisierte Käufer.

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