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Der baden-württembergische Projektentwickler FC Wind Energy hat einen Windpark mit 20 neuen Windkraftanlagen an SWB Crea veräußert. Laut Presseinformationen soll der Verkaufspreis zwischen 40 und 50 Millionen Euro liegen. Der Windpark liegt im brandenburgischen Märkisch Linden. Er hat eine Gesamtleistung von 30 Megawatt und soll nach den Prognosen jährlich bis zu 60 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Strom erzeugen. SWB Crea ist ein Tochterunternehmen der Bremer Stadtwerke (SWB), in der der Konzern sein Öko-Geschäft bündelt. Bislang war das Bremer Energieunternehmen an Windparks mit einer Leistung von 12,6 Megawatt beteiligt.

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Die APO Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft (AIK) hat für rund 58 Millionen Euro elf innerstädtische deutsche Einzelhandelsimmobilien erworben. Verkäufer der über ganz Deutschland verteilten Objekte war der Fonds European Property Investors, der von der britischen Investmentgesellschaft AEW Europe gemanagt wird. Mieter der Immobilien sind unter anderem der Schuhfilialist Salamander und das Mobilfunkunternehmen E-Plus. (René Bender)

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Der Stuttgarter Konzern Robert Bosch hat sein Engagement im Solarbereich weiter ausgebaut. Anfang August erwarb der weltgrößte Automobilzulieferer für 46 Millionen Euro einen fast 40-prozentigen Anteil am Solarmodulhersteller Aleo Solar. Verkäufer waren Investoren um den Aleo Solar-Mitgründer Marius Eriksen sowie eine dem Finanzinvestor Hannover Finanz nahestehende Gesellschaft, die seit 2005 in dem Unternehmen investiert ist. Zudem machte Bosch auch den übrigen Aktionären ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von neun Euro je Aktie und will mindestens 75 Prozent der Aktien erwerben. Aleo Solar stellt an Standorten in Prenzlau und Oldenburg Solarmodule her und setzt 2008 mit rund 800 Mitarbeitern 360 Millionen Euro um. Zusätzlich erwarb Bosch von der Eriksen-Gruppe und ihr nahestehenden Investoren über 60 Prozent an Johanna Solar Technology, an der auch Aleo Solar mit rund 17 Prozent beteiligt ist. Johanna Solar hat 2006 damit begonnen, Dünnschicht-Solarmodule auf Basis von Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen (CIGSSe) zu entwickeln und hat Ende 2008 die Produktion aufgenommen. Das Unternehmen kann mit seinen 125 Mitarbeitern die Module ohne teures Silizium produzieren, diese werden dann über Aleo Solar vertrieben.

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Der russische Investor Igor Jussufow hat die insolvente Traditionswerft Wadan für 40,5 Millionen Euro gekauft. Mitte August stimmte der Gläubigerausschuss dem Verkauf der Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde an den ehemaligen russischen Energieminister und heutigen Aufsichtsrat des Gazprom-Konzerns zu. Jussufow will beide Werft-Standorte sowie die Hälfte der rund 2.500 Arbeitsplätze erhalten.

  Juve Plus Kulturhauptstadt Essen 2010

Die KNSK Bietergemeinschaft ist die Leitagentur für die Kampagnenmaßnahmen der Stadt Essen zur Kulturhauptstadt Europas 2010. Die RUHR.2010 GmbH entschied sich nach einer europaweiten Ausschreibung für die Hamburger.Die Bietergemeinschaft setzt sich zusammen aus der KNSK Werbeagentur, der Internetagentur Gelee Royale Medien, dem IT-Unternehmen Gecko und der Media-Agentur GFMO OMD.

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Der Telefonanlagenhersteller Siemens Enterprise Communications (SEN), hat mit dem US-amerikanischen IT-Lösungsanbieter Netlink Softlink eine strategische Partnerschaft gebildet.Die Vereinbarung umfasst eine globale strategische Partnerschaft in den Bereichen Vertrieb und Dienstleistungen. Teil der Partnerschaft ist auch, dass Netlink SEN-Töchter in 27 Ländern (Südostasien, Europa, Südamerika, Kanada) übernimmt. Diese erwirtschafteten 2008 einen Umsatz von 204 Millionen Euro. SEN gehört seit dem vergangenen Jahr mehrheitlich zum US-Konzern Gores.

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Die RWE Rhein-Ruhr AG hat rückwirkend zum Januar dieses Jahres eine Minderheit von 24,9 Prozent an der SWN Energie und Wasser, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Neuss erworben.Die RWE Rhein-Ruhr, eine Tochter des Essener Energiekonzerns RWE, setzte sich im Rahmen eines offenen Bieterverfahrens durch, in dem auch der Kölner Energieversorger Rheinenergie und die Stadtwerke Düsseldorf mitgeboten hatten. Neben der Beteiligung an den Stadtwerken Neuss bringt RWE auch sein regionales Mittelspannungsnetz sowie einen Bestand von 80.000 Stromkinden ein. SWN Energie und Wasser hatte 2007 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 133 Millionen Euro erzielt.

  Juve Plus Bieterrennen

Der französische Hersteller elektronischer Zahlungsterminals Ingenico übernimmt Easycash vollständig für 290 Millionen Euro. Verkäufer ist das Private-Equity-Haus Warburg Pincus, das Easycash Ende 2006 vom US-Unternehmen First Data gekauft hatte.

  Juve Plus Außenwerber

Der Außenwerbungskonzern JC Decaux hat die Mehrheit an seinem deutschen Wettbewerber Wall erworben. Verkäufer war Firmengründer und Senior Chef Hans Wall, der seine Anteile auf JC Decaux übertrug. Das französische Unternehmen hält seit 2003 einen Minderheitsbeteiligung an Wall und erhöhte seine Anteile nun auf 90,1 Prozent. Die restlichen Anteile werden weiter von Walls Sohn Daniel gehalten. Mit dem Verkauf zieht sich Wall weitgehend aus dem US-Geschäft zurück, wo das Unternehmen Filialen in Boston und St. Louis betrieb. Zukünftige zentrale Märkte sollen nun vor allem in Osteuropa und der Türkei liegen.

  Juve Plus Kapitalerhöhung

Der schwer verschuldete Baustoffkonzern HeidelbergCement will sich über eine Kapitalerhöhung mehr als zwei Milliarden Euro besorgen. Das Unternehmen kündigte die Ausgabe von 62,5 Millionen neuer Aktien an, dadurch will der MDax-Konzern sein Grundkapital um 50 Prozent steigern.Finanzexperten erwarten einen Erlös von bis zu 2,5 Milliarden Euro, dies wäre hierzulande mit Abstand die größte Kapitalerhöhung dieses Jahres und eine der großvolumigsten der vergangenen Jahre. Ein Konsortium unter Führung der Deutschen Bank und Morgan Stanley begleitet die Transaktion, daneben ist auch die französische Großbank BNP Paribas beteiligt.

  Juve Plus Minikraftwerke

VW und der Ökostromanbieter Lichtblick haben eine Energiekooperation gegründet. Sogenannte Zuhausekraftwerke - Mini-Blockheizkraftwerke für private Haushalte, die virtuell zusammengeschlossen werden - sollen ab 2010 auf den Markt kommen und Verbraucher unabhängiger von etablierten Stromkonzernen machen. Die Minikraftwerke sollen die Haushalte mit Wärme versorgen und gleichzeitig Strom produzieren. Sie haben eine elektrische Leistung von 20 Kilowatt und werden von einem VW-Gasmotor angetrieben. Ausgangsbasis der Stromerzeugung ist Erdgas.