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  Juve Plus Angriff auf den Stammplatz

Das Ergebnis der Verhandlungen über die Bundesliga-Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2009 bis 2013 ist an sich unspektakulär. Denn die Deutsche Fußball Liga (DFL) setzt auf altbekannte Partner: Premiere, ARD, ZDF, Deutsche Telekom und Deutsches Sportfernsehen (DSF) haben für insgesamt 1,65 Milliarden Euro die Rechte erworben. Mit durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Saison nehmen die Profivereine dabei überraschend etwas mehr ein als in den vergangenen drei Spielzeiten, in denen sie rund 409 Millionen Euro pro Saison erhielten. Für Fußball-Fans bleibt im Fernsehen also weitgehend alles beim Alten. Premiere als größter Partner hat sich die Bezahl-TV-Rechte für die Live-Übertragung aus der ersten und zweiten Liga gesichert. Die ARD bringt weiterhin eine zusammenfassende Berichterstattung am frühen Samstagabend und strahlt eine weitere 'Sportschau' am Sonntagabend um 21.45 Uhr aus. Das ZDF zeigt die ersten Bilder des neuen Samstagspiels um 18.30 Uhr im 'ZDF-Sportstudio' nach 22 Uhr. Das DSF überträgt nur noch die Spiele der zweiten Liga in einer Zusammenfassung. Die Mobilfunkrechte bleiben bei der Deutschen Telekom, im Web-TV überträgt künftig ebenfalls Premiere.

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Die Investoren Aramid Entertainment und Future Capital Partners haben die Gesellschaft Paco gegründet und mit zehn Millionen Euro finanziert. Das Unternehmen investiert in die Vorkosten von Kinostarts wie Filmkopien, Synchronisationen und Werbung gemeinsam mit dem Filmverleih. Paco fungiert dabei als eine Art Zwischenhändler. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen mit Sitz in Grünwald die erste Gesellschaft auf dem Gebiet der Finanzierung von sogenannten Prints & Advertising-Kosten (P&A) durch Spezialfonds in Deutschland.

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Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) streicht bis Ende 2009 in Deutschland 500 Arbeitsplätze. Betroffen sind insbesondere zwei Betriebe in München. Neben einer Betriebsstilllegung wird die Ausgliederung einer großen Anzahl von Mitarbeitern unter anderem nach Ulm verhandelt. NSN ist vor gut zwei Jahren als Jointventure von Nokia und Siemens gegründet worden, um das Netzgeschäft zu bündeln. Seitdem wurden rund 6000 Stellen abgebaut.

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Der Berliner Kaufmann Matthias Koch hat den traditionsreichen Aufbau Verlag übernommen. Verkäufer waren Joachim Voigt-Salus, der Berliner Insolvenzverwalter des Unternehmens, und der langjährige Eigentümer Bernd Lunkewitz. Die Aufbau Verlagsgruppe, einst die bedeutendste der DDR, publiziert bis heute vorwiegend Belletristik von Autoren aus den neuen Bundesländern. Anfang Mai hatte der Verlag überraschend Insolvenz angemeldet, im September hatte Voigt-Salus dann das Insolvenzverfahren eröffnet.

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Der finnische Papierkonzern Powerflute Oyj hat den insolventen schwäbischen Papierproduzenten Scheufelen erworben. Anfang Oktober hatte das Amtsgericht Esslingen das Insolvenzverfahren für das in Oberlenningen ansässige Unternehmen eröffnet. Seitdem wurden die Geschäfte durch den Insolvenzverwalter geführt. Der finnische Erwerber, börsennotiert in London und Stockholm, kündigte an, rund 500 der bis zur Insolvenz 620 Arbeitsplätze erhalten zu wollen.

  Juve Plus Brasilianische Laster

Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen verkauft VW CO, sein brasilianisches Geschäft für schwere Nutzfahrzeuge, an die Münchner MAN AG. Das Transaktionsvolumen liegt bei knapp 1,2 Milliarden Euro.VW konzentriert damit das Lkw-Geschäft auf MAN und Scania. An beiden Unternehmen ist VW beteiligt. MAN wird das Geschäft unter der Marke Volkswagen weiterführen, Firmensitz und Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. VW CO ist nach Angaben von VW der größte Lkw-Produzent in Brasilien und beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter. VW strebt seit längerem eine Verbindung seines Lkw-Geschäfts mit dem von MAN und Scania an.

  Juve Plus Großinsolvenz

Die Absatzkrise der Automobilbranche hat einen der namhaftesten deutschen Zulieferer in die Pleite getrieben: Mit dem Leverkusener TMD Friction stellte gestern einer der weltweit größten Bremsenhersteller Insolvenzantrag beim Amtsgericht Köln. Betroffen sind die Holding sowie die operativen deutschen Töchter.

  Juve Plus Bundesliga-Rechte

Für Fußball-Fans bleibt im Fernsehen weitgehend alles beim Alten: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Bundesliga-Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2009 bis 2013 an die altbekannten Partner Premiere, ARD, ZDF, Deutsche Telekom und Deutsches Sportfernsehen (DSF) vergeben. Das Gesamtvolumen des Vertrags beläuft sich auf 1,65 Milliarden Euro. Mit durchschnittlich 412 Millionen Euro pro Saison nehmen die Profivereine dabei überraschend etwas mehr ein als in den vergangenen drei Spielzeiten, in denen sie rund 409 Millionen Euro pro Saison erhielten.

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Die Kölner Rewe-Gruppe hat mit dem Schweizer Handelsunternehmen Coop ein Gastronomie-Jointventure gegründet. Unter dem Dach der künftigen Transgourmet Holding werden die Geschäftszweige Großhandel und Gastronomie für Großverbraucher beider Unternehmen gebündelt.Das neue Gemeinschaftsunternehmen wird zur Nummer zwei im Cash & Carry- und Food-Service-Geschäft in Europa. Die Transgourmet Holding mit Sitz im deutschen Neu-Isenburg wird europaweit tätig sein, mehr als 21. 000 Mitarbeiter beschäftigen und jährlich rund 6,5 Milliarden Euro umsetzen. Damit wird sie die zweitgrößte Gastro-Versorgerin in Europa hinter dem deutschen Handelskonzern Metro. Die Kartellbehörden müssen noch ihre Genehmigung erteilen.

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Der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat seine Tochter Bode Chemie an den baden-württembergischen Medizin- und Pflegeproduktehersteller Paul Hartmann verkauft. Die Hartmann AG übernimmt das Hygieneunternehmen zum Jahreswechsel, die Kartellbehörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

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Die Axel Springer AG hat 51 Prozent der Anteile an der Transfermarkt GmbH & Co.KG gekauft. Das Hamburger Unternehmen betreibt das Fußball-Internetportal www.transfermarkt.de.Verkäufer ist der bisherige Alleininhaber und Gründer Matthias Seidel, der weiterhin mit 49 Prozent und als Geschäftsführer an dem Unternehmen beteiligt sein wird. Seidel hatte Transfermarkt.de im Jahr 2000 gegründet, heute gehört es zu den größten Fußballportalen Deutschlands. Laut einer Studie von IVW wies die Seite zuletzt 68 Millionen Seitenaufrufe und 14,2 Millionen Besucher aus.