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Das weltweit größte Stahlunternehmen ArcelorMittal hat knapp über 21 Prozent seiner Anteile an der saarländischen DHS Dillinger Hütte Saarstahl verkauft. Erwerber sind die ebenso im Saarland ansässige SHS Struktur-Holding Stahl sowie die DHS selbst. Der Kaufpreis von 777 Millionen Euro enthält die Dividende für 2008. ArcelorMittal ist weiterhin mit knapp über 30 Prozent an DHS beteiligt. Der internationale Stahlkonzern hatte laut Presseberichten seit Jahren versucht seine Anteile an DHS zu erhöhen, scheiterte jedoch am Widerstand verschiedener Parteien in dem Bundesland, die die Kontrolle über die zwei Konzerne in saarländischer Hand behalten wollten.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der IT-Dienstleister Cancom IT-Systeme mit Zentrale in Scheppach bei Augsburg hat 75,5 Prozent der Anteile an Home of Hardware (HoH) übernommen und ist damit neuer Mehrheitseigener des Internethändlers.Einen symbolischen Euro erhielten der Pay TV-Sender Premiere, der 65 Prozent veräußerte, und die Gesellschafter Martin Wild und Frank Kreichauf für ihre verkauften Anteile in Höhe von 10,5 Prozent. Für ihre übrigen Unternehmensanteile wurden Übernahmeoptionen auf erfolgsabhängiger Basis vereinbart. Home of Hardware hat seinen Sitz im bayerischen Westendorf bei Augsburg.

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Voxeo, ein Entwickler von Sprachanwendungsplattformen, hat VoiceObjects übernommen. Ihm Rahmen eines Assetdeals gingen die US-Mutter, Sitz der Firmenzentrale ist in San Mateo, Kalifornien, und die europäischen Tochtergesellschaften auf den Käufer über. VoiceObjects wurde 2001 gegründet und gilt als weltweit führender Anbieter von Voice Application Management Systemen für automatisierte Sprachanwendungen. Diese werden primär im Servicebereich eingesetzt. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Adobe, Ikea, SAP, T-Mobile, Vodafone und Volkswagen. Unternehmensangaben zufolge werden insgesamt mehr als 500 Millionen Anrufe pro Jahr mit der Software bedient.

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Die Münchner Industrieholding Aurelius hat von dem Automobilzulieferer Robert Bosch deren traditionsreiche Marke Blaupunkt übernommen.Blaupunkt produziert neben Autoradios und Auto-Hifi-Komponenten auch Navigationsgeräte und erzielte 2008 einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro. Nach Branchenkreisen fiel dabei zuletzt ein Verlust zwischen 15 und 20 Millionen Euro an. Blaupunkt soll als eigenständiges Unternehmen unter der bekannten Marke von Hildesheim aus weitergeführt werden. Die Kartellbehörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

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Der niederländische Private-Equity-Investor Gilde Buy-Out Fund hat die Powerlines-Gruppe von Invest Equity übernommen. Die vorrangig besicherte Senior-Finanzierung übernahm ein Konsortium aus der Deutschen Bank, Sal. Oppenheim und Investkredit, die Mezzanine-Finanzierung wurde durch Nordic Mezzanine gestellt. Powerlines ist auf die Planung und Erstellung von Fahr- und Freileitungssystemen für Schienenverkehr und Stromtransport sowie auf Kabelanlagen für Telekommunikation und Datentransfer spezialisiert.

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Das Starnberger Beteiligungsunternehmen Arques Industries hat den britischen Fahrzeugglas-Spezialisten Auto Windscreens übernommen.Verkäuferin ist RAC, die britische Tochter von Aviva, einer der weltweit größten Versicherungen, die sich künftig auf ihr Kerngeschäft konzentriert. Auto Windscreens ist der zweitgrößte Fahrzeugglas-Spezialist in Großbritannien und erwirtschaftete 2007 mit ca. 1.800 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von rund 120 Millionen Euro.

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Der Essener Handels- und Touristikkonzern Arcandor spart in den kommenden drei Jahren rund 115 Millionen Euro per annum beim Personal ein. Dies sieht der sogenannte Zukunftspakt vor, den Management, Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaft Verdi ausgehandelt haben. Der Vertrag gilt für die rund 40.000 Beschäftigten der zentralen Unternehmensbereiche Karstadt und Primondo. Betroffen von den Einsparungen sind 30.000 Mitarbeiter der Kaufhaussparte Karstadt und 10.000 Beschäftigte der Versandhandelstochter Primondo, deren Kernmarke Quelle ist. Durch den Vertrag sollen die bestehenden Arbeitsplätze weitgehend gesichert werden.

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Die Deutsche Lufthansa will die östereichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA) übernehmen. Die Transaktion soll in zwei Schritten erfolgen: Zunächst kauft Deutschlands größte Fluggesellschaft der staatseigenen Österreichischen Industrieholding (ÖIAG) 41,56 Prozent an der AUA ab.Der Preis für dieses Aktienpaket beträgt 366.000 Euro. Zudem soll ein Besserungsschein vereinbart werden, aus dem die Lufthansa einen Betrag von bis zu 162 Millionen Euro zahlt - je nach wirtschaftlicher Lage von AUA und der Entwicklung der Lufthansa-Aktie gegenüber den Kursen von Wettbewerbern. Lufthansa hat des Weiteren angekündigt, den Streubesitzaktionären ein öffentliches Übernahmeangebot zu unterbreiten.

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Infront Germany, eine Tochter der Schweizer Sportmarketing-Agentur Infront Sports & Media AG, hat neue, langjährige Vermarktungsverträge mit den Fußball-Bundesligisten Schalke 04 und Werder Bremen geschlossen.Der Vertrag mit Schalke läuft bis zur Saison 2017/18 und beinhaltet die Zusammenarbeit bei der gesamten Vermarktung der Veltins-Arena auch über Sportveranstaltungen hinaus. Die Vereinbarung mit den Bremern läuft sogar bis einschließlich der Saison 2018/19 und umfasst neben der Vermarktung der Werbeflächen im Weser-Stadion künftig auch die Vermarktung des Hauptsponsorings.

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Der zum Investor Warburg Pincus gehörende Luxemburger Telekommunikationsanbieter Mach hat das Roaming Service Bureau von World Cell gekauft. Das US-Unternehmen Worldcell bietet weltweit Mobilfunkdienste an. Das Roaming Service Bureau basiert auf einer patentierten Software von Worldcell, durch die auf internationaler Ebene die Nutzung und Abrechnung unterschiedlicher Mobilfunkstandards möglich ist. So betreut das Roaming Service Bureau mehrere hunderttausend Nutzer, zum Beispiel zur Abrechnung der weltweiten Nutzung von 'Blackberry'-Geräten des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM).

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Der niederländische Schienenverkehrsbetreiber NedRailways hat sämtliche Anteile an dem in mehreren Bundesländern aktiven Verkehrsunternehmen Abellio erworben und sich damit erstmals im ÖPNV in Deutschland engagiert. Verkäuferin ist der Private-Equity-Fonds Star Capital. Mit einer Minderheitsbeteiligung waren auch noch die EVV Essener Verkehrsgesellschaft sowie das Management beteiligt. Vor drei Jahren hatte Star Capital Abellio von der EVV gekauft. Das Unternehmen erwirtschaftete zuletzt mit 1.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von knapp 100 Millionen Euro.

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