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Der Private-Equity-Investor HgCapital ist als Co-Investor bei der schweizerischen Koenig Verbindungstechnik AG (KVT) eingestiegen. HgCapital ist künftig neben dem Schweizer Private-Equity-Haus Capvis gleichberechtigter Miteigentümer. Capvis hatte die KVT-Gruppe im Juli dieses Jahres für 325 Millionen Euro von Klöckner & Co erworben. KVT vertreibt mechanische Verbindungselemente sowie Befestigungs- und Automationsysteme und beliefert vor allem Unternehmen aus der Automobil- und Maschinenbauindustrie und der Elektro- und Elektronikbranche. Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit 300 Mitarbeitern einen Umsatz von 120 Millionen Euro.

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Das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim ist als Großaktionär bei dem angeschlagenen Essener Handels- und Touristikunternehmen Arcandor eingestiegen. Für knapp 60 Millionen Euro zeichnete die Bank Aktien aus einer Kapitalerhöhung und erwarb so zehn Prozent des Arcandor-Grundkapitals. Darüber hinaus übernimmt die Privatbank von der Arcandor-Hauptaktionärin Madeleine Schickedanz weitere 19,5 Prozent an dem ehemals unter Karstadtquelle firmierenden Handelsriesen. Fünf Prozent davon müssen noch durch das Kartellamt genehmigt werden. Bislang hielt Schickedanz rund 53,5 Prozent an Arcandor.

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Das Energieunternehmen E.on strukturiert um. Bis zu 1.800 Arbeitsplätze sollen über mehrere Jahre abgebaut werden. Betroffen sind die Regionalversorgungsunternehmen E.on Avacon AG, E.on Bayern AG, E.on Edis AG, E.on Hanse AG, E.on Mitte AG und E.on Westfalen Weser AG. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Teile der Umstrukturierung sind etwa die Ausgliederungen des Strom- und Gasvertriebs, die Reintegration des Netzbetriebs sowie die Zusammenführung der zentralen Dienstleistungsbereiche der sechs Regionalversorgungsunternehmen. Außerdem will E.on die zentrale Vertriebssteuerung und die übergreifenden Serviceaktivitäten der Regionalversorger und der E.on Energie in einem Gemeinschaftsunternnehmen zusammenfassen.

  Juve Plus

Der italienische Regierungschef und Medienmogul Silvio Berlusconi ist bei dem Münchner Bezahlsender Premiere eingestiegen. Seine Gesellschaft Fininvest hält nun 3,13 Prozent am Unternehmen. Die Anteile hatte das Unternehmen im Verlauf eines Jahres erworben. Spekuliert wird nun bereits über eine sich anbahnende Übernahmeschlacht: Der australische Medienunternehmer Rupert Murdoch hält über seinen Konzern News Corp. bereits mit 25,01 Prozent eine Sperrminorität an Premiere.

  Juve Plus Streit um Zahlungen

Die Münchner Hypo-Vereinsbank hat nach Medienberichten eine Zahlung über 70 Millionen Euro an die schwer angeschlagene australische Beteiligungsgesellschaft Babcock & Brown (B&B) eingefroren und damit die Liquiditätslage des Unternehmens weiter verschärft.Der Investor hat Verbindlichkeiten über 3,1 Milliarden australische Dollar und verhandelt seit einigen Wochen mit rund zwei Dutzend Gläubigerbanken über eine Restrukturierung der Schulden.

  Juve Plus Aktionsplan

Die Postbank erhöht ihr Kapital um rund eine Milliarde Euro. 54,8 Millionen neue Aktien werden den Investoren im Verhältnis drei zu eins zum Bezugspreis von 18,25 Euro angeboten. Die Deutsche Post als Muttergesellschaft hat sich verpflichtet, Aktien entsprechend ihres Anteils von knapp über 50 Prozent zu zeichnen und darüber hinaus Papiere zu übernehmen, die nicht platziert werden. Der Anteil der Post an der Postbank könnte dadurch auf mehr als 60 Prozent steigen.

  Juve Plus Hilfe

Auch die Commerzbank und die HSH Nordbank nehmen das bereitgestellte Rettungspaket der Bundesregierung in Anspruch. Zuvor hatte bereits die Hypo Real Estate auf die Kapitalhilfe zurückgegriffen. Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) stellt der Commerzbank zur Stärkung der Kapitalbasis eine stille Einlage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Außerdem räumt die SoFFin der Commerzbank einen Garantierahmen für Schuldverschreibungen über bis zu 15 Milliarden Euro ein. Die Garantien laufen bis Ende 2012. Für die Garantieübernahme zahlt die Commerzbank den marktüblichen Preis.

  Juve Plus Ausstieg

Siemens beendet die rund neun Jahre dauernde Zusammenarbeit mit dem japanischen Elektronikkonzern Fujitsu in der Computersparte.Der Konzern verkauft seinen 50-Prozent-Anteil an dem Computerhersteller Fujitsu Siemens an den bisherigen Partner Fujitsu, der diesen zum April 2009 übernimmt.

  Juve Plus Zuschlag für Sana

Der Münchner Klinikkonzern Sana erwirbt einen Anteil von 49 Prozent an den Gesundheitseinrichtungen Hameln-Pyrmont. Im Bieterverfahren konnte sich Sana gegen ihre Wettbewerber Helios Kliniken und Rhön-Klinikum durchsetzen. Sana hat zusätzlich im Jahr 2010 die Möglichkeit, weitere zwei Prozent der Geschäftsanteile an der Gesellschaft zu erwerben. Der Kreistag des Landkreises Hameln-Pyrmont hat dem Verkauf mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Gesundheitseinrichtungen Hameln-Pyrmont erreichen mit 800 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 70 Millionen Euro.

  Juve Plus Pharma-Deal

Der britische Chemie- und Gesundheitskonzern Alliance Boots hat 90 Prozent der Anteile an dem deutschen Spezialgroßhändler Megapharm übernommen.Verkäufer waren die Gesellschafter Dr. Matthias Ackermann, Wilfried Mohr, Ferdinand Bach und Dr. Lothar Böning. Im Wege einer Rückbeteiligung bleibt Geschäftsführer Ackermann mit zehn Prozent an Megapharm beteiligt. Die Kartellbehörden haben die Transaktion bereits genehmigt.