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Die Künzelsauer Schraubenhersteller Würth hat die Hetal-Gruppe aus Alpirsbach erworben. Hetal erwirtschaftete dieses Jahr mit 300 Mitarbeitern in den Geschäftsfeldern Möbelbeschläge und Beschläge für die Fahrzeugsitzindustrie einen Umsatz von rund 36 Millionen Euro. Die Kartellbehörden müssen dem Kauf noch zustimmen.(Sven Frost)Berater Hetal-Gruppe

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Der Stuttgarter Finanzinvestor Santo Holding Deutschland hat zehn Prozent der Anteile an der Bonner Immobiliengesellschaft IVG erworben. Der Börsenwert des Aktienpakets liegt bei rund 350 Millionen Euro. Verkäufer war das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim, das sich von etwa der Hälfte seiner Aktien trennte und von Santo als größter Einzelaktionär abgelöst wurde. Hinter Santo stehen die Brüder Andreas und Thomas Strüngmann, die unter anderem als Gründer und ehemalige Besitzer des Generikaherstellers Hexal bekannt sind.

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Der schwäbische Bauzulieferer Peri hat einen Kredit von 460 Millionen Euro aufgenommen. Bookrunner des syndizierten, revolvierenden Kredits waren Dresdner Kleinwort und die Bayern LB.Das Darlehen, das zur Refinanzierung des Unternehmens dient, war anfangs auf 375 Millionen festgesetzt, wurde aber aufgrund deutlicher Überzeichnung aufgestockt. Peri mit Sitz bei Ulm zählt zu den weltweit größten Herstellern und Anbietern von Schalungen und Gerüsten und erzielte im vergangenen Jahr mit 45 Auslandsgesellschaften einen Umsatz von 920 Millionen Euro.

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Der Metallkomponentenhersteller Kendrion hat die süddeutsche Linnig-Gruppe übernommen. Die Transaktion wurde von mehreren niederländischen Banken unter der Führung von Fortis finanziert. Linnig stellt elektromagnetische Kupplungssysteme für die Motorkühlung sowie Klimaanlagen her und beliefert die Automobilbranche.Das Unternehmen mit Standorten in China, Brasilien, USA und Mexiko beschäftigt weltweit rund 200 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von 42 Millionen Euro.

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Der Landessportbund Niedersachsen plant den Neubau eines Sportinternats am Olympiastützpunkt Hannover (OSP). Für rund neun Millionen soll die bestehende Sport-Eliteschule zum Schuljahr 2010/2011 von 72 auf 150 Plätze erweitert werden.Mit weiteren drei Millionen Euro ist der Bau einer Turnhalle geplant. Neben Talenten der zwölf am OSP geförderten Schwerpunktsportarten könnten erstmals auch Fußballer das Internat besuchen: Bundesligist Hannover 96 hat Interesse angemeldet. Über die Finanzierung muss der Landessporttag noch entscheiden.

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Der Salzburger Kranhersteller Palfinger hat die Bremer MBB Liftsystems AG erworben. Verkäufer waren der Frankfurter Investor Finatem sowie Ixen, eine Beteiligungsholding der französischen Ixis-Gruppe. MBB stellt Ladebordwände her und erwartet mit 260 Mitarbeitern für 2007 einen Umsatz von 65 Millionen Euro. (René Bender)

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Die WestLB und die BayernLB haben für den Internet-Anbieter United Internet ein Darlehen arrangiert.Der Kredit beläuft sich auf 500 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln beabsichtigt United Internet, neben Betriebsmitteln auch künftige Akquisitionen zu finanzieren. Bereits im vergangenen Jahr hatten die WestLB und die BayernLB dem Internetunternehmen einen Kredit über 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) will für knapp eine halbe Milliarde Euro den börsennotierten Immobilienfinanzierer Deutsche Hypothekenbank übernehmen. Die NordLB bietet 36,09 Euro pro Aktie, das entspricht insgesamt 485 Millionen Euro. Der Vorstand der Deutschen Hypo signalisierte bereits, dass er die Transaktion befürwortet. Allerdings stehen die kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen noch aus. Die BHF-Bank, M.M. Warburg und Privatinvestor Peter Döhle Schifffahrts-KG halten jeweils rund 25 Prozent an dem Übernahmekandidaten.

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Die Kaffee Partner Gruppe aus Wallenhorst bei Osnabrück hat ihr Geschäft mit Heißgetränken ausgebaut: Zum November übernahm das zur Beteiligungsgesellschaft Odewald gehörende Unternehmen die Papenburger i-Punkt GmbH.Verkäufer war i-Punkt-Geschäftsführer Wilhelm Schulte, der in den Aufsichtsrat von Kaffee Partner wechselte und fortan mit zehn Prozent an dem Unternehmen beteiligt ist. Das Transaktionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Kaffee Partner erwirtschaftete 2004 mit 230 Mitarbeitern einen Umsatz von 42 Millionen Euro. Durch die Übernahme soll der Umsatz auf mehr als 60 Millionen Euro wachsen.

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Der Bambusproduzent Asian Bamboo ist als zweites chinesisches Unternehmen im Prime Standard der Frankfurter Börse gestartet. Das viel beachtete China-Debüt im deutschen Premium-Segment hatte im Sommer der Verbrennungsanlagenherteller Zhong de Waste gefeiert.Asian Bamboos Emissionsvolumen lag bei rund 95 Millionen Euro, als Konsortialbanken begleiteten Sal. Oppenheim sowie Boci Asia den IPO. Asian Bamboo bewirtschaftet in China mit 300 Mitarbeitern 13 Bambus-Plantagen mit einer Gesamtfläche von 14.600 Hektar. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr 2007 bei rund 5,4 Millionen Euro.

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Der österreichische Immobilieninvestor CA Immo hat Teile des Berliner Spreebogen-Areals erworben. Der Gebäudekomplex hat eine Gesamtmietfläche von 35.000 Quadratmetern und ist fast vollständig an das Verwaltungsgericht Berlin, das Amtsgericht Tiergarten und die Generalstaatsanwaltschaft vermietet. Verkäufer ist die Spreebogen Grundbesitz GmbH, ein Unternehmen der Freiberger Holding. Presseberichten zufolge liegt der Kaufpreis bei 100 Millionen Euro.