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Der Verteidigungs- und Flugbaukonzern EADS hat im Juli beschlossen, seine Managementstrukturen zu vereinfachen. Kernregelung: Der Deutsche Rüdiger Grube übernimmt die Position des alleinigen Vorsitzenden des Board of Directors, der Franzose Louis Gallois die Position des alleinigen Chief Executive Officer (CEO) von EADS.

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Die Schweizer Agentur Infront Sports & Media hat die DSM Sportwerbung übernommen. Verkäufer war die Beteiligungsgesellschaft Dacapo, die zur Finanzinvestorengruppe Corporate Value Associates Group (CVA) gehört.Der Kaufpreis wird in Branchenkreisen auf über 10 Millionen Euro geschätzt. Die DSM besitzt derzeit die Rechte an der Vermarktung von vier Clubs der Fußball-Bundesliga: Werder Bremen, FC Schalke 04, VfL Bochum und Hansa Rostock.

  Juve Plus E.on kauft OGK-4

E.on kauft den russischen Stromerzeuger OGK-4. Mit seinem Angebot von umgerechnet 4,1 Milliarden Euro für rund 70 Prozent der Anteile setzte sich der Düsseldorfer Energiekonzern im Rahmen eines Bieterverfahrens durch. Laut Medienberichten soll auch das finnische Energieunternehmen Fortum für OGK-4 mitgeboten haben.

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Die britische Kauri Investments hat gemeinsam mit Capmark EI Luxembourg für 37 Millionen Euro ein Büro- und Einzelhandelsimmobilienportfolio erworben. Standorte der Objekte sind unter anderem Frankfurt, Hofheim und Solingen. Verkäufer waren zwei Privatinvestoren aus dem Frankfurter Raum. Finanziert wurde die Transaktion durch die Capmark Bank Europe mit Sitz in Dublin.

  Juve Plus IKB-Krise

Die staatliche KfW-Bank plant den Verkauf der 38-prozentigen Bundesbeteiligung an der krisengeschüttelten IKB-Bank. Mit der Abgabe des Anteils wird laut Presseberichten eine der Bedingungen erfüllt, zu denen ein von der KfW geführtes Konsortium vor einigen Wochen bereit war, sich an der Rettung der Bank zu beteiligen.Das Konsortium unter Beteiligung der Verbände privater Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken hatte zugesichert, maximal einen IKB-Verlust in Höhe von 3,5 Milliarden Euro zu übernehmen. Den Großteil davon trägt die KfW.

  Juve Plus Bahn trennt sich von Aurelis

Die Deutsche Bahn (DB) verkauft ihre Immobilientochter Aurelis für 1,64 Milliarden Euro an ein Konsortium aus dem Baukonzern Hochtief und dem Finanzinvestor Redwood Grove. An dem Erwerb beteiligen sich beide Unternehmen je zur Hälfte. Die Aufsichtsräte von Hochtief und der Bahn haben die Transaktion bereits gebilligt, Kartellamt und Bundesverkehrsministerium müssen noch zustimmen.

  Juve Plus Notverkauf der SachsenLB

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) übernimmt die SachsenLB. Die in Schieflage geratene ostdeutsche Landesbank erhält von der LBBW zunächst 250 Millionen Euro aus Eigenkapital als Soforthilfe.Der endgültige Kaufpreis soll dann zum Stichtag 31. Dezember festgelegt werden, wobei laut Presseberichten ein Mindestkaufpreis von 300 Millionen Euro vereinbart worden sein soll. Die sächsischen Kommunen und das Land Sachsen tauschen über die Sachsen-Finanzgruppe ihre Beteiligungen an der SachsenLB in Anteile an der LBBW.

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Der britische Investor Barclays Private Equity hat den Beleuchtungstechnikspezialisten Siteco übernommen. Verkäufer des Unternehmens mit Sitz im bayrischen Traunreut war die Beteiligungsgesellschaft JP Morgan Partners, abgewickelt wurde die Transaktion über die CCMP Capital Advisors, die sich um die Anleageverwaltung von JP Morgan Partners kümmert.

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Die BMW-Tochtergesellschaft BMW Leasing hat Autoleasingforderungen im Volumen von 800 Millionen Euro verbrieft. Als Arrangeur begleitete die West LB die Transaktion, die europaweit die erste öffentliche Verbriefung des Münchner Motorbauers war.

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Die britische Investmentbank Evans Randall hat von der London & Regional-Gruppe das Telekom Center (TCM) in München erworben.Der Preis für das auch als Ten Towers bekannte Objekt lag bei 259 Millionen Euro. London & Regional hatte für die Immobilien im Februar 2006 an Real I.S. und KGAL gut 200 Millionen Euro bezahlt. Für Evans Randall finanziert die Bank of Scotland.

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Der italienische Glas- und Isolatorenhersteller Seves hat die Wiener PPC Insulators von der Private-Equity-Gesellschaft Riverside Company übernommen. PPC Insulators stellt Hochspannungsisolatoren her und erzielte mit weltweit 1.400 Mitarbeitern in 2006 einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Riverside hatte im September 2001 die Ceram-Gruppe übernommen, sie anschließend in PPC Insulators umbenannt und konsolidiert.