Deals

  Juve Plus Schluss nach neun Jahren

Der Stuttgarter Automobilhersteller DaimlerChrysler hat seine US-Tochtergesellschaft Chrysler für 5,5 Milliarden Euro verkauft. Der US-Investor Cerberus setzte sich in einem Bieterverfahren durch und erwarb 80,1 Prozent an dem defizitären Unternehmen. 19,9 Prozent verbleiben noch bei dem Stuttgarter Autokonzern, der sich künftig Daimler AG nennen will.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Merck trennt sich von Generika-Sparte

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck hat seine Generika-Sparte für 4,9 Milliarden Euro an das US-Pharmaunternehmen Mylan Laboratories verkauft. Der Erwerb erfolgte nach einem Bieterverfahren, an dem zuletzt auch noch der israelische Generika-Konzern Teva beteiligt war. Mylan wird durch die Übernahme hinter Teva und der Schweizer Novartis-Tochter Sandoz zum weltweit drittgrößten Branchenvertreter.

  Juve Plus Harman International geht an KKR/Goldman

Die Private-Equity-Firma Kohlberg Kravis & Co. und die Investmentbank Goldman Sachs haben den US-Elektronikkonzern Harman International übernommen. Für die Mehrheit der Anteilsscheine zahlen die beiden neuen Eigentümer nach Medienberichten 5,9 Milliarden Euro. Die Käufer boten den bisherigen Anlegern an, ihren Anteil auszuzahlen oder die Aktien gegen Papiere des neuen Unternehmens einzutauschen.

  Juve Plus Degi veräußert Milliarden-Portfolio

Die Dresdner-Bank-Tochter Degi hat Immobilien im Wert von insgesamt 2,9 Milliarden Euro verkauft.Ein Portfolio mit 37 Objekten ging an den von Goldman Sachs verwalteten Whitehall Funds. Das Transaktionsvolumen lag bei 2,45 Milliarden Euro und damit nach Verkäuferinformationen über dem aktuellen Verkehrswert. Die Objekte gehörten bislang dem Grundwert-Fonds der Degi. Das Kartellamt muss dem Kauf noch zustimmen.

  Juve Plus Veolia kauft Entsorger Sulo

Der französische Konzern Veolia Environnement hat den zweitgrößten deutschen Entsorgungsdienstleister Sulo für 1,45 Milliarden Euro erworben.Verkäufer waren die beiden Private-Equity-Investoren Apax und Blackstone. Diese hatten Sulo Ende 2004 übernommen. Veolia setzte sich in einem Bieterverfahren gegen die Berliner Alba-Gruppe durch, die von Goldman Sachs Capital Partners begleitet wurde.

  Juve Plus Versatel-IPO

Der Telekommunikationsanbieter Versatel ist am vergangenen Freitag ans Parkett der Frankfurter Börse gegangen. Mit einem Emissionsvolumen von 830 Millionen Euro war es in Deutschland der bislang größte Börsenstart des Jahres. 406 Millionen Euro des Erlöses fließen dem Düsseldorfer Unternehmen zu, der Rest geht an die Altgesellschafter um den britischen Investor Apax Partners, der mit knapp 35 Prozent beteiligt bleibt.

  Juve Plus

Sicher, es war der bislang größte Private-Equity-Deal des Jahres. Der britische Finanzinvestor Charterhouse Capital Partners übernahm den Essener Heizkostenabrechner Ista International GmbH von CVC Capital Partners für stattliche 2,4 Milliarden Euro. Aber das Jahr ist noch jung, in den kommenden Monaten stehen noch so einige Megadeals auf der Agenda. In Feierlaune dürften sich jedoch die deutschen Corporate-Anwälte von Allen & Overy befinden, für ihre Praxis war die Beratung von Charterhouse die größte in ihrer Geschichte.

  Juve Plus

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat den finanziell angeschlagenen Konkurrenten LTU erworben. Die Berliner zahlten 140 Millionen Euro und übernahmen zudem Schulden in Höhe von knapp 200 Millionen Euro. Verkäufer waren die Intro Verwaltungs GmbH des Nürnberger Unternehmers Hans Rudolf Wöhrl sowie die MIC Marbach Beteiligung und Consulting GmbH des LTU-Geschäftsführers Jürgen Marbach.

  Juve Plus

Im Rahmen ihrer Konzentration auf den deutschen Markt trennt sich die Commerzbank zum Sommer 2007 von ihrer Londoner Tochter Jupiter Asset Management. Erwerber sind das bisherige Management und das US-Private-Equity-Haus TA Associates.Als Kaufpreis wurde umgerechnet etwa eine Milliarde Euro vereinbart. Bevor man sich am Ende für die jetzige MBO-Lösung entschied, hatte es auch Gespräche mit anderen Investoren gegeben, darunter Blackstone, sowie Überlegungen zu einem eventuellen Börsengang.

  Juve Plus

Der US-Automobilzulieferer Visteon hat seinen Chassis-Geschäftsbereich in Europa und Brasilien veräußert. Erwerber sind Special Situations Venture Partners II L.P. sowie weitere von der Münchner Investmentgesellschaft Orlando beratene Fonds. Verkauft wurden im wesentlichen Produktionsanlagen in Deutschland (insbesondere die Werke in Düren und Wülfrath), Polen und Brasilien. Die veräußerten Werke beschäftigen insgesamt 2400 Mitarbeiter.