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Die Marenave Schiffahrts AG ist an der Hamburger Börse gestartet. Das Emissionsvolumen lag bei knapp über 150 Millionen Euro. Dem Börsengang war eine ausschließlich von institutionellen Investoren gezeichnete Kapitalerhöhung in Höhe von 150 Millionen Euro vorausgegangen. Marenave ist die erste börsennotierte Schiffsbeteiligungs-AG in Deutschland, die speziell von der HSH Nordbank AG und dem Emissionshaus König & Cie. entwickelt wurde, um institutionelle Investoren für den Schiffsmarkt zu gewinnen.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das Investmenthaus IVG Immobilien AG hat seine Beteiligung an der Oppenheim Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft mbH (OIK) von 50,1 auf 94 Prozent erhöht.

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Die AKK gGmbH, eine Tochter des Universitätsklinikums Hamburg, hat das Altonaer Kinderkrankenhaus gekauft. Das Unternehmen machte von einer vor drei Jahren im Betriebsführungsvertrag vereinbarten Erwerbsoption Gebrauch. Das Bundeskartellamt genehmigte die Transaktion aber nur unter einer Auflage: Die Stadt Hamburg musste im Gegenzug ihre über LBK Immobilien gehaltene 50-prozentige Beteiligung an der BAKB veräußern. Diese gemeinsame Gesellschaft für das Krankenhaus Bergedorf und das Evangelische Krankenhaus Bethesda ging nun an die Bethesda-Stiftung, die damit alleinige Anteilseignerin wurde.

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Die Deutsche Beteiligungs AG hat zusammen mit den bisherigen geschäftsführenden Gesellschaftern die Heim & Haus Holding GmbH übernommen. Das Familienunternehmen produziert und vertreibt Sonnenschutz- sowie Bauelemente für Ein- und Zweifamilienhäuser. Mit 300 Mitarbeitern und rund 600 selbstständigen Handelsvertretern und Monteuren erwirtschaftete Heim & Haus 2005 einen Jahresumsatz von 91 Millionen. Finanzierende Bank war die IKB.

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EADS hat seine Digitalfunkgeräte-Sparte System Integration Centers (SIC) an die kanadische Lagassé Gruppe verkauft. Die Arbeitsplätze der rund 60 Mitarbeiter sollen laut Unternehmensaussagen gesichert sein. Parallel zu dem als Asset Deal strukturierten Verkauf haben EADS und Lagassé auch einen langfristigen Liefervertrag abgeschlossen. In dem Berliner Zentrum werden so genannte Public-Mobile-Radio-Geräte gefertigt, zu denen unter anderem auch die Engeräte für den digitalen Polizeifunk (BOSNet) oder spezielle Systeme für den Schienenverkehr gehören.

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Die Karlsruher Anbieter für Outsourcing-Lösungen Asknet ist an den Frankfurter Entry Standard gegangen. Das Unternehmen platzierte rund 2,4 Millionen Aktien und erzielte einen Emissionserlös von 21,6 Millionen Euro. Als Lead Manager begleitete die Münchner Viscardi Securities Wertpapierhandelsbank GmbH den IPO. Asknet hatte im Jahr 2005 mit 117 Beschäftigten einen Umsatz von 35 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Die Essener Trimet Aluminium AG hat die Aluminiumhütte und das Anodenwerk von der Hamburger Aluminium-Werk GmbH (HAW) und deren Gesellschaftern Alcoa Inc., Norsk Hydro sowie AMAG erworben. Der Kaufvertrag wird rückwirkend zum Dezember 2006 wirksam. Das Werk war Ende 2005 stillgelegt worden. Zudem haben sich die HAW und die Hamburg Port Authority (HPA) vertraglich über die vorzeitige Aufhebung des Mietvertrages zwischen der HPA und der HAW sowie auch über die Beseitigung von Altlasten auf dem Betriebsgelände der HAW geeinigt.

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Constantia Flexibles hat die Mehrheit an den Verpackungsaktivitäten der Hueck Folien übernommen. Die in Familienbesitz befindliche Hueck ist Hersteller von flexiblen Verpackungen für Pharma und Lebensmittel mit Sitz in Weiden. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr an den vier Standorten in Deutschland, Belgien und den USA mit 840 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 160 Millionen Euro. Der Wettbewerber Constantia Flexibles, eine Tochter der Constantia Packaging AG, wird ihren Umsatz im kommenden Geschäftsjahr auf über 900 Millionen Euro ausbauen. Der bisherige Hueck-Geschäftsführer Konstantin Thomas wird zum Januar in den Beirat der Constantia in Wien wechseln.

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Das Private-Equity-Haus Triton Fund II hat die Mehrheit am Mindener Fertighaushersteller Kampa AG erworben. Über die mittelbare Tochter Blitz F05-417 einigte sich Triton mit Mehrheitsaktionär Wilfried Kampa auf die Übertragung von gut 55 Prozent der Anteile. Mittels eines öffentlichen Übernahmeangebotes will Triton auch die restlichen Anteile von den anderen Aktionären kaufen. Auf Basis des Angebotspreises wird der Wert des Unternehmens auf 70 Millionen Euro beziffert. In der Transaktionskasse von Triton befinden sich derzeit mehr als eine Milliarde Euro.

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Der niederländische Beteiligungsfonds Egeria hat die Sparte Textile Processing Chemicals (TPC) von Lanxess erworben. Der Kaufpreis beträgt rund 54 Millionen Euro. Betroffen sind die Standorte in Deutschland, den Niederlanden, Lateinamerika und Asien. Die übrigen Standorte liegen in Nordamerika. Für sie will Lanxess nach eigener Aussage andere Optionen prüfen. TPC umfasst das Geschäft mit Chemikalien für Textilverarbeitung und erwirtschaftete mit 330 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von etwa 130 Millionen Euro. Die 1997 gegründete Egeria wurde mit dieser Transaktion erstmals auf dem deutschen Markt aktiv.

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Der finnische Papierkonzern Myllykoski investiert im niederbayerischen Plattling rund 482 Millionen Euro in den Bau einer neuen Papierfabrik mit 130 Arbeitsplätzen. Anfang 2008 soll mit der Produktion begonnen werden. Gleichzeitig wird das Unternehmen seinen bisherigen Standort in Dachau schließen. Bis zuletzt war auch der Standort Opatovice in Tschechien für die neue Fabrik im Gespräch. Dort sei jedoch das Genehmigungsverfahren zu aufwändig und langwierig gewesen, begründet das Unternehmen seine Entscheidung für den deutschen Standort. Myllykoski ist mit einem Jahresumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro und einer Jahresproduktion von 2,3 Millionen Tonnen einer der größten Papierhersteller weltweit.