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Das italienische Immobilienunternehmen Pirelli & C. Real Estate hat die DGAG Deutsche Grundvermögen für einen vorläufigen Preis von 462 Millionen Euro übernommen. Verkäufer waren unmittelbar und mittelbar zum Großteil die HSH N Real Estate und die Hauptaktionäre der B&L Immobilien. Als Finanzberater der DGAG agierten die HSH N Real Estate und Merrill Lynch, Pirelli vertraute der Deutschen Bank. Pläne, das Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Kiel an die Börse zu bringen, sind damit vom Tisch. Pirelli will die Gesellschaft zu ihrer Geschäftsplattform in Deutschland weiterentwickeln. Die DGAG verfügte zuletzt über ein Immobilienvermögen von insgesamt 1,6 Milliarden Euro.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die KG Allgemeine Leasing GmbH (KGAL) hat die Diskont und Kredit AG und Disko Leasing GmbH (DISKO) und die ASL Auto Service-Leasing GmbH (ASL) an die GE Commercial Finance verkauft. GE Commercial Finance, die Sparte für gewerbliche Finanzierungslösungen im US-Mischkonzern General Electric übernahm damit ein Anlagevermögen von rund 2,9 Milliarden Euro. JP Morgan finanzierte die Transaktion.

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Die Kinowelt-Gesellschafter MK Medien Beteiligungs GmbH und Starhaus Produktionen GmbH haben den Frankfurter Zweitausendeins Verlag erworben.Der Verlag vertreibt Bücher, CDs, DVDs und Software über das Internet sowie in zwölf Läden. Zudem werden eigene Titel verlegt. Mit 150 Mitarbeitern setzte Zweitausendeins 2005 rund 40 Millionen Euro um.

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Die beiden Tabakkonzerne British American Tobacco (BAT) und Philip Morris haben Ende September einen Markentausch vereinbart. Philip Morris übernimmt demnach die Zigarettenmarke Muratti Ambassador in bestimmten Absatzmärkten sowie die Marken L&M und Chesterfield in Hongkong und Macao. Im Gegenzug erhält BAT die Marke Benson & Hedges in verschiedenen afrikanischen Staaten sowie eine Netto-Summe von 115 Millionen US-Dollar. Die Kartellbehörden müssen dem Markentausch noch zustimmen. Durch das so genannte 'Trademark Transfer Agreement' ordnen und konsolidieren beide Unternehmen ihre Markenportfolien.

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Die Bayer AG hat ihren 49,9 Prozent-Anteil am Jointventure GE Bayer Silicones sowie ihren 50 Prozent-Anteil am Jointventure GE Bayer Specialties an den Mehrheitsaktionär General Electric veräußert. Aus dem Verkauf erlöste Bayer 475 Millionen Euro. GE Bayer Silicones und GE Bayer Specialties sind Teil der Hochleistungswerkstoff-Sparte Advanced Materials von General Electric, den das Unternehmen zeitgleich an den Investor Apollo Management veräußerte.

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Die Abellio Bus GmbH hat die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen (VM) und die fünf mit ihr verbundenen Verkehrsunternehmen erworben. Dies sind die Firmen Bender, Hölzenbein, Kreutz, Medenbach und Schermuly, die die VM im Jahre 2003 gegründet hatten.Mehrheitsgesellschafter der Abellio Bus, einer Tochter der Abellio Gruppe, ist der britische Private-Equity-Fonds Star Capital. Die Abellio Gruppe beschäftigt 2000 Mitarbeiter und betreibt Bus- und Bahnverkehr in verschiedenen Bundesländern.

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Fünf deutsche Universitätskliniken haben die Comparatio Health GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft für Logistik und Einkauf gegründet. Gründer sind die Universitätskliniken Schleswig-Holstein, Magdeburg, Greifswald, Göttingen sowie die Medizinische Hochschule Hannover. Sie hatten schon vorher kooperiert. Das jährliche Beschaffungsvolumen der Gesellschaft liegt bei rund 240 Millionen Euro. Das Bundeskartellamt stimmte der Transaktion bereits zu.

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Das indische Automotive-Unternehmen Mahindra & Mahindra hat sich mit rund 70 Prozent am Aalener Schmiedeunternehmen Jeco Holding AG beteiligt. Verkäufer der Anteile sind der baden-württembergische Stahl- und Recycling-Spezialist Scholz AG und dessen Management, die dabei auch die drei Jeco-Tochterunternehmen in die Mahindra Automotive Steel einbrachten. Die Transaktion wurde über eine Einzweckgesellschaft auf Mauritius abgewickelt. An sie verkauften die Veräußerer sämtliche Anteile, um danach ein Drittel an der neuen Holding zurück zu kaufen. Jeco beliefert mit rund 850 Mitarbeitern die europäische Nutzfahrzeugindustrie mit gesenkgeschmiedeten Sicherheitsteilen und erzielte zuletzt einen Umsatz von 200 Millionen Euro.

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Der Private-Equity Gesellschaft Equita hat gemeinsam mit dem Management die Schweizer PMA-Gruppe von der Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG übernommen.Die Transaktion wurde über den Equita Fonds 3 vollzogen und der Investkredit Bank AG finanziert. Die PMA-Gruppe ist ein Hersteller von Kabelschutzsystemen und verfügt über ein Portfolio von über 6000 Produkten, die im Bahn-, Maschinen- und Schiffbau eingesetzt werden.

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Die CIT Group, ein Anbieter von Finanzierungslösungen, hat das britische und deutsche Vendore-Finance-Geschäft der Barclays Bank Plc übernommen. Rund 60 Prozent der gekauften Aktiva stammen aus Großbritannien, der Rest aus Deutschland. Die übernommenen Bereiche bieten in beiden Ländern Asset-Finance-Lösungen für Industrieanlagen-Kunden sowie Technologie-Hersteller und -Anbieter an. Das Bruttovermögen des Geschäfts lag zum Juni 2006 bei rund 2 Milliarden US-Dollar, das sind rund 12 Prozent des Bruttovermögens von Barclays Asset & Sales Finance. JP Morgan stand CIT als Finanzberater zur Seite.

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Der französische Investor Natexis Industries hat den Chemikalienhersteller Coventya erworben. Verkäufer war das Private-Equity-Haus Quadriga Capital, das sich 2001 im Zuge eines Management-Buy-Outs an Coventya beteiligt hatte.Der jetzige Verkauf war ein Secondary-Buy-Out, denn gemeinsam mit Natexis beteiligte sich erneut auch das Management an Coventya. Das Gütersloher Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Spezialchemiepräparaten für Verfahren der Galvano- und Oberflächenindustrie spezialisiert und beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. Finanzierende Bank der Transaktion ist die KBC in Paris.

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