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Der koreanische Investor SMI Hyundai hat sich in einem Bieterverfahren um die Erweiterung des Internationalen Kongresszentrums Bundeshaus Bonn (IKBB) durchgesetzt. Für das Bauprojekt, das 139 Millionen Euro kosten wird und bis Ende 2008 fertig gestellt sein soll, gründete SMI Hyundai die UNCC GmbH. Die Sparkasse KölnBonn finanziert die Transaktion auf dem Gelände, an dem auch der Bund noch beteiligt ist. Am ehemaligen Abgeordnetenhochhaus "Langer Eugen" entstehen neben dem Kongresszentrum auch ein Hotel sowie Geschäfte.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der britische Opportunity Fonds JER Real Estate Advisord hat von verschiedenen Verkäufern Wohnimmobilienportfolios und Einzelobjekte für rund 120 Millionen Euro erworben. Finanziert wurden die Käufe durch Lehman Brothers.

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Der US-Chemiekonzern Ashland hat das Wasserchemie-Geschäft der Degussa AG erworben. Der Kaufpreis lag nach Medienberichten bei rund 120 Millionen Euro. Die Wasserchemie-Sparte von Degussa erzielte im vergangenen Jahr mit über 500 Mitarbeitern einen weltweiten Umsatz von rund 200 Millionen Euro. Produktionsstandorte sind neben Deutschland auch China, Brasilien, Russland und die USA. Die börsennotierte Ashland produziert hauptsächlich Chemikalien und Öle. Die Transaktion, der die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, soll im Mai abgeschlossen werden.

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Der Leverkusener Bremsbelägehersteller TMD Friction hat zum April seinen IT-Bereich an die Siemens-Gesellschaft Services for Business IT Ruhr (SBI Ruhr) ausgelagert. SBI Ruhr betreut künftig die gesamte IT-Infrastruktur von TMD Friction. Dies umfasst unter anderem den Betrieb von Rechenzentren, Netzen und Endgeräten sowie die Betreuung der Produktionssteuerungs-IT. Bislang betreute die SBI Ruhr Muttergesellschaft Siemens Business Services (SBS) den Bereich. Die TMD Friction Gruppe erzielte zuletzt weltweit mit 4.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 650 Millionen Euro.

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Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen in Höhe von 232,5 Millionen Euro für eine Forschungsplattform zur Nanoelektronik in Dresden genehmigt. Bereits im Juni vergangenen Jahres hatte die Fraunhofer Gesellschaft das Nanoelektronikcentrum CNT als Public Privat Partnership mit den beiden Halbleiterherstellern Advanced Micro Devices (AMD) und Infineon gegründet. Sowohl Infineon als auch AMD verfügen bereits über Produktionsstätten in Dresden und werden einen erheblichen Eigenbeitrag zu dem insgesamt 700 Millionen Euro schweren Projekt leisten. Langfristig sollen 190 Forscher eingestellt und Dresden zur Nummer Drei unter den europäischen Spitzenforschungszentren im Bereich Nanoelektronik werden.

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Die Berliner Magix AG, Softwarehersteller und Anbieter von Online-Diensten, ist in den Prime Standard der Frankfurter Börse gestartet. Die Konsortialbanken unter Führung der Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) platzierten Aktien im Volumen in Höhe von 86,6 Millionen Euro. Knapp ein Viertel der Papiere stammen aus einer Kapitalerhöhung, drei Viertel der Aktien von Altaktionären. So gaben die 3i Gruppe und die tbg Technologie-Beteiligungsgesellschaft mbH, eine Tochtergesellschaft der KfW Bankengrupe, wesentliche Anteile ab. Management und Gründer der Magix-Gruppe halten gemeinsam weiterhin mehr als 50 Prozent des Eigenkapitals. Den Emissionserlös in Höhe von 22,1 Millionen Euro will Magix in den Ausbau seiner Marktstellung bei Online-Dienste und digitalen Inhalten investieren. Das Unternehmen beschäftigt knapp 250 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 27,5 Millionen Euro.

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Keynote Systems Inc., ein US-börsennotierter Anbieter von Lösungen für Onlinebusiness und Kommunikationstechnologie, hat den fränkischen Dienstleister Sigos Systemintegration übernommen. Der Kaufpreis beläuft sich auf 25 Millionen Euro. Zusätzlich will Keynote bis zu 8 Millionen Euro zahlen, wenn im laufenden Geschäftsjahr bestimmte Umsatz- und Rentabilitätsziele erreicht werden. Sigos hat sich auf Test- und Überwachungssysteme für Mobilfunkbetreiber spezialisiert. Das Unternehmen beliefert unter anderem Vodafone, T-Mobile, Telefonica und Orange.

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Der Windanlagenhersteller Repower Systems AG hat eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht durchgeführt und einen Emissionserlös von rund 82 Millionen Euro erzielt. Sämtliche Bezugsrechte wurden ausgeübt, der französische Investor Areva erhöhte seinen Anteil an Repower auf über 25 Prozent. Die Federführung bei den Emissionsbanken lag bei der Dresdner Kleinwort Wasserstein.

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Die Commerzbank hat Hybridkapital im Wert von 2,2 Milliarden Euro begeben. Die beiden nachrangigen Anleihen bestehen aus einer in Euro lautenden Tranche im Volumen von einer Milliarde Euro sowie einer Tranche über 800 Millionen britische Pfund und werden dem konsolidierten Kernkapital der Bank zugerechnet. Die Emission dient zur Finanzierung der Eurohypo-Übernahme. Ausgegeben wurden die Trust Preferred Securities über Zweckgesellschaften in Delaware. Ein Konsortium aus Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und Morgan Stanley platzierte sie bei institutionellen Investoren.

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Der italienische Verpackungsmaschinenhersteller Coesia hat von der US-Maschinenbaugruppe Robbins & Myers für 25,75 Millionen Euro die Geschäftssparten Hapa AG und Laetus GmbH gekauft. Die Schweizer Hapa stellt Drucktechnik, die deutsche Laetus Sicherheitstechnik für die Pharmaindustrie her. Robbins & Myers hatte 2001 die Pharmaverpackungsgruppe Romaco erworben, zu der beide Geschäftsbereiche gehören. Die übrigen Romaco-Firmen bleiben weiter im Besitz der US-Gruppe. Die Transaktion wurde über elf Länder als gemischter Share und Asset Deal abgeschlossen.

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Die LEI Anterra Germany Holding hat ein Pflichtangebot an die Aktionäre der Anterra Vermögensverwaltungs AG abgegeben und ihre Beteiligung nach eigenen Angaben auf über 90 Prozent erhöht. Die Commerzbank wickelte die Transaktion für LEI Anterra ab, Finanzberatung leistete Herax & Partners. Erst im Dezember 2005 hatte die LEI Anterra, die zur Cerberus-Gruppe gehört, eine Mehrheitsbeteiligung von 75,66 Prozent an der Anterra Vermögensverwaltung übernommen. Anterra verwaltet Immobilienvermögen mit einer Jahresmiete von 160 Millionen Euro und einem Bestand von 11.000 Mieteinheiten in 190 Objekten.