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SITQ, eine Tochter des kanadischen Pensionsfonds Caisse de dépôt et placement du Québec, hat ein aus vier Gewerbeimmobilien bestehendes Portfolio des offenen Immobilienfonds Grundbesitz Invest erworben. Geführt wird der Fonds von der DB Real Estate. Das Transaktionsvolumen lag bei mehr als 500 Millionen Euro.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die österreichische Immofinanz Immobilien Anlagen AG hat von der Frankonia Eurobau Max-Viertel das Projekt "Lenbach Gärten" in München erworben. Der Kaufpreis soll bei mehr als 200 Millionen Euro liegen. Der Komplex, der die bislang größte Einzelinvestition der Immofinanz in Deutschland darstellt, umfasst Bürogebäude und ein Luxushotel.

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Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV AG hat 34 Prozent der Anteile am türkischen Treibstoff- und Gas-Versorger Petrol Ofisi übernommen. Der Kaufvertrag wurde mit dem bisherigen Haupteigentümer Dogan Sirketler Grubu Holding unterzeichnet, einem Mischkonzern, zu dessen Portfolio auch das Öl- und Gasgeschäft gehört. Der Kaufpreis beträgt rund eine Milliarde US-Dollar.

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Die Dresdner Factoring AG ist seit Ende April am geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Der Emissionspreis betrug 11,61 Euro. Das Emissionsvolumen belief sich somit 18,24 Millionen Euro. Das Angebot von insgesamt bis zu 1.586.053 Aktien umfasste ein öffentliches Angebot mit Börsenzulassung in Deutschland sowie eine Privatplatzierung in anderen europäischen Jurisdiktionen. Als Globaler Koordinator und Sole Bookrunner agierte die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG. Der überwiegende Teil der angebotenen Aktien stammte aus einer Kapitalerhöhung der Gesellschaft. Rund 20 Prozent der angebotenen Aktien kamen aus dem Besitz der Altaktionäre Oklahoma Vermögensverwaltungs GmbH und Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt und Hessen-Thüringen.

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Die Beteiligungsgesellschaft des ehemaligen Bäckerei-Unternehmers Heiner Kamps, Kamps Food Retail Investment S.A. mit Sitz in Luxemburg, hat 19,5 Prozent des Stammkapitals an der Nordsee GmbH erworben. Verkäufer der Anteile ist die japanische Bankengruppe Nomura. Wenn die Transaktion vom Bundeskartellamt genehmigt ist, hält KFRI nahezu 100 Prozent der Anteile an Nordsee. Mit den Gesellschaftsanteilen gehen auch Gesellschafterdarlehen von Nomura auf KFRI über. Gleichzeitig beteiligt sich der britische Finanzinvestor ACP Capital Ltd. mit 12,5 Prozent an der KFRI, so dass Nordsee faktisch einen neuen Investor bekommen wird.

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Die Zumtobel AG ist im Mai an die Wiener Börse gegangen. Mit einem Emissionsvolumen von rund 525 Millionen Euro (exklusive einer Mehrzuteilungsoption mit einem Volumen von weiteren rund 79 Millionen Euro) war die Transaktion der größte jemals in Österreich durchgeführte Börsengang eines privaten Industrieunternehmens. Die Zumtobel Aktien wurden in Österreich öffentlich angeboten sowie weltweit bei institutionellen Anlegern platziert. Zusätzlich wurden die Aktien den Mitarbeitern der Zumtobel Gruppe in Deutschland, Frankreich, Schweden, der Schweiz und Großbritanien angeboten. Im Zuge des Börsengangs verkaufte der Private-Equity-Investor Kohlberg Kravis Roberts & Co. den größten Teil seines Anteils an Zumtobel. Die Gründerfamilie Zumtobel reduzierte ihren Anteil am Unternehmen ebenfalls, bleibt aber weiterhin der größte Einzelaktionär. Durch eine Kapitalerhöhung floss der Zumtobel Gruppe zusätzliches Kapital zu.

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Der Londoner Finanzinvestor Kingsbridge Capital hat den Modelleisenbahnhersteller Märklin übernommen. Das Volumen der Transaktion liegt laut Presseberichten bei rund 30 Millionen Euro. Auch Goldman Sachs beteiligte sich an der Investition und kaufte Kredite von Märklin auf. Verkäufer des in die Krise geratenen schwäbischen Traditionsunternehmens sind insgesamt 22 Altgesellschafter der Eignerfamilien Friz und Safft. Zur Finanzierung der Transaktion war bis Redaktionsschluss nichts bekannt. Das bisherige Management soll Märklin weiterführen, einem neu geschaffenen Beirat wird keiner der Altgesellschafter mehr angehören. Der Umsatz des vor 150 Jahren gegründeten Modellbahnbauers lag zuletzt bei rund 123 Millionen Euro, es stand ein Verlust von 6,8 Millionen Euro zu Buche, die Schulden sollen 50 Millionen Euro betragen. (Christoph Tillmanns)

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Die börsennotierte Tomoegawa Paper Co. Ltd. aus Tokio hat den Geschäftsbereich Light Management Film Business von AZ Electronic Materials, einem Unternehmen der Carlyle-Gruppe, gekauft. Die Übernahme wurde als Asset-Deal strukturiert. AZ Electronic Materials beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und erzielte 2005 einen Umsatz in Höhe von 400 Millionen Euro.

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Das Berliner Beteiligungsunternehmen Spütz AG hat die Kölner Hurricane Fernsehproduktion GmbH erworben. Veräußerer sind die Alba Participations BV und die Holdinggesellschaft Vertical Twister BV aus den Niederlanden. Dem Erwerb vorausgegangen war eine grenzüberschreitende Restrukturierung auf Verkäuferseite, bei der die Holdingstrukturen vereinfacht wurden. Spütz bezahlte die Hurricane-Übernahme mit neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Alba hält nun 13, Vertical Twister 7 Prozent an Spütz, auch das Hurricane-Management beteiligte sich an dem Berliner Unternehmen. Umgekehrt ist Spütz seit 2004 zu rund 21 Prozent an Vertical Twister beteiligt. Hurricane ist bekannt durch TV-Produktionen wie 'Genial daneben' und 'Schillerstraße'.

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Der niederländische Finanzinvestor Gilde Buy-out Fund hat die Mehrheit an der Walter Telemedien-Gruppe aus Ettlingen übernommen. Rückwirkend zum Jahresbeginn erwarb Gilde von der Beisheim Holding Schweiz AG 95 Prozent der Anteile an dem Telefondienstleister. Der Telemedien-Geschäftsführer Dr. Ralf Kogeler erhöhte seine Beteiligung von 5 auf 25 Prozent, weitere 5 Prozent sind für das Management reserviert. Barclays finanzierte die Transaktion im unteren dreistelligen Millionenbereich, die Mezzanine-Finanzierung kam von Indigo Capital. Zum Call-Center-Dienstleister Walter Telemedien gehören 12 Tochterunternehmen mit 36 Service-Zentren, die Gruppe ist an 15 Standorten, unter anderem auch in Österreich und der Schweiz präsent und setzte zuletzt mit 5.200 Mitarbeitern 140 Millionen Euro um. Die Kartellbehörden müssen dem Kauf noch zustimmen.

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Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels, die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie und die Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG) haben gemeinsam zum Inkrafttreten der neuen Verpackungsverordnung eine entsprechende Rücknahme- und Clearingplattform geschaffen. Seit Mai müssen Handler nun auch Einwegverpackungen von Getränken annehmen, die nicht bei ihnen erworben wurden. Das machte eine Verrechnung des Pfands zwischen Getränkeabfüllern und Handel (Clearing) nötig. Beim Start des neuen Systems waren rund 5.000 Artikel zum System angemeldet, die mit rund 10 Milliarden pfandpflichtigen Flaschen und Dosen ein Clearingvolumen von rund 2,5 Milliareden Euro darstellen.