Deals

  Juve Plus

Die Hanseatische Krankenkasse (HEK) hat ihren IT-Betrieb an die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) ausgelagert. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren und ein Auftragsvolumen von mehr als zehn Millionen Euro. Künftig übernimmt die DAK den Betrieb des Großrechners und der Server sowie DV-Arbeitsplatzinfrastruktur, Telefonie, Netzwerke und den Benutzerservice. Im Zuge der Transaktion wechselten 13 HEK-Mitarbeiter zur DAK.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus

AXA Private Equity hat von der Pfleiderer AG den Geschäftsbereich Pfleiderer Track Systems übernommen. Pfleiderer erwartet aus dem Geschäft einen Netto-Buchgewinn von rund 45 Millionen Euro. Die Dresdner Bank finanzierte die Transaktion.Pfleiderer Track Systems produziert Gleissschwellen und erzielte zuletzt mit 700 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Rumänien, Spanien und Ungarn einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich wurde im Zuge des Verkaufs in Rail.one GmbH umbenannt.

  Juve Plus

Im Zuge einer bilanziellen Restrukturierung haben die Investoren Deutsche Bank London und MHB-Bank/Lone Star eine Aktienmehrheit von 63,9 Prozent am Zubehörspezialisten Vivanco Gruppe AG gekauft. Dabei erwarben die Investoren von den bisherigen Hauptgläubigern sowie Mezzaninegläubigern in einem ersten Schritt anteilig Forderungen in Höhe von 112,4 Millionen Euro. Die bisher bestehenden Immobilienleasingverträge wurden aufgehoben.

  Juve Plus

Microsoft hat vom Private-Equity-Investor Granville Baird Capital Partners dessen Beteiligung an Apptimum erworben.Das 1998 als „Eisenworld“ gegründete und 2005 in Apptimum Inc. umbenannte Unternehmen mit Sitz in Florida entwickelt Migrations-Software, mit der Anwendungen von alten auf neue PCs übertragen werden können. Apptimum erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von fünf Millionen Euro.

  Juve Plus Zweite Landung geglückt

Air Berlin ist verspätet an der Frankfurter Börse gestartet. Vor zwei Wochen noch war die bislang zweitgrößte Neuemission des Jahres wegen schleppender Nachfrage in letzter Minute verschoben worden. Air Berlin senkte daraufhin die Preisspanne und brachte die Aktien vergangenen Donnerstag zu einem Ausgabepreis von 12 Euro je Papier an den Markt. Zuvor war ein Preis von 15,50 bis 17,50 anvisiert worden. Entsprechend sank das Emissionsvolumen von 870 Millionen Euro auf rund 510 Millionen Euro.

  Juve Plus Kabel BW jetzt schwedisch

Der schwedische Finanzinvestor EQT hat den Heidelberger Kabelnetzbetreiber Kabel Baden-Württemberg (Kabel BW) übernommen.Verkäufer waren die US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone als Hauptanteilseigner sowie der kanadische Investor CDPQ. Der Kaufpreis lag nach Angaben des 'Wall Street Journal' bei rund 1,3 Milliarden Euro, in Branchenkreisen dagegen hieß es, der Preis liege höher. Auch das Management von Kabel BW beteiligte sich an dem Kauf, dem die Kartellbehörden noch zustimmen müssen. Die Investmentbank Morgan Stanley und die Royal Bank of Scotland finanzierten die Transaktion durch Darlehen in Höhe von insgesamt 1,27 Milliarden Euro.

  Juve Plus

Der zweite Milliarden-Deal innerhalb weniger Wochen: Hengeler-Partner Maximilian Schiessl war im März ein sehr gefragter Mann. So weit, so unspektakulär. Überraschend war im Gefecht um Schering jedoch die Mandatsvergabe durch Bayer.Dass bei Mega-Deals in Deutschland immer wieder der Name Hengeler Mueller fällt, überrascht wohl selbst den unbedarftesten Kanzleimarkt-Beobachter nicht wirklich. Und doch dürfte selbst Dr. Maximilian Schiessl, Düsseldorfer Corporate-Partner bei Hengeler, auf extrem arbeitsreiche Wochen zurückblicken. Denn kaum wurde bekannt, dass Schiessl den Energieriesen E.on beim Endesa- Übernahmeversuch beriet, da tauchte sein Name schon beim nächsten Milliarden-Deal auf. Und wie im Fall E.on/ Endesa handelte es sich um eine Übernahmeschlacht: Der deutsche Pharmakonzern Schering wehrte sich gegen den feindlichen Übernahmeversuch von Merck und fand Hilfe beim Weißen Ritter Bayer. Dieser überbot das Merck-Angebot um gleich neun Euro je Aktie und kam zum Zug. Nach nur wenigen Tagen ohne Verschnaufpause war der 16,3 Milliarden Euro schwere Deal in trockenen Tüchern, kaum vier Wochen nach Bekanntwerden wurde geclosed.

  Juve Plus

Der Münchner Chiphersteller Infineon gliedert sein Speichergeschäft aus. Zum Mai wird das neue Unternehmen unter dem Namen Qimonda zunächst als 100-prozentige Infineon-Tochter tätig. Allerdings soll Qimonda im nächsten Schritt zügig an die Börse gebracht werden. Qimonda wird weltweit 12.000 Mitarbeiter beschäftigen, davon 4.700 in Deutschland, und einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro erzielen. Das Speichergeschäft machte bislang rund 40 Prozent der Infineon-Konzernumsätze aus. Infineon gliedert die Kernsparte aus, weil das Geschäft mit Speicherchips stark schwankt. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Gewinn vor Steuern und Zinsen rund 122 Millionen Euro. (René Bender)

  Juve Plus

Die australische Fondgesellschaft APN Funds Management hat für rund 110 Millionen Euro das Leipziger Löwen Center in Leipzig sowie das Centrum in Halle-Neustadt erworben. Verkäufer des Löwen Centers, das über ein Fläche von 42.000 qm verfügt, war der Kölner Fondsanbieter Dr. Ebertz & Partner. Die Hochtief Projektentwicklungsgesellschaft veräußerte das Centrum in Halle, das über 31.000 qm groß ist und dessen Hauptmieter Aldi, Real und Cinemaxx sind. Damit befinden sich nun neun der insgesamt 32 von APN gehaltenen Gewerbeimmobilien in Deutschland. (René Bender)

  Juve Plus

Der Electra Europe-Fonds hat im Rahmen eines MBO die LUK Fahrzeug Hydraulik von der fränkischen Schaeffler-Holding erworben. Der Bad Homburger Automobilzulieferer LUK mit einem Jahresumsatz von rund 260 Millionen Euro und insgesamt 1.200 Mitarbeitern firmiert künftig unter dem Namen Hyvatec. Die Umbenennung wurde notwendig, weil der Name LUK nicht Bestandteil der Übernahme war. Die HypoVereinsbank übernahm die Finanzierung der Transaktion.