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Das IT-Unternehmen Allgeier Holding AG hat im März die Münchner MGM Technology Partners GmbH übernommen. Mit 150 Mitarbeitern erzielte der IT-Servicedienstleister MGM Technology 2005 einen Umsatz von rund 14,5 Millionen Euro. Neben München hat das Unternehmen weitere Standorte in Hamburg, Grenoble und Prag. Der bisherige Geschäftsführer und Firmengründer Hamarz Mehmanesh behält seinen Posten und ist über eine Management-Beteiligungsgesellschaft weiter am Unternehmen beteiligt.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die "Neue" Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GeWoGe) eG in Pinneberg hat vom Kreis Pinneberg alle Geschäftsanteile an der kreiseigenen GeWoGe mbH gekauft. Insgesamt wurden 2.200 Wohnungen für rund 106 Millionen Euro verkauft. Ein Bankenkonsortium aus der Investitionsbank Schleswig-Holstein, der HSH Nordbank, Sparkasse Süd-Holstein sowie der VR-Bank Pinneberg finanzierte den Deal. Die Transaktion ist nach Angaben der Investitionsbank Schleswig-Holstein die erste in Deutschland, bei der ein kommunales Wohnungsunternehmen in ein neu gegründetes genossenschaftliches umgewandelt wurde. Denn die Käuferin ist eine Genossenschaft, die 2005 neu gegründet wurde, um die Privatisierung der kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft zu verhindern.

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Der Siemens-Bereich Electronic Assembly Systems (EA) hat von dem Ottobrunner Bondtechnik-Unternehmen F&K Delvotec GmbH den Die-Bonder-Bereich erworben. Die Abteilungen Forschung und Entwicklung, Service und Consulting sind künftig Teil des Siemens EA-Geschäftszweiges Optical Solutions. Das so genannte Die-Bonding bezeichnet in der Chip-Produktion Techniken, mit denen das Silizium-Nacktchip ('Die') automatisiert mit dem notwendigen Halbleitersubstrat verbunden wird. Siemens EA erweitert mit dem Zukauf die Chip-Bestückung und SMT-Fertigung für elektronische Modulproduktion unter anderem in der Auto- und Medizintechnik.

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Der US-Finanzinvestor Summit Partners hat von den Gesellschaftern die Radioplan GmbH aus Dresden übernommen. Radioplan ist ein weltweit agierender Hersteller von Software zur automatischen Optimierung von Funknetzen. Durch den Verkauf an Summit wird Radioplan zu einer Schwester der britischen Actix, einem der weltweit größten Anbieter für Systeme zur Optimierung von Funknetzen.

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Ernst & Young hat mit dem Hamburger Investor Müller-Spreer & Co. Spreedreieck KG einen Mietvertrag für das demnächst entstehende Bürogebäude am historischen „Spreedreieck“ in Berlin-Mitte abgeschlossen. Für zunächst zehn Jahre mietet Ernst & Young Raum für rund 400 Mitarbeiter, die bislang auf drei verschiedene Büros in Berlin verteilt sind. Damit wird das Wirtschaftsberatungsunternehmen anfänglich 60 bis 80 Prozent der geplanten Bürofläche als zentrale Hauptstadtrepräsentanz nutzen. Der Bau des knapp 50 Meter hohen Gebäudes soll noch in diesem Jahr beginnen und bereits Ende 2008 abgeschlossen sein. Das Großprojekt wird voraussichtlich 100 Millionen Euro kosten.

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Volkswagen und die Siemens haben die Volkswagen Bordnetze GmbH an ein Konsortium aus der japanischen Sumitomo Electric Industries und Sumitomo Wiring Systems verkauft. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Volkswagen und die Siemens VDO Automotive AG hatten die Volkswagen Bordnetze 1986 als Gemeinschaftsunternehmen gegründet und waren beide zu jeweils 50 Prozent an dem Autoelektronik-Zulieferer beteiligt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit rund 8.600 Mitarbeiter an 13 Standorten, davon 4 in Deutschland, und erzielte 2005 einen Umsatz von rund 440 Millionen Euro.

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Das US-Unternehmen DoubleClick, Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für Onlinewerbung, hat den deutschen Wettbewerber Falk eSolutions AG übernommen. Laut Medienberichten, die sich auf Unternehmenskreise beriefen, lag der Kaufpreis bei rund 32 Millionen Euro. DoubleClick erwarb damit hauptsächlich die Kundendatenbank des Wettbewerbers, die Falk-Produktangebote werden nach der Übernahme voraussichtlich auf DoubleClick-Lösungen umgestellt.

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Die AGV-Gruppe hat über ihre Tochter HSH N Nordic Finance das Areal Sonnengarten im Berliner Stadtteil Glienicke-Nordbahn übernommen. Verkäufer ist NCC, eine Tochter des skandinavischen Bau- und Immobilienkonzerns NCC AB Stockholm. Die Transaktion ist als Sale-and-lease-back-Agreement strukturiert, der Kaufpreis beläuft sich auf rund 55 Millionen Euro. Der Leasingvertrag läuft über 18 Jahre, NCC besitzt aber die Option, das gesamte Portfolio vorher zurückzukaufen. Das Areal Sonnengarten umfasst etwa 30.000 Quadratmeter Wohnfläche und 800 Quadratmeter Gewerbefläche.

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Die Deutsche Bank hat von der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank (DG Hyp) ein Immobilienkredit-Portfolio mit einem Volumen von rund 424 Millionen Euro erworben. Das Paket beinhaltet 425 Darlehen gewerblicher Immobilienfinanzierungen in Deutschland. In einem Bieterverfahren setzte sich die Deutsche Bank gegen die Credit Suisse, JP Morgan, Lehman Brothers sowie Merrill Lynch durch. (René Bender)

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Die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank hat im Wege einer True-Sale-Transaktion ein Portfolio mit mehr als 300 Kreditforderungen aus der Immobilienfinanzierung veräußert. Der Verkauf erfolgte in einem Bieterverfahren, das Volumen lag bei mehr als 250 Millionen Euro. Die Wüstenrot Pfandbriefbank war im Herbst 2005b aus der Verschmelzung der Wüstenrot Bank und der Wüstenrot Hypothekenbank entstanden. (Astrid Jatzkowski)

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Der Münchner Mischkonzern MAN hat sich von 65 Prozent seiner Anteile an der Tochter Roland Druckmaschinen AG getrennt. Käufer ist die Beteiligungsgesellschaft der Allianz-Gruppe, Allianz Capital Partners (ACP). Der Wert der Beteiligung liegt bei 556,4 Millionen Euro. MAN Roland soll in einem Gemeinschaftsunternehmen mit ACP aufgehen, an dem MAN weiter zu 35 Prozent beteiligt sein wird. Die Roland AG ist nach Heidelberger Druck der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt und erzielte im Geschäftsjahr 2005 mit knapp 8.800 Mitarbeitern an den Standorten Offenbach, Augsburg und Plauen einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Dabei erwirtschaftete das lange defizitäre Unternehmen ein operatives Ergebnis von 65 Millionen Euro. Der Wert der jetzigen Transaktion liegt bei rund 850 Millionen Euro. (René Bender)

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