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Die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH hat die Klinik Schillerhöhe in Gerlingen von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (ehemals VBL) übernommen. Die Schillerhöhe ist eine Akutklinik der Maximalversorgung mit 202 Planbetten und rund 400 Mitarbeitern. Bereits im Sommer 2005 hatte die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH die Geschäftsführung der Fachklinik über einen Managementvertrag übernommen, jetzt erfolgte die vollständige Klinikübernahme auf Grundlage eines Betriebspacht- und -übernahmevertrages. Die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH ist eine Tochter der Robert Bosch Stiftung GmbH.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Kölner Axa Investment Managers (IM) hat von der Hochtief Projektentwicklung GmbH das Münchner Büroprojekt „Laimer Würfel“ erworben. Die Essener Hochtief gab ein Investitionsvolumen von 66 Millionen Euro an. Das quaderförmige Gebäude mit einer Gesamtbruttogeschossfläche von etwa 21.000 Quadratmetern entsteht auf einem fast 5.400 Quadratmeter großen Grundstück im Münchner Stadtteil Laim. Dort soll nach der Fertigstellung im kommenden Jahr unter anderem die Deutschlandzentrale der DAB Bank mit 500 Mitarbeitern einziehen. Bereits im vergangenen Sommer unterschrieb die DAB einen Mietvertrag für 60 Prozent der Fläche über 10 Jahre.

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Der Hauptaktionär der Walter AG, die Sandvik Holding, kann die verbleibenden 3,56 Prozent an dem Unternehmen von den Minderheitsaktionären übernehmen. Das Handelsregister Tübingen hat den Hauptversammlungsbeschluss von Sommer 2005 eingetragen, mit dem die Minderheitsaktionäre im Rahmen eine Squeeze-out ausgeschlossen werden sollten. Die Barabfindung beläuft sich auf 75,50 Euro pro Aktie. Die Börsennotierung der Walter AG wird eingestellt.

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Die Universal Music Deutschland und der Mobilfunkdienstleister Net Mobile AG haben eine weitreichende Kooperation vereinbart. In Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten die Unternehmen künftig gemeinsam mobile Mehrwertdienste an. In einem ersten Schritt beteiligte sich Universal Music mit 5,4 Prozent an Net Mobile. Die weitere Kooperation umfasst die Zusammenarbeit bei Rechnungsstellung, Entwicklung und Hosting von Produkten. Zudem sollen die Musik- und Spiele-Angebote gemeinsam vermarktet werden. Net Mobile bietet mobile Entertainmentdienste an und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 33 Millionen Euro.

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Der internationale Ableger der österreichischen Raiffeisenbank-Gruppe, die Raiffeisen International AG, hat mit zwei Firmenkäufen einen großen Wachstumsschritt in der Ukraine getan. Für rund 1 Milliarde US-Dollar erwarb sie von den Mehrheitsaktionären 93,5 Prozent der Bank Aval, der zweitgrößten Bank der Ukraine. Das ist das zweithöchste bekannt gewordene Transaktionsvolumen im Bankenbereich, das jemals in der Ukraine erreicht wurde. Außerdem übernahm die Raiffeisen International für einen nicht genannten Kaufpreis das Ukrainian Processing Center (UPC), das Zahlungstransaktionen abwickelt.

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Die Bavaria Industriekapital AG hat als erstes Unternehmen in diesem Jahr den IPO im Entry Standard der Deutschen Börse vollzogen. Das Emissionsvolumen betrug rund 15 Millionen Euro. Bavaria Industriekapital erwirbt europaweit Beteiligungen an Unternehmen aus der industriellen Fertigung oder dem Dienstleistungsbereich mit einem Mindestumsatz von 20 Millionen Euro. Das Unternehmensportfolio besteht aus zehn Gesellschaften, die Gruppe beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter. Den Entry Standard gibt es seit Oktober 2005. Der Teilbereich des Freiverkehrs ist von den Transparenzanforderungen und Anlegerschutzbestimmungen des Geregelten Marktes ausgenommen und soll kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtern. Derzeit sind 26 Unternehmen in dem Segment gelistet.

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Das Düsseldorfer Private-Equity-Unternehmen Ventizz Capital Partners hat die Medos Medizintechnik AG übernommen. Veräußerer waren die Finanzinvestoren S-UBG AG, die WGZ Initiativkapital GmbH sowie drei Familiengesellschafter. Medos Medizintechnik ist Anbieter von Herz- und Kreislaufunterstützungssystemen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2004 mit etwa 185 Mitarbeitern einen Umsatz von 21 Millionen Euro. Der Kaufpreis lag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich und wurde aus einem 50-Millionen-Fonds finanziert.

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Der US-Finanzinvestor Cerberus hat über seine deutsche Finanzierungsplattform Handel und Kredit Bankhaus GmbH & Co. KG den Kölner Außenwerber Ströer mit einem syndizierten Kredit über 515 Millionen Euro refinanziert. Das Finanzierungspaket besteht neben langfristigen Darlehen aus Betriebsmittellinien, die durch die Sparkasse KölnBonn und die Kreissparkasse Köln zur Verfügung gestellt werden. Ströer hatte mit der Deutsche Städte Medien GmbH (DSM) und der Deutschen Eisenbahn Reklame GmbH (DERG) in den vergangenen Jahren große Wettbewerber übernommen.

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Der Wasserverband Lausitz hat seine Wasserver- und Abwasserentsorgung für die nächsten zwanzig Jahre vergeben. Den Zuschlag erhielt die Remondis aqua GmbH. Das Transaktionsvolumen liegt bei rund 150 Millionen Euro. Die europaweite Ausschreibung begann 2003 und endete im Januar dieses Jahres mit dem Zuschlag an Remondis. Die nicht zum Zuge gekommene Veolia Wasser GmbH hatte zuvor vergeblich ein Nachprüfungsverfahren über zwei Instanzen angestrengt.

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Das japanische Chemieunternehmen Daicel Chemicals Industries Ltd. hat von seinem Jointventure-Partner Ticona GmbH den Geschäftsbereich COC (Cyclo-Olefin-Copolymer) mit dem Markennamen Topas erworben. Neben Daicel agierte zudem die Polyplastics Co. Ltd. als Käufer, Polyplastics ist wiederum ein Jointventure von Daicel und Ticona zum Vertrieb der Topas-Produkte in Asien. Ticona ist eine Tochter der Celanese AG. Der COC-Bereich bei Ticona umfasst rund 100 Mitarbeiter an Standorten in Oberhausen, Frankfurt und den USA. Die neue Jointventure-Gesellschaft tritt am Markt als Topas Advanced Polymers GmbH auf und hat ihren Sitz in Deutschland. Daicel hält an dem Unternehmen 55 Prozent, Polyplastics 45 Prozent.

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Das niederländische Carsharing-Unternehmen Car Collect hat die Dortmunder Shell Drive Deutschland GmbH übernommen. Zum Februar verkaufte die Shell Oil Deutschland GmbH ihr Carsharing-Geschäft, das mit über 400 Fahrzeugen rund 13.000 Kunden in Deutschland versorgt. Car Collect besitzt mit der Berliner StattAuto Carsharing AG bereits eines der ältesten deutschen Unternehmen in diesem Bereich und wird durch den Kauf zum größten deutschen Carsharing-Anbieter. Unter der bekannten Marke Greenwheels bedient das Unternehmen künftig rund 20.000 Kunden an über 200 Stationen.