Deals

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Die Berliner Jerini AG ist im November an die Börse gegangen. Das Emissionsvolumen des Biopharmaunternehmens belief sich bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption auf 57 Millionen Euro. Insgesamt wurden 15,5 Millionen junge Aktien sowie weitere 0,6 Millionen Aktien aus der Mehrzuteilungsoption ausgegeben. Rund 35 Prozent befinden sich in Streubesitz. Als Konsortialführer begleiteten die Credit Suisse First Boston und die Deutsche Bank AG den Börsengang. Verschiedene Venture-Capital-Investoren hatten Jerini in den vergangenen Jahren über drei Finanzierungsrunden zur Börsenreife geführt, darunter die schwedische HealthCap als zweitgrößter Anteilseigner sowie 3i, TVM Life Science Venture, PolyTechnos, Sanders Morris Harris, NGN und BIT. Berater Jerini

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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TV-Moderator Jörg Pilawa hat seine Produktionsfirma White Balance GmbH an den TV-Produzenten MME Moviement AG verkauft. Finanziert wurde die Transaktion dem Vernehmen nach durch die Commerzbank sowie die DZ-Bank. White Balance produziert die Unterhaltungssendungen, die Pilawa in der ARD moderiert. MME erzielte 2004 einen Umsatz von 81 Millionen Euro und ist Deutschlands größter sender- und konzernunabhängige TV-Produzent. MME vereinbarte zudem eine langfristige enge Zusammenarbeit mit Pilawa, der noch weitere fünf Jahre Geschäftsführer bleiben soll. Der MME-Vorstand erwartet, dass White Balance ab 2006 rund zehn Millionen Euro zum Konzernumsatz beitragen wird. Berater MME Moviement

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Die P&K Real Estate GmbH hat ein Immobilienportfolio in West-Berlin von der Corpus Immobiliengruppe GmbH & Co. KG erworben. Für 72,5 Millionen Euro gingen 1.560 Wohnungen und 31 gewerbliche Einheiten auf P&K über. An dem Portfolio will sich auch die US-Investmentbank Lehman Brothers beteiligen, die den Deal zudem finanziert hat. Die Gesellschaft P&K wurde erst im Frühjahr 2005 gegründet, um Immobiliendienstleistungen auf dem deutschen Markt anzubieten. Sie ist ein Jointventure der italienischen Immobiliengesellschaft Pirelli & C. Real Estate S.p.A., die zu 60 Prozent beteiligt ist, und der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Kronberg, die 40 Prozent hält. Berater Pirelli

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Die Labels Berlin Errichtungs- und Verwaltungs GmbH hat ein Grundstück von der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (Behala) erworben. Auf dem Grundstück am so genannten Osthafen an der Spree sollen auf etwa 15.000 Qudratmetern Mode-Showrooms eingerichtet werden. Entsprechende Mietverträge wurden bereits mit den Modehäusern Hugo Boss, Escada und Mark Twain abgeschlossen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro. Labels Berlin wird von dem österreichischen Investor BEV GmbH kontrolliert, Behala ist eine 100-prozentige Tochter des Landes Berlin. Berater Labels

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Das Land Hessen hat 18 landeseigene Immobilienobjekte an die CommerzLeasing und Immobilien Gruppe (CLI) verkauft. Zu den Objekten mit insgesamt 396.700 qm Mietfläche zählen unter anderem das neue Polizeipräsidium in Frankfurt am Main, die Gebäude des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport und des Finanzministeriums in Wiesbaden. Der Kaufpreis betrug rund 1,1 Milliarden Euro. Das Land Hessen kann die Objekte im Rahmen langlaufender Mietverträge weiter nutzen. (MK)

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Der Private-Equity-Investor HgCapital hat die Hofmann-Menü-Manufaktur von der Pricoa Capital Group übernommen. Das MBO wird mehrheitlich durch Fonds von HgCapital sowie durch Fremdkapital finanziert. Dabei traten die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG als Arranger sowie die HVB Banque Luxembourg als Security Agent und emittierende Bank auf. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Arrow Electronics Inc., börsennotierter US-Distributor für Systemhardware und Services, hat für 131 Millionen Euro den deutschen Wettbewerber DNSint.com aus Fürstenfeldbruck übernommen. Der aus vorhandenem Investitionskapital finanzierte Kaufpreis umfasst 28 Millionen Euro an DNS-Verbindlichkeiten. Beide Unternehmen vertreiben als sogenannte Value-added-Distributoren (VAD) System-Hardware unter anderem von Sun Microsystems im Paket mit Servicedienstleistungen. Arrow, das bisher in Europa nicht vertreten war, löst bei DNS als Mehrheitseigner die Industriebank-Tochter IKB Private Equity ab. Das DNS-Management bleibt auch nach dem Verkauf operativ eingebunden. DNS erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit 320 Mitarbeitern in 16 europaweit verteilten Gesellschaften 275 Millionen Euro. Berater Arrow

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Das Private-Equity-Unternehmen HgCapital hat die Schenck Measuring and Process Technologies (MPT) von der Carl Schenck AG übernommen. HgCapital setzte sich in einem Bieterverfahren gegen den Investor Triton durch. Die Carl Schenck AG ist eine 100-prozentige Tochter der Dürr AG. Der Kaufpreis liegt bei rund 205 Millionen Euro, die führende Rolle bei der Finanzierung übernahm die Mizuho Bank. Das MPT-Management wird an dem Unternehmen mit etwa zehn Prozent beteiligt. (tap)

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Getronics Belgium hat einen Outsourcingvertrag mit Lufthansa Systems geschlossen und wird zukünftig als Subunternehmer für den IT-Dienstleister bei einigen von dessen wichtigen Kunden tätig werden. Zunächst soll der Vertrag in Deutschland, Frankreich und Belgien umgesetzt werden. Getronics ist in über 30 Ländern vertreten. Zu ihren Kunden weltweit gehören unter anderem auch Novartis und die Deutsche Bank. Berater Getronics

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Die Deutsche Immobilienchancen AG (DIC) und der Morgan Stanley Real Estate Fund haben das Gelände der Degussa AG in der Frankfurter Innenstadt zum Jahresende erworben. Das 2,1 Hektar große Areal des Chemiekonzerns verfügt über 65.000 qm Mietfläche und soll langfristig in einem gemeinsamen Konzept mit der Stadt zum neuen Stadtquartier entwickelt werden. Bei der Transaktion handelt es sich um das bislang größte Auktionsverfahren einer Einzelimmobilie. Der Kaufpreis beträgt nach unbestätigten Angaben rund 170 Millionen Euro. Der Degussa-Konzern wird für 950 Mitarbeiter einen großen Teil der Büroräume für die kommenden zehn Jahre zurückmieten. Berater DIC

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Die Karlsruher Bruker AXS GmbH hat zu 100 Prozent die Röntec AG aus Berlin erworben. Verkäufer waren neben Mitarbeitern der Röntec AG, die rund 50 Prozent der Aktien hielten, die beiden Berliner Venture Capital Gesellschaften bmp AG und Ventegis Capital AG.