Deals

  Juve Plus Feinchemie

Die BASF AG hat zum Oktober das Schweizer Feinchemie-Unternehmen Orgamol S.A. übernommen. Eine Einigung mit den Privateigentümern, die 75 Prozent der Anteile an dem Unternehmen hielten, erzielte der Ludwigshafener Chemiekonzern bereits im Juni. Anschließend stimmten der Übernahme noch die Schweizer Mitarbeiterstiftung von Orgamol zu (25 Prozent der Anteile) sowie die Kartellbehörden. Die Akquisition umfasst den Hauptstandort von Orgamol im Schweizer Evionnaz sowie den zweiten Produktionsstandort im französischen Saint-Vulbas. Zusammen arbeiten rund 450 Mitarbeiter bei dem Unternehmen, das zu den bedeutenden Anbietern im Bereich Contract Manufacturing zählt und exklusive Pharma-Inhaltsstoffe für die pharmazeutische Industrie herstellt. Orgamol erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Berater BASF

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus

Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) hat von der Münchener Rück die Mehrheit an der Karlsruher Lebensversicherungsgruppe erworben. Die Württembergische Lebensversicherung, eine Tochter der W&W hält nun 90,1 Prozent. Durch den Kauf verdoppelt die Württembergische Lebensversicherung das Beitragsvolumen und den Marktanteil nahezu und rückt unter die zehn größten nationalen Anbieter vor. Der Finanzkonzern will künftig unter dem Namen Württembergische und Karlsruher am Markt auftreten, die Karlsruher wird dabei das Vertriebs- und Betreuungszentrum für die Banken sein. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Berater Wüstenrot & Württembergische AG

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Die Leoni AG hat alle Anteile an der Kerpen GmbH & Co. KG aus Stolberg übernommen, einem Hersteller von Spezialkabeln mit rund 600 Mitarbeitern. Das Nürnberger MDax-Unternehmen Leoni produziert Drähte, Kabel und Bordnetz-Systeme und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von 1,2 Millionen Euro. Berater Leoni

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Das US-Investmenthaus Forum Partners hat sich in größerem Umfang an der Frankfurter DIC-Immobiliengruppe beteiligt. Forum struktrierte und zeichnete eine Pflichtwandelanleihe der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA (DIC). Zudem erwarb der Investor fünf Prozent der DIC Asset AG, einer auf Portfolio- und Assetmanagement spezialisierten Tochter der DIC. Schließlich nimmt Forum an der beschlossenen Barkapitalerhöhung von 40 Millionen Euro teil. Berater Forum Partners

  Juve Plus Saubere Sache

Das Herforder Entsorgungsunternehmen Sulo, seit Anfang 2004 ein gemeinsames Portfolio-Unternehmen der Finanzinvestoren Apax und Blackstone, hat die Cleanaway Deutschland AG & Co. KG erworben. Verkäufer ist der australische Dienstleistungskonzern Brambles. Die Transaktion mit einem Gesamtvolumen von 570 Millionen Euro umfasst neben dem deutschen Geschäft auch die Cleanaway-Aktivitäten in Österreich, der Schweiz, Schweden und den baltischen Staaten. Durch den Erwerb, den Deutsche Bank und UBS finanzierten, wird die Sulo-Gruppe mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro zum zweitgrößten deutschen und fünftgrößten europäischen Entsorger. Die Kartellbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. Berater Sulo/Apax/Blackstone

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Die Burgmann Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH hat die Pensionsverbindlichkeiten gegenüber Rentnern und mit unverfallbarer Anwartschaft ausgeschiedenen Arbeitnehmern sowie diese Verbindlichkeiten bedeckende Aktiva in eine Rentner GmbH übertragen. Das Bundesarbeitsgericht hatte im Februar 2005 beschlossen, dass diese Ausgliederung auch ohne die Zustimmung der Betroffenen oder des Pensionssicherungsvereins zulässig ist. Berater Burgmann

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Der Car Audio-Spezialist Maxxsonics USA Inc. aus Chicago hat den Geschäftsbetrieb der insolventen MB Quart GmbH erworben. MB Quart, über die im Dezember 2004 das Insolvenzverfahren eröffnet worden war, ist ein Hersteller von mobilen und Heimaudio-Geräten mit Sitz in Obrigheim. Die knapp 100 Arbeitsplätze sollen wie es heißt, erhalten bleiben. Maxxsonics-Produkte werden weltweit unter den Marken "autotek", "Hifonics" und "Crunch" vertrieben. Vertreter Maxxonics

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Die deutsch-amerikanische Investorengruppe HSW GmbH hat die Mehrheit an der Filmgesellschaft Senator Entertainment AG erworben. Die Käufergruppe unter Federführung des Kölner Medienanwalts Helge Sasse und des amerikanischen Filmproduzenten Marco Weber übernahm 50,1 Prozent der Anteile von der Deutschen Bank und einer Finanzinvestorengruppe. Damit halten die bisherigen Mehrheitseigner künftig nur noch rund 30 Prozent an der Filmgesellschaft. Die Erwerber kündigten zudem die Abgabe eines freiwilligen, öffentlichen Kaufangebotes gegenüber den Aktionären der Senator Entertainment AG an. Das börsennotierte Unternehmen hatte mit Filmen wie "Das Wunder von Bern" und "Good Bye Lenin" große Erfolge gefeiert, im letzten Jahr aber Insolvenz anmelden müssen. Die Deutsche Bank hatte darauf eine Kreditforderung in Höhe von 168 Millionen Euro übernommen. Berater HSW

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Der niederländische Private Equity Fonds Equity Estate BV hat eine Logistikimmobilie in Goch von VOS Logistik im Wege einer Sale-and-lease-back-Transaktion erworben. VOS ist Mieter des 15.000 Quadratmeter großen Objekts. Finanziert wurde die Transaktion durch die Aareal Bank in Wiesbaden. Berater Equity Estate

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Der technologieorientierte US-Finanzinvestor Investcorp beteiligt sich mit bis zu 60 Prozent an dem börsennotierten Leiterplattenhersteller und -dienstleister Mania Technologie AG aus Weilrod bei Frankfurt. Der Investor übernimmt dazu ein Aktienpaket von Mania-Gründer und -Großaktionär Paul Mang. Der Einstieg steht im Zusammenhang mit einer umfangreichen Sanierung der Unternehmensfinanzen bei Mania, die einen Kapitalschnitt um 50 Prozent, eine anschließende Bezugsrechtskapitalerhöhung von bis zu 17 Millionen Euro und eine Umschuldung von 45 Millionen Euro umfasst. Daran beteiligt war ein Pool von fünf Gläubigerbanken unter Führung der Dresdner Bank sowie die SEB, die gegen den Erlös aus dem Verkauf des Unternehmenssitzes und eine Einmalzahlung auf ihre Forderung verzichtet hat. Berater Investcorp

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Allianz Private Equity Partners (APEP) hat in einer ersten Runde 400 Millionen Euro für ihren neuen Private-Equity-Dachfonds, APEP Dachfonds GmbH & Co. KG, eingesammelt. Der neue Fonds ist der erste Fund-of-Funds der Gesellschaft, der sich an institutionelle Investoren außerhalb der Allianz AG richtet. Die bisherigen Fondsinvestoren sind ausschließlich große deutsche institutionelle Investoren. Das Zielvolumen des Fonds, der weltweit in Buy-out- und Venture-Capital-Fonds investieren soll, beträgt 750 Millionen Euro. Berater APEP