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  Juve Plus KarstadtQuelle verkauft Logistik-Teile

Der angeschlagene Kaufhauskonzern KarstadtQuelle veräußert zum 1. April große Teile seines Logistikgeschäfts. Für 200 Millionen Euro erwarb DHL Solutions, die Logistik-Tochter der Deutschen Post AG, die Sparten Warenhaus- sowie Großgut- und Stückgutlogistik. Die Bereiche kommen zusammen mit rund 3.650 Mitarbeitern auf einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro. Von der Transaktion ausgenommen ist die Paketlogistik des Warenhauskonzerns. (Jörn Poppelbaum)

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Marseille-Kliniken AG hat im Dezember zwölf Pflegeeinrichtungen an die General Electric-Töchter GE Commercial Real Estate Germany und GE Commercial Finance Health Care Services Europe verkauft und diese dann für die nächsten 25 Jahre wieder angemietet. Das Volumen der Sale-and-lease-back-Transaktion beläuft sich auf über 100 Millionen Euro. Marseille konzentriert sich damit weiter auf den reinen Betrieb von Kliniken.

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Die DIC MSREF, ein Gemeinschaftsunternehmen von DIC Deutsche Immobilien Chancen und Morgan Stanley Real Estate Funds, hat ein Immobilienportfolio der Frankfurter Sparkasse erworben. Die 57 Objekte sind Gebäude mit Geschäftsstellen der Sparkasse in Frankfurt und Umgebung und umfassen etwa 450 Wohnungen und 170 Gewerbeeinheiten. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 142 Millionen Euro.

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Die Westdeutsche Leasing, eine Tochter der WestLB, hat mehr als 50 Prozent der Deutsche Anlagen-Leasing (DAL) übernommen und hält nunmehr 94 Prozent an der Gesellschaft. Verkäufer waren die Landesbank Rheinland-Pfalz und die Hessische Landesbank (Helaba). Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.

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Die börsennotierte W.E.T. Automotive Systems AG hat Anfang Dezember die Ruf Automotive Gruppe an die kalifornische Bourns Inc. veräußert. W.E.T. hatte Ruf und deren ungarische Tochter Ruf Automotive Kft. erst 2002 erworben. Während sich W.E.T. als Automobilzulieferer auf die Herstellung von Sitzheizungen konzentriert, ist Ruf auf die Produktion von Sensoren spezialisiert.

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Die Württembergische und Badische Versicherung aus Heilbronn soll künftig dem Private Equity Fonds JC Flowers sowie einer der Augur Capital Group nahestehenden Gesellschaft gehören. Die WüBa konnte nach einer Phase der Restrukturierung in diesem Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone vermelden. Wenn die Kartell- und Aufsichtsbehörden zustimmen, wäre dies die erste Übernahme eines Versicherungsunternehmens durch ein Private Equity Haus in Deutschland. Im Anschluss an der Vollzug der Transaktion ist ein Squeeze-out geplant.

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Der IT- und Telekommunikationsdienstleister Sita und Cargolux Airlines International haben ihre Tochtergesellschaften Sita Cargo und Champ Cargosystems in einem Jointventure zusammengeschlossen. Das neue Unternehmen ist auf Luftfrachtautomatisierung spezialisiert. Mehrheitseigner ist mit 51 Prozent Sita, Cargolux hält die übrigen 49 Prozent. Hauptsitz der neuen Gesellschaft ist Luxemburg, weitere Mitarbeiter sind in Großbritannien und den USA tätig. (Ulrike Hümmer)

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Die RWE Solutions AG hat ihre Tochter RWE Piller GmbH an die Claudius Peters Technologies GmbH verkauft. Piller stellt Anlagen für unterbrechungsfreie Strom- und Energieversorgung im oberen Leistungsbereich her. Das Unternehmen erwirtschaftete 2003 mit 750 Mitarbeitern, davon gut 500 in Deutschland, einen Jahresumsatz von mehr als 120 Millionen Euro. Claudius Peter ist eine Tochter der englischen Langley Holdings plc, die auf die Produktion von Investitionsgütern spezialisiert ist.

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Der Private Equity-Investor Granville Baird Capital Partners hat mehrheitlich die niedersächsische SSB-Antriebstechnik GmbH & Co. KG übernommen. Verkäufer waren die acht Privateigentümer; die zwei geschäftsführenden Gesellschafter bleiben mit einem signifikaten Anteil beteiligt. SSB ist ein Zulieferer von elektromotorischen Antrieben zur Rotorblattpositionierung von Windkraftanlagen. Im Geschäftsjahr 2003 hat das Unternehmen mit rund 330 Mitarbeitern einen Umsatz von 65,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Transaktion wurde von der HSH Nordbank finanziert.

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HeidelbergCement hat die Aktienmehrheit an seinem norddeutschen Wettbewerber Teutonia Zement übernommen. Der Zementhersteller erwarb dazu von den Familienaktionären knapp 77 Prozent der Stamm- und etwa 13 Prozent der Vorzugsaktien. Zudem machte HeidelbergCement den übrigen Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot in Höhe von 660 Euro je Stamm- und 270 Euro je Vorzugsaktie. Die Transaktion muss noch von den Kartellbehörden freigegeben werden. (Ulrike Hümmer)

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Die Saarbrücker Regionalfluggesellschaft Cirrus Airlines hat ihren kleineren Wettbewerber Augsburg Airways GmbH von der Augsburg Airways Holding GmbH & Co. KG übernommen. Alleingesellschafter und Geschäftsführer von Cirrus ist Gerd Brandecker. Hinter der Augsburg Airways Holding steht die Augsburger Papierdynastie Haindl. Beim Verkauf des Familienimperiums an UPM-Kymmene 2001 war die Fluglinie ausgeklammert und von der Familie weiterbetrieben worden. Die Übernahme durch Cirrus ist der erste Zusammenschluss deutscher Regionallinien ohne direkte Beteiligung der Lufthansa AG. Augsburg Airways jedoch bleibt wie bisher Regionalpartner von Lufthansa und soll ihren eigenständigen Flugbetrieb fortsetzen. Cirrus stimmt als Kooperationspartner im Rahmen eines Code-Sharing buchbare Flüge mit Lufthansa ab.