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Das so genannte "P-System", Pfandsystem für Einweg-Getränke von Lekkerland-Tobaccoland (L-T), hat einen neuen Partner gefunden. Unter Beibehaltung des bisherigen Namens hat sich das Rücknahmesystem mit dem Coupon-System der Vfw AG zusammengeschlossen. Die Verwendung der Vfw-Coupons (u.a. bei Spar, Markant) entfällt damit. Das P-Logo wird von beiden Unternehmen als einheitliches Pfandkennzeichen verwendet werden. Um den Zusammenschluss zu vollziehen, wird die Vfw Anteile an der Betreiberin des P-Systems (P-Gesellschaft für Pfandclearing im Handel) übernehmen. Bislang war die P-Gesellschaft eine 100-prozentige Tochter von L-T. Der Konzern hatte das P-System zum Oktober 2003 aufgebaut. Es ist gesellschaftsrechtlich neutral aufgestellt und offen für den Beitritt weiterer Handelsunternehmen und Industriepartner. Brancheneinschätzungen zufolge dürfte mit dem Zusammenschluss die Rückgabe von Dosen und Wegwerfflaschen an rund 12.000 Verkaufsstellen möglich sein.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die insolvente TXU Europe Group plc. hat ihren 51-prozentigen Anteil an den Stadtwerken Kiel an die MVV Energie AG verkauft. Gehalten wurde dieser Anteil bislang über die ebenfalls insolvente TXU Germany Ltd. Presseberichten zufolge soll sich der Preis auf 120 bis 130 Millionen Euro belaufen. Damit habe MVV etwa 100 Millionen Euro weniger bezahlt als TXU im Jahr 2000, so die Wirtschaftszeitung. Zum ersten Mal werden damit in Deutschland Stadtwerkeanteile von Privat an Privat verkauft. Die Transaktion wurde in einem aufwändigen Bieterverfahren unter Beteiligung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel durchgeführt. Kiel hatte aufgrund der Privatisierungsverträge umfangreiche Mitwirkungs- und Vetorechte. Berater MVV Energie

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Der US-Rüstungskonzern Raytheon und der deutsche Rüstungs- und Technologiekonzern Diehl haben ein Jointventure gegründet. Das neue Unternehmen trägt den Namen Diehl Raytheon Missile Systems GmbH und hat seinen Sitz in Überlingen. Das Unternehmen soll die Kurzstrecken-Lenkwaffe Sidewinder künftig international vermarkten und modernisieren. Entwickelt wurde die Waffe von Raytheon. Das Bundeskartellamt hat der Kooperation bereits zugestimmt. Berater Raytheon

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Ein Konsortium aus Hochtief und Apcoa Parking wird die geplante Tiefgarage am Uniklinikum Eppendorf in Hamburg (UKE) errichten und betreiben. Das Investitionsvolumen beträgt 17 Millionen Euro, von denen neun Millionen durch die Freie und Hansestadt Hamburg getragen werden. Die 900 Stellplätze, die zum Herbst 2005 verfügbar sein sollen, sind Teil des Großprojekts, bei dem das Klinikum baulich erneuert und neu gestaltet wird. Berater UKE

  Juve Plus Milliarden-High-Yield-Anleihe

Die von Blackstone kontrollierte BCP Caylux Holdings (Luxemburg) hat Anfang Juni einen High Yield Bond im Wert von mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar begeben. Die Hochzinsanleihe, die weit über den in dem Bereich sonst üblichen Volumina liegt, trägt in Kombination mit einem neu ausgehandelten Konsortialkredit dazu bei, den mehr als drei Milliarden Euro teuren Erwerb von Celanese zu refinanzieren.

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Mit der Übernahme von 50 Prozent an der niederländischen Lease Plan Corporation N.V. Almere hat der Automobilkonzern Volkswagen einen entscheidenden Schritt getan, um sich im Bereich Flottenmanagement breiter aufzustellen. Die verbleibenden 50 Prozent übernahmen die Mubadala Development Company aus Abu Dhabi sowie die saudiarabische Olayan-Gruppe, die beide für Markenneutralität sorgen sollen.

  Juve Plus Novartis steigt bei MorphoSys ein

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat mit dem Münchner Biotechnologie-Unternehmen MorphoSys eine Zusammenarbeit bei der Antikörperforschung vereinbart. Dafür wird sich Novartis mit rund neun Millionen Euro an MorphoSys beteiligen. Diese Beteiligung wird in Form einer zinslosen Wandelanleihe mit einer Laufzeit von sechs Monaten vollzogen. Darüber hinaus erhält MorphoSys für Forschungsarbeiten und Lizenzen 30 Millionen Dollar über die nächsten drei Jahre.

  Juve Plus Ende eines Gemeinschaftsprojekts

Der US-Finanzinvestor Platinum Equity LLC hat den Frankfurter Textilfarbstoff-Hersteller DyStar von den bisherigen Eigentümern BASF (30 Prozent), Bayer (35 Prozent) und dem Aventis-Unternehmen Hoechst (35 Prozent) gekauft. Die zuständigen Aufsichtsbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Dystar und seine 22 internationalen Töchter erzielten 2003 mit 3.900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 800 Millionen Euro. Das Unternehmen war 1995 von Bayer und Hoechst gegründet worden und wurde 2000 um die BASF-Textilfarbstoffaktivitäten erweitert.

  Juve Plus Kassenklingeln bei Klingeltönen

Der kalifornische Internetdienstleister Verisign übernimmt das Berliner Handy-Portal Jamba!. Die Mehrheitsbeteiligung an dem Klingelton-Anbieter lag bisher in den Händen des Private Equity Hauses Summit Partners. Der Kaufpreis beträgt 273 Millionen Dollar, rund das Doppelte des Jahresumsatzes.Über die Höhe der Beteiligung von Verisign und die übrigen Besitzer herrscht Stillschweigen. Die Brüder Samwer, die Jamba! vor fünf Jahren gegründet hatten, wollen das Geschäft weiter leiten und streben eine Expansion in die USA an.

  Juve Plus Zwei Längen vorn? - Staffellauf im Mandatsrennen / Konflikte machen’s möglich

Sie haben die Deals, nach denen sich alle Private Equity-Anwälte die Finger lecken. In der PE-Szene haben sie seit der - 31,4 Milliarden Dollar schweren – feindlichen Übernahme des amerikanischen Lebensmittelkonzerns RJR Nabisco 1989 einen nahezu mythischen Status erreicht. Überhaupt gelten sie im Vergleich zu anderen PE-Häusern und industriellen Investoren als regelrechtes Powerhouse: Kleine schlagkräftige Teams, die enorm professionell arbeiten und nicht zuletzt in dem Ruf stehen, sehr gut mit externen Beratern zusammenzuwirken. Sie haben sich bei ihrem Einstieg in den deutschen Markt zwar ein wenig mehr Zeit gelassen als andere, doch in letzter Zeit haben sie mit spektakulären Deals mit voller Wucht zugeschlagen. Die Rede ist von Kohlberg Kravis Robert & Co., kurz KKR.

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Die Infineon Technologies AG hat ihre Glasfasersparte an die US-amerikanische Finisar Corporation verkauft. Der Münchner Halbleiterhersteller erhält dafür 135 Millionen Finisar-Stammaktien und wird dadurch künftig zu 38 Prozent an Finisar beteiligt sein. Das Transaktionsvolumen hat einen Wert von 263 Millionen US-Dollar. Sowohl die Hauptversammlung von Finisar als auch die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.