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Die SAP AG hat den Minderheitsaktionären ihrer Tochter SAP Systems Integration AG ein Übernahmeangebot gemacht. Damit möchte das Softwareunternehmen, das bislang bereits 70 Prozent der Aktien hält, auch die restlichen 30 Prozent übernehmen. SAP plant, 22,40 Euro je Aktie zu zahlen, was laut Presseberichten einen Kaufpreis von rund 220 Millionen Euro zur Folge hätte. Das Übernahmeangebot lag bei Abgabe etwa 35 Prozent über dem Aktienkurs. (Ulrike Hümmer)

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Ende März hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Dach-Hedge Fonds der Deutsche Bank-Fondsgesellschaft DWS und einen Single-Hedge Fonds der Frankfurter Asset Management-Gesellschaft Lupus Alpha zugelassen. Damit sind die ersten Hedge Fonds nach deutschem Recht zum Vertrieb freigegeben. Weitere große Kapitalanlagegesellschaften wie die Allianz-Tochter Dit, die Commerzbank-Tochter Cominvest und Union Investment haben ebenfalls Zulassungen von Dach-Hedge Fonds beantragt.

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Das Schleifmaschinenunternehmen Körber Schleifring GmbH und deren Tochter Schaudt Mikrosa BWF GmbH haben knapp 300 Mitarbeiter abgebaut. In Berlin und Chemnitz wurden die beiden Fertigungsstandorte von Körber Schleifring geschlossen, und bei Schaudt Mikrosa schloss man die Standorte in Berlin und Hartmannsdorf. Für die Mitarbeiter bestand die Möglichkeit eines Übergangs in eine Beschäftigungsgesellschaft.

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Die AHL Services Inc. hat ihr Deutschlandgeschäft im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und Zeitarbeit an eine durch Odewald & Compagnie Beteiligungen mbH betreute Fondsgesellschaft verkauft. AHL Services ist ein Anbieter von externen Dienstleistungen für Industrie und Handel, insbesondere auf dem Gebiet des Outsourcing von Arbeitskräften und Marketingdienstleistungen. Bei dem Verkauf veräußerte AHL sämtliche Geschäftsanteile an der ADI Alpha Holding GmbH, der Beteiligungsgesellschaft für die im Arbeitnehmerüberlassungsbereich operativ tätigen deutschen TUJA-Gesellschaften.

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Das Private Equity-Haus Warburg Pincus hat die Mehrheitsanteile an der irischen Clondalkin Group erworben. Clondalkin ist spezialisiert auf die Veredelung und Verarbeitung von Verpackungen und Druckererzeugnissen. Im Rahmen eines Secondary-Buy-Out wurde das Unternehmen durch ein Konsortium von Private Equity-Gesellschaften unter der Führung von Candover Investments für 630 Millionen Euro veräußert. Finanziert wurde der Erwerb durch ein Bankenkonsortium bestehend aus der Deutschen Bank (London), AIB (Allied Irish Bank), Lehman Brothers und Barclays Capital.

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Das amerikanische IT-Unternehmen Internet Security Systems, Inc. hat die Cobion AG übernommen. Verkäufer waren die beiden Venture Capital-Unternehmen Wellington Partners und Sofinnova sowie die Unternehmensgründer um Jörg Lamprecht und Friedrich von Driest. Der Kaufpreis beträgt insgesamt 26 Millionen Euro. Mit der Übernahme des Kasseler Technologieunternehmens für Content- und Spam-Filterung erweitert ISS seine Produktlinie im IT-Security Bereich. (Dorothee Loos)

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Kaum drei Monate nach dem Kauf der ehemaligen Bahn-Tochter Interfer hat sich der Finanzinvestor Bain Capital wieder von seinem Engagement getrennt. Käufer ist der Unternehmer Albrecht Knauf, der unter anderem an der Baustoffgruppe Knauf und der Fluggesellschaft Eurowings beteiligt ist. Das Stahlhandelsunternehmen Interfer erzielte im vergangenen Jahr mit rund 1.200 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 800 Millionen Euro. Die Transaktion muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. (Ulrike Hümmer)

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Electra Partners Europe hat zusammen mit Teilen des Managements durch einen Secondary Buy Out die Mehrheit an der Azelis S.A. übernommen. Unter der Führung von Permira veräußerten verschiedene italienische Private Equity-Investoren ihre Anteile an der Luxemburger Vertriebsgesellschaft für chemische Produkte. Azelis war 2001 durch den Zusammenschluss verschiedener Vertriebsgesellschaften für chemische Produkte entstanden, insbesondere für Arzneimittel, Life Sciences- und Elektronik- Produkte sowie Verbundwerkstoffe. Seither hat das Unternehmen insgesamt 14 Gesellschaften in ganz Europa erworben. Die Gruppe umfasst heute europaweit rund 500 Mitarbeiter und erzielte in 2003 einen Umsatz von etwa 460 Millionen Euro.

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Die Société Générale de Surveillance Holding GmbH (SGS) hat das Institut Fresenius Chemische und Biologische Laboratorien AG (Taunusstein) zu hundert Prozent übernommen. Als Verkäufer traten der Insolvenzverwalter des in die finanzielle Schieflage geratenen Mutter LinoDiagnostic AG sowie ein namentlich nicht bekannter Minderheitseigner des Institut Fresenius auf.

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Der Call-Center Dienstleister SNT Deutschland AG hat zum März in einem Share- und Asset-Deal die Aktivitäten der Extracom AG übernommen. Das Münchner Telekommunikationsunternehmen befand sich bereits seit einigen Monaten in der Insolvenz. Das Kerngeschäft von Extracom liegt in den Bereichen sprachbasierte Mehrwertdienste und internetbasierte Telefonie.

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Die Investmentgesellschaft Advent International hat die Mehrheit am größten europäischen Sportrechtevermarkter Sportfive übernommen. Auf Verkäuferseite waren Canal+, ein Tochterunternehmen des französischen Medienkonzerns Vivendi Universal, und die RTL-Group. Beide Unternehmen waren mit jeweils 46,4 Prozent am Unternehmen beteiligt. Der Kaufpreis belief sich auf 560 Millionen Euro. Während sich Vivendi komplett von Sportfive trennt, behält RTL ein - wenn auch deutlich geringeres - Engagement am Vermarkter.