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  Juve Plus Novartis steigt bei MorphoSys ein

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat mit dem Münchner Biotechnologie-Unternehmen MorphoSys eine Zusammenarbeit bei der Antikörperforschung vereinbart. Dafür wird sich Novartis mit rund neun Millionen Euro an MorphoSys beteiligen. Diese Beteiligung wird in Form einer zinslosen Wandelanleihe mit einer Laufzeit von sechs Monaten vollzogen. Darüber hinaus erhält MorphoSys für Forschungsarbeiten und Lizenzen 30 Millionen Dollar über die nächsten drei Jahre.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Ende eines Gemeinschaftsprojekts

Der US-Finanzinvestor Platinum Equity LLC hat den Frankfurter Textilfarbstoff-Hersteller DyStar von den bisherigen Eigentümern BASF (30 Prozent), Bayer (35 Prozent) und dem Aventis-Unternehmen Hoechst (35 Prozent) gekauft. Die zuständigen Aufsichtsbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Dystar und seine 22 internationalen Töchter erzielten 2003 mit 3.900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 800 Millionen Euro. Das Unternehmen war 1995 von Bayer und Hoechst gegründet worden und wurde 2000 um die BASF-Textilfarbstoffaktivitäten erweitert.

  Juve Plus Kassenklingeln bei Klingeltönen

Der kalifornische Internetdienstleister Verisign übernimmt das Berliner Handy-Portal Jamba!. Die Mehrheitsbeteiligung an dem Klingelton-Anbieter lag bisher in den Händen des Private Equity Hauses Summit Partners. Der Kaufpreis beträgt 273 Millionen Dollar, rund das Doppelte des Jahresumsatzes.Über die Höhe der Beteiligung von Verisign und die übrigen Besitzer herrscht Stillschweigen. Die Brüder Samwer, die Jamba! vor fünf Jahren gegründet hatten, wollen das Geschäft weiter leiten und streben eine Expansion in die USA an.

  Juve Plus Zwei Längen vorn? - Staffellauf im Mandatsrennen / Konflikte machen’s möglich

Sie haben die Deals, nach denen sich alle Private Equity-Anwälte die Finger lecken. In der PE-Szene haben sie seit der - 31,4 Milliarden Dollar schweren – feindlichen Übernahme des amerikanischen Lebensmittelkonzerns RJR Nabisco 1989 einen nahezu mythischen Status erreicht. Überhaupt gelten sie im Vergleich zu anderen PE-Häusern und industriellen Investoren als regelrechtes Powerhouse: Kleine schlagkräftige Teams, die enorm professionell arbeiten und nicht zuletzt in dem Ruf stehen, sehr gut mit externen Beratern zusammenzuwirken. Sie haben sich bei ihrem Einstieg in den deutschen Markt zwar ein wenig mehr Zeit gelassen als andere, doch in letzter Zeit haben sie mit spektakulären Deals mit voller Wucht zugeschlagen. Die Rede ist von Kohlberg Kravis Robert & Co., kurz KKR.

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Die Infineon Technologies AG hat ihre Glasfasersparte an die US-amerikanische Finisar Corporation verkauft. Der Münchner Halbleiterhersteller erhält dafür 135 Millionen Finisar-Stammaktien und wird dadurch künftig zu 38 Prozent an Finisar beteiligt sein. Das Transaktionsvolumen hat einen Wert von 263 Millionen US-Dollar. Sowohl die Hauptversammlung von Finisar als auch die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Das englische Private Equity Haus Permira hat nach langen exlusiven Verhandlungen die debitel AG vom Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom erworben. Der Verkaufspreis der 95 Prozent der debitel-Aktien beträgt 640 Millionen Euro, davon gewährt Swisscom dem Käufer ein Darlehen in Höhe von 210 Millionen Euro. Den übrigen Aktionären, die noch fünf Prozent der Anteile halten, unterbreitet Permira ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot. Die in Stuttgart ansässige debitel ist die größte netzunabhängige Telekommunikationsgesellschaft Europas mit über zehn Millionen Kunden. Swisscom hatte 1999 aus strategischen Gründen 74,2 Prozent an debitel erworben und den Anteil später erhöht.

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Das Land Rheinland-Pfalz hat gegen Zinszahlung Teile seines Wohnungsbauförderungsvermögens auf die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) und die Landesbank Saar (SaarLB) übertragen. Der LRP wurden bei der Transaktion Forderungen mit einem Barwert von 300 Millionen Euro, der SaarLB Forderungen mit einem Barwert von 100 Millionen Euro übertragen. Die Koordination der Finanzierung übernahm das Bankhaus Metzeler. Mit ihrem so erhöhten Kernkapital rüsten sich die beiden Landesbanken nicht zuletzt für die ab Juli 2005 entfallenden staatlichen Garantien in Form von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung. Im Jahr 2001 hatte Rheinland-Pfalz die Forderungen ausgeschrieben, für die nun die beiden Landesbanken den Zuschlag bekamen. Berater Land Rheinland-Pfalz

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Ende April ist das neue Konstanzer Einkaufszentrum Lago eröffnet worden. Die Deutsche Grundvermögen AG (DG AG) ist Eigentümer und hat mit eigenen Gesellschaften auch die Projektentwicklung und die Vermietung organisiert. Der Komplex, der insgesamt rund 120 Millionen Euro gekostet hat, war bei Eröffnung bereits nahezu vollständig vermietet. Das Grundstück, ein ehemaliges Bahn-Gelände, gehörte zwischenzeitlich Kriegbaum, einem Teil der Metro-Gruppe.

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Der Lübecker Mischkonzern L. Possehl & Co. mbH beteiligt sich mit 30 Prozent an der Hako Holding GmbH & Co. aus Bad Oldesloe. Der Hersteller von Reinigungsmaschinen macht mit 2.100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 310 Millionen Euro. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Übernahme der Mehrheit durch Possehl vorgesehen. Berater L. Possehl

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Adecco hat seine Internet-Stellenbörse Jobpilot an den Wettbewerber Monster Worldwide Inc. verkauft. Das Transaktionsvolumen beträgt 74,5 Millionen Euro, wobei Monster 23,4 Millionen Euro in eigenen Aktien bezahlt hat. Adecco hatte Jobpilot erst vor zwei Jahren für etwa 60 Millionen Euro erworben. Berater Adecco

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Die Linde AG, Anbieter von Industriegasen und bekannter Gabelstaplerhersteller, hat Ende April über ihre Finanztochter Linde Finance B.V. eine Wandelschuldverschreibung mit einem Volumen von 550 Millionen Euro begeben. Der Konzern will sich damit das derzeit niedrige Zinsniveau sichern und einen kürzlich durchgeführten Bond-Rückkauf refinanzieren. Als Konsortialführer agierten Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) und Société Générale. (Jörn Poppelbaum)