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Die von der insolventen Beteiligungsgesellschaft Sirius gehaltenen Anteile am Immobilienunternehmen IVG in Höhe von 50 Prozent minus einer Aktie gehen unmittelbar vom Insolvenzverwalter an das Bankhaus Sal. Oppenheim und verschiedene Gläubigerbanken über. Darauf haben sich der Insolvenzverwalter und die Banken Ende Februar verständigt.Zunächst hatten die Banken eine Versteigerung der Anteile angedacht. Die Geldinstitute wollten ihr Pfandrecht an dem IVG-Anteil, den Sirius über Kredite in Höhe von rund 600 Millionen Euro finanziert hatte, verwerten. Nach Verhandlungen zwischen Banken und Verwalter und einer Art Bieterprozess stieg am Ende Sal. Oppenheim ein, das 25,1 Prozent der Beteiligung erwarb; die restlichen Anteile verbleiben bei den bisherigen Sirius-Gläubigerbanken DZ Bank, HSH Nordbank, WGZ Bank und IKB. Die Institute werden ihre jeweilige Beteiligung nun eigenständig stückweise verkaufen. Ganz ausgestiegen ist dagegen die US-Investmentgesellschaft Fortress. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit Goldman Sachs die notleidenden Forderungen der BW Bank gegen Sirius erworben und wurde so vorübergehend Teil des Bankenkonsortiums. (Jörn Poppelbaum)

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Arkona AG, ein Tochterunternehmen der Deutsche Seereederei, hat von der zur Carnival-Gruppe gehörenden P&O Princess Cruises International Limited das Flusskreuzfahrtgeschäft sowie die Marke A-ROSA gekauft.Arkona beabsichtigt, unter dem Namen A-ROSA das Flusskreuzfahrtgeschäft auszubauen und sich auf dem deutschen Markt weiter als Wellnessanbieter zu etablieren.

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Die dänische Gerstenberg & Agger A/S und Nestlé haben die Lübecker Schröder GmbH & Co. KG gekauft. Schröder entwickelt Technologien zur Produktion von Nahrungsmitteln. Während sich der Schweizer Nahrungsmittel-Riese Nestlé die Patente und weitere IP-Rechte im Bereich Tieftemperatur-Extrusionsverfahren sicherte, gaben Gerstenberg und Schröder die Verschmelzung beider Unternehmen in Deutschland bekannt.Gleichzeitig mit dem IP-Rechtekauf erteilte Nestlé über seine Tochter Dreyer's Grand Ice Cream Inc. Schröder einen Herstellungs- und Lieferauftrag von Doppelwellenextrudern zur Produktion von fettarmer Eiscreme mit ungewöhnlichen Formgebungs- und Produkteigenschaften. Diese Technik basiert auf den zuvor erworbenen Patenten.

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Die Alleingesellschafter der all-by-phone + net Dialogmarketing und Consulting GmbH haben die Mehrheit ihrer Geschäftsanteile an die französische Teleperformance-Gruppe verkauft.Mit dem Erwerb des deutschen Call-Center-Betreibers können die Franzosen ihre Präsenz im deutschen Markt deutlich stärken und setzen ihre europäische Expansion fort. Die Transaktion wurde nach deutschem Recht durchgeführt.

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Das Private-Equity-Haus General Atlantic Partners hat über seine Tochtergesellschaft LHS Acquisition GmbH das BSS-Geschäft von Schlumberger übernommen.BSS ist einer der führenden Anbieter von Softwaresystemen zur Pflege von Kundenbeziehungen und Rechnungsstellung in der Telekommunikationsbranche. Bislang betreute BSS mehr als 130 Kunden im TK-Markt. (Ulrike Hümmer)

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Die dritte Finanzierungsrunde für die Heidelberger Graffinity Pharmaceuticals AG ist abgeschlossen. Eine Gruppe von sieben institutionellen Investoren stellten dem Pharma-Unternehmen 15 Millionen Euro zur Verfügung.Die Investoren sind im einzelnen: 3i Group, Oxford Biosciences Partners, GIMV, Heidelberg Innovation, Dow Chemical Company und Technostart. Als siebter Geldgeber beteiligte sich in dieser Runde erstmals auch Carnegie Asset Management. In den Investitionsrunden eins und zwei waren dem auf die Optimierung und Entwicklung kleinmolekularer Wirkstoffe spezialisierten Unternehmen insgesamt 35,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

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In einem kombinierten Angebot aus Hochtief-Aktien und einer Umtauschanleihe hat der RWE-Konzern seine 56,1 Prozent Anteile an Hochtief veräußert. Knapp 40 Millionen Aktien wurden bei institutionellen Investoren in Europa und den USA platziert, der Verkaufserlös liegt bei rund 750 Millionen Euro. 6,7 Millionen Aktien wurden für die Bedienung der dreijährigen Umtauschanleihe (200 Millionen Euro) reserviert. Während sich RWE mit dem Verkauf weiter auf das Kerngeschäft zurückzieht, wird Hochtief künftig mit einer völlig veränderten und wesentlich breiteren Beteiligungsstruktur umgehen müssen.

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Die Commerzbank hat den Filialbankbereich von der Schmidt-Bank übernommen. Die so genannte 'Bad Bank', in der schlechte Kredite gebündelt sind, verbleibt bei der Schmidt-Bank. Zum Kaufpreis machte die Käuferin keine Angaben, Medien- und Bankkreise schätzen ihn jedoch auf rund 60 Millionen Euro.Die Veräußerung schließt 70 Filialen mit einem Kreditvolumen von rund zwei Milliarden Euro sowie gut 360.000 Privatkunden ein. Die Existenz der Schmidt-Bank war 2001 durch eine Auffanggesellschaft der Commerzbank, Deutschen Bank, Dresdner Bank und HypoVereinsbank über den Einlagensicherungsfonds im Bundesverband deutscher Banken (BdB) unter Beteiligung der Bayerischen Landesbank gesichert worden. Eine mittelfristige Änderung dieser Trägerstruktur wurde bereits im gleichen Jahr angekündigt. Innerhalb der Umstrukturierungen wird die Schmidt-Bank AG nun in eine GmbH umgewandelt - wobei nach dem Verkauf lediglich die Abwicklungsbank übrig bleibt. Der verkaufte Filialbankbereich wird in eine Kommanditgesellschaft ausgegliedert. Das Immobilienvermögen wurde bereits auf eine Personengesellschaft übertragen, der Squeeze-out der Minderheitsaktionäre abgeschlossen.

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Die Esslinger Schefenacker AG, Hersteller von Autorückspiegeln, hat eine umfassende Refinanzierung durchgeführt.Das Finanzpaket bestand aus einer Unternehmensanleihe von 200 Millionen Euro und einem Konsortialkredit in Höhe von 150 Millionen Euro. Begleitet wurde die Transaktion von der Citigroup und der Deutschen Bank.

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Der indische Automobilzulieferer Bharat Forge Limited hat den Geschäftsbetrieb des insolventen Automobil- und Eisenbahnzulieferers Carl Dan. Peddinghaus GmbH & Co. KG erworben. Das deutsche Traditionsunternehmen aus Ennepetal bei Düsseldorf - mit einem weiteren Standort in Daun - war im Dezember 2002 in die Insolvenz gegangen.Bharat Forge tätigt mit dem Kauf die erste Akquisition außerhalb Indiens. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 50 Millionen Euro.

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Die hanseatische Verlegerfamilie Jahr hat über ihre Gesellschaft Jahr Grundstücksgesellschaft ein Bürohaus am Herrengraben in Hamburg veräußert. Käufer war die WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds, die das Gebäude in den offenen Fonds WestInvest InterSelect einbrachte.